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Under The Oak - Rattus Norvegicus

Under The Oak - Rattus Norvegicus
Stil: Thrash Metal
VÖ: 02. September 2022
Zeit: 55:19
Label: WormHoleDeath Records
Homepage: www.facebook.com/oakthrash

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Sie schauen gerne mal über den Tellerrand. Das wissen wir seit dem Debütalbum Ripped Up By The Roots. Dennoch kann man den Schergen von Under The Oak nun, zu ihrem zweiten Langeisen, attestieren, dass sie den Thrash Metal vollends verinnerlicht haben. Gleich der Opener "Total Trash Metal" inklusive bewusst weggelassenem "h" ist Programm und ballert in feinster 80er-Jahre-Manier durch die Membrane. Wo Sänger Jostein mit seinem etwas quäkenden Organ vielleicht nicht allerorts offene Türen einrennt, dürfte die feine und technisch exzellente Gitarrenarbeit im weiteren Albumverlauf einmal mehr die Audienz begeistern. Spätestens hier kann die Band nicht länger verbergen, dass ihre Herzen eben auch für den guten alten Heavy Metal schlagen. So wundert es nicht weiter, wenn beispielsweise im Song "Walls Of Pain" nach traditionellem Heavy-Riff die Thrash-Metal-Etikette mal kurz beiseitegelassen wird und die Truppe unbekümmert und ausgelassen drauf los rockt.

Tief in die Magengegend schlägt das auf fettem Groove gebaute "Loyal To The Core", das sich auch schön mitgrölen lässt. Wenn der Chorus aus einer viermaligen Wiederholung des Titels besteht, bleibt er eben auch schnell hängen. Von diesem plakativen Nackenbrecher abgesehen, verpassen es Under The Oak leider immer wieder, ihre energiegeladenen Songs mit einem richtig griffigen Refrain auszustatten. Was wäre "Inner Demon" für ein Gassenhauer geworden, wenn man in diesem Punkt nicht Abstriche machen müsste? Ein kleiner Wermutstropfen bei einem sonst vielseitigen und spannenden Album! Denn bereits erwähnte Riff- und Gitarrenarbeit weiß die eine oder andere noch vorhandene Schwäche zu entschädigen. Da braucht man nur einmal die verspielte Nummer "Pandemic" und den starken Titeltrack "Rattus Norwegicus" anzuhören! Im Finale huldigen Under The Oak erneut ihren Thrash-Idolen. Wo wir noch die starke Interpretation von Exciters "Pounding Metal" in Erinnerung behalten haben, darf sich der Thrash-Lunatic nun auf zwei amtliche Cover-Version alter Klassiker aus den Häusern Tank und Destruction freuen.

Dagger

4 von 6 Punkten

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