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The Treatment - Waiting For Good Luck

The Treatment - Waiting For Good Luck
Stil: Rock
VÖ: 09. April 2021
Zeit: 44:25
Label: Frontiers Records
Homepage: -

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Rockmusik als auditive Therapie (im Sinne des Wortes "Treatment") hilft, ein jedes Tief zu überwinden, wie wir sicherlich alle wissen. Offenbar haben die Jungs von The Treatment die Notwenigkeit solch positiver Impulse inmitten schwerer Zeiten zwischen Lockdown, Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen erkannt und liefern zum Einstieg in ihr fünftes Album mit dem programmatischen Titel Waiting For Good Luck gleich drei gut gelaunte Rocksongs. "Rat Race", "Take It Or Leave It" und "Lightning In A Bottle" rocken unbeschwert drauf los und animieren zum Mitsingen und Luftgitarre spielen. Mit der vierten Nummer "Vampress" gewinnt das Material dann aber an Härte und Temperament, jedoch ohne seine Eingängigkeit einzubüßen. Wo "Eyes On You" und "No Way Home" auch Elemente aus trockenem Blues und Boogie mit ins Spiel bringen, tanzt der "Barman" als lupenreine und Piano-schwangere Blues-Ballade mitsamt genretypischer Regenwetterstimmung ein wenig aus der Reihe. Doch die Wolken verziehen sich recht schnell in Anbetracht solch kerniger Songs wie "Devil In The Detail" und "Let's Make Money" oder dem ultimativen Good-Time-Rock'n'Roller "Hold Fire".

Während all der Zeit glänzt Sänger Tom Rampton mit seiner hohen und belegten Rockröhre, die er auch recht abwechslungsreich und angepasst an die jeweilige Stimmung des Songs anzupassen in der Lage ist. Die Instrumentalfraktion bewegt sich zeitgleich auf sicherem Terrain irgendwo zwischen AC/DC und Saxon in ihren Anfangsjahren. Damit finden sich The Treatment inmitten der aktuellen New Wave Of British Classic Rock und fahren damit wohl auch recht gut.

Obwohl die Jungs aus Cambridge zum Finale mit "Wrong Way" noch einmal ein richtig heißes Eisen aus dem Hut zaubern, das inmitten all der unkomplizierten Rocksongs wohl am ehesten die Qualifikation zum Airplay besitzt, fehlt es dem Dreher am Ende doch an Hit-Material, mit dem man sich aus der Masse hervortun könnte. Es bleibt ein durch die Bank solide rockendes und routiniert gestricktes Album, bei dem man als Fan des gegenwärtigen Rock-Revivals ruhig mal ein Ohr riskieren kann.

Dagger

4 von 6 Punkten

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