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Aurvandil - Yearning

Aurvandil - Yearning
Stil: Black Metal
VÖ: 20. Juni 2011
Zeit: 64:31
Label: Eisenwald Tonschmiede
Homepage: -

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Nach Ferd ist nun also Yearning der zweite Longplayer aus dem Hause Aurvandil, der via Eisenwald unters Volk gebracht wird. Nach einem atmosphärischen und warmen Präludium steigt Hauptakteur und Namensgeber Aurvandil mit einem großen Titel in sein neues Album ein. "End Of An Age" vereint wohl alle Stärken dieses Projekts in sich: hymnische Melodien, Leidenschaft und das richtige Gespür für unterhaltendes Songwriting. Die Weise, wie die Leadgitarre auf diesem Album eingesetzt wird, und auch die vielen ruhigen Momente auf Yearning erinnern gelegentlich an Alcest, jedoch sind Aurvandil doch deutlich tiefer im traditionell nordischen Black Metal verwurzelt, als ihre avantgardistischen Landsleute. Schließlich stammt ja auch der Bandname aus der nordischen Mythologie und zeugt gewissermaßen davon, wie sehr von jungen Musikern unserer Zeit in diesem Metier doch schon gewildert wurde. Denn die einfachen und wohl auch coolen Namen und Begriffe sind längst vergeben, manche bestimmt sogar doppelt belegt. Da bleiben eben nur so umständliche Anreden wie eben Aurandvil.

Doch das nur am Rande. Mit "Reign Of Ice (I)" steht schon die nächste mitreißende Nummer in den Startlöchern und wird sogar noch getoppt vom stürmischen "A Guide To Northern Scapes", das den Hörer vom ersten Takt an gegen eine dicke Wand aus Gitarren laufen lässt. Es folgt ein ruhiges Zwischenspiel von der Akustikgitarre und das Treiben nimmt seinen Lauf. Obwohl die oft überlangen und an der Zehn-Minuten-Marke nagenden Stücke für sich alleine betrachtet keinen schlechten Eindruck hinterlassen, so wirken sie in ihrer Gesamtheit doch ermüdend und Aurvandil beginnt sich zu wiederholen. Dazu wurde nicht jede vielleicht gute Idee dann auch überzeugend umgesetzt. Beim Wechselspiel aus laut und leise, Ruhe und Sturm in "Reigen Of Ice (II)" beispielsweise wirken die einzelnen Passagen doch arg und unnötig in die Länge gezogen. Und dann gibt auch wieder einen Hidden Track, dessen knapp neun monotone Minuten schon an den Nerven zehren können.

Klanglich folgt Yearning den Maßgaben des Undergrounds, wurde also eher spartanisch produziert, was dem Material aber gut zu Gesicht steht. Für Freunde dieser originären Spielart ist Yearning trotz einiger Durchhänger daher sicherlich eine interessante Sache. Denn die Stärken dieses Albums lassen sich kaum wegdiskutieren.

Dagger

4 von 6 Punkten

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