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Steel Dawn - (R)Excuse Me...!

Steel Dawn - (R)Excuse Me...!
Stil: Heavy Rock/Metal
VÖ: 22. Juni 2007
Zeit: 47:53
Label: RMB Records
Homepage: www.steeldawn.de

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Steel Dawn wurden 1994 gegründet. Sie brachten 1995 ihr Debüt Mirror Images heraus, das aufgrund eines tragischen Todesfalls bei der damaligen Plattenfirma Long Island Rec. nie in Japan und Korea veröffentlicht wurde. Dieses Pech nahmen sie zum Anlass, ein wenig zu schmollen und sich 1997 schlussendlich aufzulösen. Leider hat Gitarrist Ralf Bethke die Band nicht vergessen und ab 2000 wieder Lieder geschrieben. 2002 war das Line-Up nach mühevoller Suche komplett und jetzt liegt das von Michael Bormann produzierte neue Lebenszeichen auf CD vor.

Hätten sie's doch nur gelassen. Steel Dawn spielen auf (R)Exuse Me...! - hierfür schon mal den Preis für den deppertsten Albumtitel des Jahres - uninspierten, langweiligen und völlig überflüssigen Heavy Rock/Metal, der 1992 schon altbacken wirken musste. Die musikalischen Fähigkeiten sind vermutlich vorhanden - vermutlich deshalb, weil das Songwriting von den Akteuren nicht viel abverlangt. Das Schlagzeug, bedient von Vasilios Zois, erschöpft sich in einfachstem Bumm-Tschak, der Bass (Iggo Gunzelmann) ist völlig unauffällig und die Gitarren (Ralf Bethke, Torsten Weber) spulen 80er-Jahre-des-letzten-Jahrhunderts-Standard-Geschrubbe ab. Lediglich bei Sänger Conny Beck kommen keine Zweifel auf: der liegt so manches Mal definitiv neben der Spur, wo die richtigen Töne zuhause sind (z.B. bei "No More Excuse" - stimmt, dafür gibt's echt keine Entschuldigung...). Was aber bei diesen langweiligen und vorhersehbaren Melodien auch schon keinen Unterschied mehr macht. Man höre sich nur "397" an. Die Lieder plätschern an einem vorbei und nur manchmal zuckt man bei einem besonders fiesen Versinger Becks ein bisschen zusammen.
Mit "Burning Bridges" haben Steel Dawn jedoch etwas Unglaubliches geschafft: Diese Ballade ist noch kitschiger, brechreizerzeugender, textlich belangloser und musikalisch langweiliger als "Always" von Heel. Respekt dafür! Wenn auch schon nicht für den Rest dieses überflüssigen Machwerks.

Kara

1 von 6 Punkten

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