12 Headbänga online
01.12.2021 Batushka
01.12.2021 Igorrr
01.12.2021 Skywalker
01.12.2021 Sonata Arctica
02.12.2021 No Fun At All & Satanic Surfers
02.12.2021 U.D.O.
Reviews (10284)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Unsoul

Interview:
Rapture

Live-Bericht:
Gamma Ray

Video:
Kamelot
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Corrosive Carcass kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Corrosive Carcass - Rot.In.Pieces

Corrosive Carcass - Rot.In.Pieces
Stil: Death Metal
VÖ: Oktober 2010
Zeit: 18:22
Label: Eigenproduktion
Homepage: -

buy, mail, print

Sieben Jahre Bandgeschichte und "schon" das erste Demo? Das nenne ich mal gemütlich...
Wobei das Arbeitstempo das einzig Gemütliche an dem Erstling von Corrosive Carcass darstellt, denn Wohlfühlmucke klingt definitiv anders. Aber gut, bei Songtiteln wie "Born In A Casket" oder "Chainsaw Dissection" war auch nicht zu erwarten, dass es sich bei Rot.In.Pieces um Kuschelrock handeln würde. Vielmehr nehmen uns die fünf Schweden auf ihrem Debüt ganz weit zurück in Zeiten, in denen der schwedische Todesmörtel gerade ganz frisch im Kommen war.

Das schließt aber leider auch den Klang der Scheiblette ein, der man deutlich anhört, dass es sich hierbei um ein selbstproduziertes Demo handelt. Es rumpelt, scheppert und kracht an allen Ecken und Enden, von druckvollem Sound kann nicht die Rede sein. Okay, beim Death Metal mag das jetzt nicht unbedingt das Todesurteil sein und manch einer mag sich sogar selig lächelnd an die Zeiten zurückerinnern, in denen Demos eben so klangen, zeitgemäß ist das allerdings nicht, allenfalls sympathisch bodenständig. Trotzdem kann man durchaus heraushören, dass hier recht passable Musiker am Werk sind. Den Proto-Death, der hier geboten wird, setzen die fünf Herren angemessen um. Dazu gehört durchaus differenziertes Drumming, ein Sänger, dessen Performance aus den schwärzesten Tiefen der Hölle zu kommen scheint und der manchmal sogar an die Grenzen zum schwarzmetallischen Gekeife herangeht und Rhythmusgitarren, die den Stücken die passende Struktur geben. Dafür sind mir die Leads oftmals zu dissonant geraten und erwecken den Eindruck, ein bisschen unkontrolliert zu sein.

Das Liedgut entspricht meist dem Genrestandard, die Stücke sind brauchbar, wenn auch nicht übermäßig aufregend oder gar außergewöhnlich. Corrosive Carcass machen nichts, was nicht schon dagewesen ist, aber zumindest das machen sie recht solide. Das Demo ist eine erste Duftmarke, die weit davon entfernt ist, grässlich zu stinken oder überwältigend gut zu duften. Der Grundstein ist gelegt, Raum nach oben aber noch viel vorhanden.

Hannes

Ohne Wertung

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Titans Eve - The Divine Equal
Vorheriges Review: Victory - Don't Talk Science

© www.heavyhardes.de