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Tribuzy - Execution

Tribuzy - Execution
Stil: Power Metal
VÖ: 18. Juli 2005
Zeit: 53:42
Label: Soulfood Music
Homepage: www.tribuzy.com

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Freunde, wie Ben Grimm in den Publikationen des Williams-Verlags zu sagen pflegte: "Jetzt geht's rund!" Was uns Meister Renato Tribuzy hier um die Ohren haut, das marschiert bei der Metal-Kawarane in diesem Jahr ganz vorne mit. Seines Zeichens ex-Sänger der Formation Thotem aus Brasilien, trommelte er für sein Solo-Debüt einfach Friends & Family zusammen: da geben sich klingende Namen die Klinke in die Hand. Der Reigen illustrer Kollegen umfasst Bruce Dickinson, Michael Kiske, Roland Grapow (ex-Helloween), Ralf Scheepers (Primal Fear) - man wundert sich, wo der gute Herr Tribuzy denn diese Rasselbande aufgetrieben hat. In die Eckkneipe möchte ich auch mal! Aber das ist eigentlich auch wurscht, denn wenn dabei eine solche Dampfwumme herauskommt, soll uns das nur recht sein. Keine Spur von Gastauftritten, die nur zweitklassiges Material kaschieren sollen: die Mitstreiter bekommen hier jeweils ein Stück in ihrem ureigenen Stil kredenzt, in dem sie sich nach Lust und Laune austoben können. So tummelt sich die Scheibe immer irgendwo im Spannungsfeld zwischen Priest, Maiden, Helloween und anderen Recken, wobei vor allem die durchgängige Qualität der Kompositionen für zerzauste Frisuren sorgt. Hier verbeugt sich einer aber ganz tief vor den Helden des klassischen Metal der 80er, und das absolut gekonnt. Power Metal vom Allerfeinsten! Das rockt, das bolzt und groovt, dass die Schwarte kracht. Die Vocals von Meister Tribuzy passen bestens zu seinen jeweiligen Gästen, so etwa bei "Beast In The Light", das Bruce Dickinson problemlos auch auf seine ohnehin schon schillernde neue Soloscheibe hätte packen können. Die Herren Kiske und Grapow dürfen mit "Absolution" die Kürbisse durch die Gegend werfen. Und so geht das munter weiter. Mit so etwas hätten wir nicht gerechnet - und gerade das gefällt uns.

Holgi

6 von 6 Punkten

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