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Coma - Excess

Coma - Excess
Stil: Polish Rock
VÖ: 11. Oktober 2010
Zeit: 72:39
Label: Mystic Production
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/comagroup

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Es muss einen Grund haben, warum Coma in ihrem Heimatland Polen 50.000 Exemplare von ihrer letzten Platte verkauft haben. In Deutschland allerdings hat man von Hipertrofia nicht viel gehört. Daher entschied sich die Band kurzerhand die polnischen Songs des Albums ins Englische zu übersetzen und siehe da: Es kommt ein beeindruckendes Werk dabei heraus, das sich anhört, als wäre Coma schon seit Jahren fester Bestandteil der internationalen Szene. Daran kann auch der kleine Akzent von Sänger Piotr Rogucki nichts ändern.

Die fünf Coma-Jungs sind keine 20 mehr; es gibt sie schon seit den 90ern und können nicht verleugnen, dass der Classic Rock sie geprägt und inspiriert hat. Im Prinzip ist das nichts Schlechtes. Denn die Band unterzog sich einer ständigen Weiterentwicklung und passte so auch als Support für Linkin Park oder Tool ins Programm. Die progressive Komponente lässt sich am besten durch die Performance von Rafal Matuszak am Bass heraus hören. Dissonanzen, die auf jeden Fall in die Korn-Ecke zeigen, werden aufgegriffen und machen die Lieder spannend und abwechslungsreich. Schönes Beispiel dafür ist Song Nr. 4, "Confusion": Insgesamt mäßig spannend holt der Bass in der Mitte des Liedes den Hörer aus der Lethargie und auch am Ende gibt's noch ein Schmankerl: Die Stimme von Piotr wird verzerrt und knallt mit harten, abgehackten Riffs richtig rein. Oft ist man wie an dieser Stelle positiv überrascht.
In "T.B.T.R." gibt's im Gegensatz dazu ein klassisches Gitarrensolo, das sogar Slash aufhorchen lassen müsste. Die Frage ist nur, ob man das wirklich in eine acht-Minuten-Balladen-Dramaturgie verpacken muss.

Dennoch: Coma beherrschen ihr Handwerk, sie machen sauberen Rock und zeigen sich offen für vieles. Vielleicht stellen sie sich damit aber selbst ein Bein, denn wem das Herz bei Progressive Rock aufgeht ("F.T.P."), dem bringt eine breit angelegte Rocknummer ("Afternoons In The Colour Of LEMO") wahrscheinlich weniger, ist aber von der Power und dem Sprechgesang in "Struggle" begeistert. Die Musik von Coma ist spitze, keine Frage, nur leider auch uneinheitlich. Eine Coma-Stimmung, eine roter Faden auf dem Album lässt sich schwer finden. Jedes Lied für sich ist aber topp!

Rebecca

Gast

5 von 6 Punkten

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