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New Born Hate - Obsessed

New Born Hate - Obsessed
Stil: Death-Thrash-Core
VÖ: 13. August 2010
Zeit: 55:56
Label: STF Records
Homepage: www.newbornhate.de
MySpace: www.myspace.com/newbornhate

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Unter der Flut an Debüt-Alben, die auf dieser Seite besprochen werden, hat sich nun auch der Rundling einer Truppe namens New Born Hate eingefunden. Allein der Bandname und der dazugehörige Schriftzug lassen vermuten, dass die sechs Jungs aus dem Raum Heidelberg das weite Feld des Metalcore beackern. Sie selbst werden bei der Umschreibung ihres Schaffens sogar noch eine ganze Ecke konkreter und bezeichnen das Material auf Obsessed als Death-Thrash-Core.

Dreht der Silberling dann erst einmal seine Runden im Player, kann man diese Stilisierung sogleich unterstreichen. Hardcore-Groove trifft auf messerscharfes Thrash-Riffing und Shouts auf grollend tiefe Death-Metal-Grunts. Obwohl sich die meisten Songs im stampfenden und verdammt schweren Midtempo bewegen, setzen die Jungs auf Abwechslung. Für den brachialen Opener "On The Way" haben sich die Musiker ein spannendes Intro ausgedacht, das sukzessive in den ersten fetten Moshpart überleitet, ehe die Thrasher-Klampfe den Ton bestimmt. Mittels Pianostück lässt man den ersten und wohl auch stärksten Song des Albums sanft ausklingen. "K.D.A." wartet mit gesprochenen und geflüsterten Passagen inmitten einer beklemmenden Atmosphäre auf, dazu gesellen sich sogar punktuelle Pig Screams, denen man erst gegen Ende des Albums wieder begegnet. Einen ganzen Zacken flotter schreiten die Heidelberger in "The Downfall" zu Werke. Den ausgiebigen Gitarrenpart im siebenminütigen "Facing The Demon" könnte man gar als Kniefall vor Metalveteranen wie Judas Priest begreifen. Schließlich bildet das Moshpit-taugliche "The End Of Obession" den Abschluss des ersten Kapitels der CD und endet ähnlich, wie dessen Anfang begonnen hat.

Das zweite Kapitel trägt den Namen From Sickness To Fire und startet mit dem unerwartet flotten und verspielten "666". "Misanthropist" wartet mit Gang-Shouts, geradezu hypnotischem Drumming und Göteborg-Style-Riffing auf - eine verdammt starke Nummer! "Unbreakable" scheint in seiner Gitarrenarbeit dann von Machine Head beeinflusst zu sein, "The Bait" dürfte - auf die Bühne gebracht - den Circle Pit nicht lange auf sich warten lassen, und das finale "Sometimes" knüpft in seiner Machart an wieder "666" an, sorgt für gute Laune und bringt das Album mittels Akustik-Klampfe zu seinem Ende.

Abschließend kann man den zehn Songs nur bescheinigen, dass da alles Hand und Fuß hat. Sie klingen ausgereift und wohl durchdacht. Wessen Interesse mit diesen Zeilen geweckt wurde, der kann sich eine ganze Reihe der Lieder auch auf der Myspace-Seite der Band zu Gemüte führen.

Dagger

5 von 6 Punkten

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