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Kill Devil Hill - Kill Devil Hill

Kill Devil Hill - Kill Devil Hill
Stil: Stoner / Doom / Sludge
VÖ: 25. Mai 2012
Zeit: 47:56
Label: Steamhammer
Homepage: www.killdevilhillmusic.com

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Die Band Kill Devil Hill wirbt mit zwei wirklich großen Namen: 1) Vinnie Appice, dem ehemaligen Drummer von Black Sabbath, Dio und zuletzt Heaven & Hell, und 2) Rex Brown, seines Zeichens Bassist bei Down und früher auch bei Pantera tätig. Die Erwartungen beim Zusammenspiel solcher Schwergewichte, die zweifelsohne den Metal mit gestalten durften, ist natürlich hoch und wenn man sich nun vorstellt, Black Sabbath, Down und Pantera zu verschmelzen, so landet man am Ende auch tatsächlich bei Kill Devil Hills selbstbetitelten Debütalbum.

Der Opener "War Machine" dröhnt noch sehr scharf und aggressiv aus den Boxen, glänzt mit eingängigem Refrain und präsentiert uns auch die beiden übrigen Bandmitglieder, Sänger Dew Bragg und Gitarrist Mark Savon, als echte Könner. Doch schon beim folgenden "Hangman" schlägt der Vierer deutlich langsamere Töne an - es regieren Groove und lethargische Melodien. "Voodoo Doll", dann wieder einen Tick energetischer und mit Elektroeinsprengseln angereichert, bereitet den Weg für das gespenstische, desolate "Gates Of Hell". Ultra tiefe und verdammt schwere Gitarren in "Rise From The Shadows" bescheren uns schließlich zum ersten Mal ein klares Bekenntnis an Black Sabbath. Es bleibt nun eine ganze Weile schwer und sumpfig, ehe mit "Old Man" das Tempo endlich wieder ein wenig angezogen wird. Wirklich interessant gestalten sich aber erst wieder die finalen drei Tracks. Auf die kurze Akustik-Ballade "Mysterious Ways" folgt mit "Up In Flames" eine sehr atmosphärische, intensive Nummer inklusive emotionalem Refrain - ganz stark! Schließlich wird mit "Revenge" zu guter Letzt ein wirklich schweres Geschütz aufgefahren, das sich schnell ins Gedächtnis frisst und die Band von ihrer heftigen Seite zeigt.

Ja, auf ihrem Debüt haben Kill Devil Hill ein paar echte Reißer im Gepäck, die dank der modernen Produktion trotz Besinnung auf frühere Aktivitäten der Musiker keinerlei Retro-Feeling aufkeimen lassen. Gerade im Mittelteil durchlebt das Album aber auch eine deutliche Durststrecke, die überwunden werden will. Empfehlenswert für Konsumenten bereits angesprochener Acts, aber auch von Black Label Society und Corrosion Of Conformity.

Dagger

4 von 6 Punkten

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