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Eyefear - A World Full Of Grey

Eyefear - A World Full Of Grey
Stil: Progressive Metal
VÖ: 22. Juni 2007
Zeit: 51:38
Label: Dockyard1
Homepage: www.ozzyfrank.com/eyefear

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Die wohl bekanntesten musikalischen Exportartikel von Down Under sind wohl AC/DC und Rose Tattoo. Sicherlich gab es auch noch im Mainstreamrocksektor INXS und Midnight Oil bzw. Silverchair für den Alternative-Bereich, doch im metallischen Bereich hat es da bis vor ein paar Jahren sehr düster ausgeschaut. Vielleicht gerade mal Black Majesty, Vanishing Point und Pegazus aber dann hat es sich auch schon wieder. Doch es gibt ja auch noch Eyefear, die zwar bereits zwei Alben auf dem Buckel haben aber bis dato noch nicht so viel von sich hören machen konnten, obwohl der ehemalige Pegazus-Sänger Danny Cecati die Position als Frontmann inne hat.

A World Full Of Grey ist bereits der dritte abendfüllende Output aus dem Outback nach Edge Of Existence (1996) und 9 Elements Of Inner Vision (2005) und der zweite mit Danny Cecati. Dabei bewegen sich die fünf Australier über die gesamte Spieldauer von etwas über 50 Minuten in der Spielwiese der progressiven Power Metals. Die Songstrukturen sind nie zu komplex aber dennoch anspruchsvoll, wie bereits der Opener "Searching For Forgiveness" zeigt. Der Song wird von harten Elementen mit hoher Melodiendichte geprägt, und ist gleichzeitig einer der abwechslungsreichsten. Der Vergleich mit der Prog-Legende Fates Warning ist gar nicht mal so weit hergeholt, da Danny Cecati ein ähnliches Timbre wie ein Ray Alder hat. Allein beim Titeltrack ist der Gesang schon gänsehautverdächtig, ein Ohrwurm ist der Song eh schon. Da hat man wohl ein bisschen bei den neueren Sachen der englisch-amerikanischen Kollegen von Balance Of Power gespickt. Allerdings kann man kein einziges Lied besonders hervorheben, da sich wirklich alle Songs auf einem gleich hohen Niveau bewegen, das in sich sehr ausgeglichen und somit auch stimmig wirkt ohne zu überfrachtet zu sein. Die Kombination aus Anspruch und schönen Melodien haben Eyefear jedenfalls gut hinbekommen (siehe "Changes").

Es ist zwar natürlich schwer in solche übergroßen Fußstapfen zu treten, doch die Band hat wirklich Potenzial. Die Leute die Fates Warning, Balance Of Power, Magnitude 9, Symphony X und auch Queensryche mögen, sollten zumindest mal reinhören, auch wenn die Messlatte dieser Bands noch mal mindestens einen Meter höher liegt. Durch die sehr transparente Produktion wirkt das Album dynamisch, dramatische Grundzüge mit inbegriffen. Wenn Eyefear so weitermachen sind sie auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Andi

4 von 6 Punkten

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