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Scarlet Anger - Dark Reign

Scarlet Anger - Dark Reign
Stil: Thrash Metal
VÖ: 11. Mai 2012
Zeit: 49:28
Label: Dust On The Tracks
Homepage: scarletanger.com
MySpace: www.myspace.com/scarletanger

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Mit Scarlet Anger schickt sich eine Band an, einen weißen Fleck von der Thrash Metal-Landkarte zu tilgen. Scarlet Anger kommen nämlich aus Luxemburg, was nicht unbedingt zur Hochburg europäischen Metals zählt.
Die Jungs machen ihre Sache dabei ziemlich gut. Eine gewisse Nähe zu den Thrashurgesteinen Kreator können Scarlet Anger sicherlich nicht leugnen. Dark Reign besticht durch abwechslungsreiches Songwriting, aber auch wenn es viele Lichtblick gibt, so sind doch auch Schatten auszumachen. Dafür gibt es am Sound kaum was zu meckern, denn alle Instrumente kommen wunderbar zu Geltung und haben genügend Pfeffer, um guten Hörgenuss zu garantieren, was wohl auch einem gewissen Jeff Waters von Annihilator zuzuschreiben ist, der sich hier für das Mastering zu verantworten hat.

My Battlefield:
Kreator-artiger Kracher, der keine Gefangenen macht. Kraftvolles Riffing und druckvolles Drumming peitschen den Song nach vorne. Gerade im Sangesbereich sind deutliche Parallelen zum deutschen Thrash-Flagschiff auszumachen.

From Fool To King:
Beschwörend gesungene Passagen zeichnen diesen Song aus, der gemäßigter und melodischer aus den Boxen schallt.

Game Over:
Hier ziehen Scarlet Anger das Tempo wieder an, variieren aber über die Spielzeit des Songs geschickt das Tempo. Insgesamt sehr melodischer Song.

Face Of Evil:
Das Tempo wird wieder gedrosselt, dem Song wird ein fast schon massenkompatibler Refrain verpasst, der live gut ankommen dürfte. Ansonsten wieder deutliche Parallelen zu Kreator.

Dark Reign:
Bei Dark Reign regiert der grobe Knüppel, beim Refrain wird das Tempo gedrosselt und auch hier lässt sich live wieder ordentlich mitbrüllen und abschädeln.

Follow The Order:
Auch wenn der der Song beim Refrain und Zwischenteil etwas Fahrt gewinnt, so kann hier weder die Gitarren- noch die Schlazeugarbeit überzeugen. Fühlt sich mehr nach Filler als Killer an.

A Tale Of Hate:
Besticht durch großartigen Refrain und mächtig viel Groove, der zum Haareschütteln einlädt. Mit einem mächtigen Mittelteil schrauben Scarlet Anger hier jeden Kopf ab.

Prince Of The Night:
Pusht ordentlich nach vorne und weist in der Mitte einen gewohnt groovigen Teil auf, der Refrain will aber zumindest bei mir nicht so wirklich zünden.

Tenfold:
Solider Thrasher, der zum Headbangen einlädt, aber nicht zu den wirklich großen Nummern des Albums zählt.

My Empire Coming Down:
Hier legen sich Scarlet Anger nochmal wirklich ins Zeug. Im Midtempo groovt der Song ordentlich ins Gebälk, hat einen Refrain mit Wiedererkennungswert und glänzt mit Twingitarren-Einlagen. Starker Abschluss des eigentlichen Albums.

Scarlet (Demo):
Der Bonustrack wirkt etwas unfertig, weist einige nette Ideen auf, steigert aber letztendlich in der präsentierten Form nur die Spielzeit.

Unterm Strich also ein mehr als solides Debüt mit Höhen und Tiefen, in das aber jeder Thrasher, der Kreator, Exodus und Co. mag, reinhören sollte.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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