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Interview mit JoeC, Veranstalter des Assault Fest

Nachdem das erste Assault Fest erfolgreich beendet wurde und die Bands hoffentlich alle wieder gut nach Hause gekommen sind, ist es an der Zeit, das Geschehen aufzuarbeiten. Dazu stand uns Veranstalter JoeC Rede und Auskunft.

HH: Das erste Assault Fest liegt hinter dir, wie lautet dein Fazit?

JoeC: Es war zwar ziemlich anstrengend, doch ich kann zufrieden sagen, dass das Festival ein voller Erfolg war! Seitens der Besucher und der spielenden Bands habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen, was mich natürlich sehr freut.

HH: Wieviele Besucher waren an beiden Tagen anwesend?

JoeC: Ich kann nur schätzen, die Strichliste wurde schon am Freitag aufgegeben. Ich schätze, zu Höchstzeiten waren 90 Besucher anwesend, der Samstag war ein bisschen besser besucht als der Freitag.

HH: Wieviele Karten davon habt ihr im VVK abgesetzt?

JoeC: Wir hatten keinen Vorverkauf, nur eine Ermäßigung für Besucher, die ein Bandshirt der spielenden Bands anhatten. Ich glaube, dieses Konzept ist ziemlich gut bei den Fans angekommen, man hat doch recht viele solcher Shirts gesehen.

HH: Was denkst du muss getan werden, damit beim nächsten Mal mehr Besucher kommen?

JoeC: Ein dichteres Netz von Flyerverteilern wäre bestimmt nützlich, zudem werde ich nicht noch mal den Fehler machen und das Festival direkt anschließend an meine Prüfungszeit legen (lacht). Da war ich schon ein bisschen abgelenkt, wenn hier mehr Fokus da gewesen wäre, wären eventuell noch ein paar Besucher mehr aufgetaucht.

HH: Seit wann liefen die Planungen für das Festival?

JoeC: Die Idee, ein kleines Metal-Indoor-Festival aufzuziehen hing schon länger im Raum, konkrete Planungen fanden denke ich ab Dezember 2007 statt.

HH: Blieb da überhaupt noch Zeit für dich und Hokum, um für den eigenen Auftritt zu proben?

JoeC: Wir hatten in letzter Zeit recht viele Auftritte in ganz Bayern, die uns eine gewisse Routine verschafft haben. Klar, Proben ersetzt das nicht, und so haben wir auch während der Prüfungszeit wöchentlich einmal eine Probe eingeschoben.

HH: Wie habt ihr es geschafft, den Eintritt so niedrig zu halten, obwohl immerhin acht Bands gespielt haben?

JoeC: An dieser Stelle ist wohl der perfekte Zeitpunkt um den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern zu danken! Ohne die wäre es bestimmt nicht möglich gewesen, den Preis so niedrig zu halten. Ich habe von Anfang an versucht, möglichst wenig Eintritt zu verlangen, für viel zu viele Konzerte wird viel zu viel Kohle verlangt. Da muss man auch mal aufzeigen, dass es auch mit weniger geht!

HH: Welche Auflagen gab es seitens der Stadt und/oder Polizei?

JoeC: Sendeschluss war an beiden Tagen um 24 Uhr, zudem durften nur Bier und analkoholische Getränke ausgeschenkt werden, da das Ganze in einem Jugendzentrum stattfand. Und schließlich gilt natürlich wie inzwischen fast überall das Rauchverbot. Aber das wurde brav eingehalten, was ich persönlich super fand.

HH: Soweit ich das überblicken kann, war es rund um das Festival sehr ruhig, gab es Beschwerden von irgendwelchen Anwohnern?

JoeC: Nein, es verlief echt außerordentlich friedlich, worüber ich sehr froh bin.

HH: Etwas schade fand ich, dass bei den jeweiligen Headlinern immer mehr Leute heimgegangen sind, gerade bei Golem war es ganz schlimm, da standen am Schluss gerade noch zehn Leute vor der Bühne. Woran hat das deiner Meinung nach gelegen? Waren Rapture und Golem vielleicht zu extrem?

JoeC: Ich glaube es nicht, dass es am Extremheitsgrad der Bands lag. Das Moosburger JUZ ist hier berühmt-berüchtigt für seine schwierige Akustik. Unser Mischer Eric hat zwar einen tollen Job gemacht, aber bei einem so kleinen Raum ist es verdammt schwierig, die Lautstärke niedrig zu halten. Ich glaube, dass es vielen Leuten nach ein paar Stunden Dauerbeschallung auf voller Lautstärke einfach zuviel wurde. Das muss nächstes Jahr auf alle Fälle ein bisschen leiser werden, dann werden die Leute auch länger zuhören können. Es ist natürlich schade, dass gegen Ende viele Leute gegangen sind, es kann auch an den ungünstigen Fahrzeiten der MVV-Züge in Moosburg gelegen haben.

HH: Golem, Hokum und Age Of Carnage haben mich an den beiden Tagen am meisten überzeugt, welche Bands haben dir am besten gefallen?

JoeC: Vielen Dank für die Blumen! Mir haben auf alle Fälle alle Bands gefallen, sonst hätte ich sie ja nicht eingeladen.

HH: Gab es Bands, die dem Assault Fest abgesagt haben?

JoeC: Nein, das Line-Up hat sich während der Vorbereitungszeit kein einziges Mal geändert.

HH: Welche Bands würdest du gerne auf einem der kommenden Assault Fests spielen sehen?

JoeC: Oh, da gibt es viele! Aber für konkrete Äußerungen ist es wohl noch zu früh. Auf alle Fälle würde ich mir wünschen, mal wieder eine neue Metal-Nachwuchsband aus der Gegend zu sehen. Metalcore-Bands sprießen wie Pilze aus dem Boden, aber die Heavy-/Death-/Thrash-Schiene ist beim Nachwuchs leider kaum mehr vertreten.

HH: Wird es eine Fortsetzung des Festivals geben?

JoeC: Das habe ich auf alle Fälle vor!

HH: Danke für deine Zeit, die letzten Worte gehören dir!

JoeC: Jetzt heißt es erst mal die Eindrücke des vergangenen Assault Fests verarbeiten, zurücklehnen und auf die ersten Fotos warten. Ich sage Danke für die Unterstützung und das Interview!

Lord Obirah

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