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Resurrected - Morbus (MCD)

Resurrected - Morbus (MCD)
Stil: Death Metal
VÖ: 14. September 2012
Zeit: 21:42
Label: Grindhouse Music
Homepage: -

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Fast drei Jahre ist es her, dass die Duisburger Resurrected ihr letztes musikalisches Lebenszeichen auf den Markt gebracht haben. Drei Jahre, in denen andere Kapellen drei vollwertige Alben zusammenschustern. Bei Resurrected hat diese Zeit immerhin gereicht, um sich eine EP aus den Rippen zu schnitzen, zu einem Longplayer hat's dann doch nicht gereicht.

Aber besser kurz und gut als lang und -weilig, zumindest hat man nicht das Gefühl, übersättigt zu werden. Allerdings sind nur zwei der insgesamt fünf Stücke auf Morbus wirkliche Neukompositionen, die anderen drei Songs gab es schon mal in anderer Form. Fangen wir also gleich mit dem neuen Material an: Die beiden Tracks bieten das, was man von Resurrected erwarten konnte, nämlich deftigen Death Metal amerikanischer Prägung, kompetent geschrieben und in Szene gesetzt. Erinnerungen an Combos wie Suffocation oder Dying Fetus werden unweigerlich geweckt, wobei sich die Deutschen nicht vorwerfen lassen müssen, dass sie wie eine Kopie genannter Bands klingen würden. Beim Rest des Materials handelt es sich um Neuauflagen sowohl eines eigenen Stückes als auch zweier Fremdkompositionen, wobei die Version von Massacres Klassiker "Dawn Of Eternity" verdammt viel Pfeffer im Ar*** hat und als sehr gelungen bezeichnet werden kann. Auch die Neufassung des eigenen Stückes "Butchered In Excrement" kann sich hören lassen, nur das Fear Factory-Stück "Self Bias Resistor" gefällt mir schon im Original nicht und die Fassung von Resurrected ist zwar nicht uninteressant, macht mich aber trotzdem nicht wirklich zu einem Fan dieses Liedes.

Klanglich gibt's auf der EP die volle Ladung auf die Ohren, gerade im Tiefton-Bereich kommt der Rundling verdammt knackig rüber (man beachte die Bassläufe bei "Dawn Of Eternity"). Dem in nichts nachstehend ist die Umsetzung des Liedgutes, das Quartett weiß durchaus, was zu tun ist, um guten Death Metal zu machen. Wobei gesagt sein muss, dass mittlerweile sowohl Sänger Carsten als auch Drummer Hazim, die es beide noch auf der Scheibe zu hören gibt, nicht mehr mit von der Partie sind.

Zwei neue Songs sind nicht die Welt, vor allem nicht genug, um eine aussagekräftige Wertung zu vergeben. Aber das wenige Material ist gut genug, um Appetit auf einen hoffentlich bald erscheinenden Longplayer zu machen und vom Zusatzmaterial sind immerhin zwei Drittel mehr als brauchbar ausgefallen, was die EP zu einem durchaus empfehlenswerten Appetizer macht.

Hannes

Ohne Wertung

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