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Interview

English VersionInterview mit Masterstroke (03.04.2008)

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Die Finnen von Masterstroke - für mich sowieso die Senkrechtstarter des noch jungen Jahres - legen mit ihrem Album Sleep einen fulminanten Einstieg in das internationale Musikbusiness hin. Da trifft es sich gut, dass Keyboarder Jussi Kulomaa Zeit gefunden hat, mit mir über die Entstehung der Scheibe und die Tourpläne mit Jon Oliva's Pain in diesem Frühling zu plaudern.

HH: Hi, wie geht's?

Jussi: Hi! Ganz gut, danke.

HH: Wie sind die Reaktionen auf euer Album Sleep bis jetzt?

Jussi: Bis jetzt hauptsächlich positiv und ermutigend. Meiner Meinung nach sind manche Reviews etwas zu zurückhaltend. Irgendwie können uns viele noch nicht so richtig einordnen, da wir eine ziemlich neue Band sind. Vielleicht liege ich damit auch komplett daneben, aber das ist, was ich aus den Kritiken bis jetzt mitgenommen habe.

HH: Habt ihr den Erfolg, den ihr mit dieser Platte habt, in dieser Form erwartet?

Jussi: Welcher Erfolg?? Ganz ehrlich, es ist eigentlich noch zu früh, um von einem wirklichen Erfolg zu sprechen. Wir ziehen noch nicht los, um uns Ferraris zuzulegen, soviel ist sicher...

HH: Wie zufrieden seid ihr selbst mit der Scheibe?

Jussi: Wir sind ziemlich zufrieden. Es gibt zwar immer irgendwas, was man besser und/oder anders machen könnte, aber ich glaube wirklich, dass sie ganz gut geworden ist. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich die Platte seit der Mastering-Session nicht mehr gehört. Während der Aufnahmen dafür aber um so öfter.

HH: Worum drehen sich die Texte auf Sleep?

Jussi: Es gibt kein einzelnes großes Thema, mit dem sich das Album befasst, also wenn man die Dummheit der Menschheit mal außen vor lässt. Einige Texte basieren auf wirklichen Ereignissen, die jedoch nur als Inspiration benutzt wurden. Zu dem Song "Sleep" selbst... Ich habe keine Ahnung! Also ich hatte eine Idee und auch so ein Gefühl, als ich den Text geschrieben habe, aber irgendwie habe ich inzwischen vergessen, was es war. Macht euch einfach eine eigene Interpretation davon.

HH: Hast du einen Lieblingssong auf Sleep?

Jussi: Ich mag den letzten Track "Final Journey" ziemlich gern, der hat eine großartige Stimmung.

HH: Wie steht's mit eurem ersten Album Apocalypse, klingt das in irgendeiner Art und Weise ähnlich wie Sleep?

Jussi: Es ist ein traditionelleres Power-Metal-Album, würde ich sagen. Wir sind inzwischen viel düsterer geworden, Apocalypse repräsentiert daher unseren aktuellen Stil nicht mehr unbedingt. Aber es ist ein Teil unserer Geschichte und ich bin stolz auf das Album.

HH: Warum wurde es eigentlich nicht in ganz Europa veröffentlicht?

Jussi: Kurz gesagt, unser damaliges Label ist bankrott gegangen. Irgendwann vielleicht...

HH: Einige von euch haben ja mal bei Crystalic gespielt. Habt ihr noch Kontakt zu den Jungs?

Jussi: Klar, wir sind supergut befreundet mit Crystalic.

HH: Was hältst du von deren aktuellem Album Watch Us Deterioate?

Jussi: Ich glaube, auf diese Frage sollte ich eher nicht antworten, da ich die Scheibe mit aufgenommen und gemischt habe! Das nächste Album von Crystalic wird der Hammer. Hört euch mal die neuen Songs an, die wir für deren Promo gemacht haben (Die gibt's auf der Crystalic-Myspace-Seite zu hören - Sebbes). Großartige Band, aber ohne Label!

HH: Habt ihr noch bei anderen Bands gespielt?

Jussi: Es gibt da ein paar, die meisten davon sind lokale Gruppen und nicht unbedingt alle sind Metal-Bands. Eine, die ich hervorheben möchte, ist Status Minor.

HH: Von welchen Bands habt ihr euch beeinflussen lassen?

Jussi: Ich wurde sehr von Vangelis, Jean-Michel Jarre, Mike Oldfield und solchen Sachen beeinflusst. Synthesizer-Musik halt. In letzter Zeit sind ja Bands wie Evergrey, In Flames und Nevermore schwer angesagt. Das beeinflusst natürlich auch unseren Stil. Weiterhin würde ich noch Symphony X, Dream Theater, Ayreon und Tarot nennen.

HH: Zum Schluss noch eine sehr wichtige Frage: Wann kommt ihr nach Deutschland?

Jussi: Wir gehen diesen Frühling (April/Mai) mit Jon Oliva's Pain und Manticora auf Tour. Ein paar Gigs in Deutschland sind auch dabei. (Leider nicht in der Nähe von München. - Kara) Oh, und später, im Sommer, werden wir auf dem Dong Open Air Festival spielen und eventuell eine Club-Tour anhängen. Die Details kommen noch, aber wir werden auf jeden Fall nach Deutschland kommen!!

HH: Danke für deine Zeit. Hast du noch ein paar letzte Worte an die Leser von Heavyhardes.de?

Jussi: Wir sehen uns auf den Konzerten! Keep it Metal! (Verdammt, hab ich das wirklich gerade gesagt??)
Cheers, Jussi Kulomaa

Sebbes

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