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Terminal - Tree Of Lie

Terminal - Tree Of Lie
Stil: Progressive Rock
VÖ: 26. Februar 2010
Zeit: 40:50
Label: Revolution Records
Homepage: www.terminal.fm

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Ah, mal wieder was von unseren polnischen Nachbarn, die ja üblicherweise durch kompetente musikalische Knüppelei überzeugen. Umso überraschender, dass uns aus diesen Regionen diese Publikation erreicht, mit der uns die Herren aus Poznan einen durchaus eigenwilligen Mix aus Crossover, Rap, Prog und noch einigem Anderen servieren. Nach eigenen Worten beeinflusst von Dream Theater, Symphony X, aber auch den unsäglichen Linkin Park, kredenzt die insgesamt sechsköpfige Schar zwölf Songs, die nicht unbedingt das auf sich vereinen, was man Eingängigkeit nennt.

Da gibt es des Öften mal hartes Riffing, nicht unerwähnt bleiben soll ein absolut hochwertiger clean- und Rap-Gesang von Shouter Daniel Moszczynski, aber dann gerät die ganze Chose sehr schnell in extrem harmonische, melodische, teilweise kitschige Anflüge - mit dem Ergebnis, das klingt, als ob hier eine Pop-Band einige Killswitch Engage-Stücke bearbeitet hat. Garniert ist alles von ausladenden Keyboard-Soli, schrägen Einwürfen und sogar einer Saxophon-Einlage, die auf dem Miami Vice-Soundtrack auch nicht aufgefallen wäre. In den guten Momenten geht die Mischung auf und macht Spaß, aber leider geht es allzu oft auch in die verquere Ecke, bei der sich der Gast dann mit Kopfschütteln wendet. Und der Popfaktor schwappt öfters so über, dass die Ansammlung einfach für Metaller ungenießbar wird.

Gute Ansätze, kompetente Akteure, hochwertige Produktion - aber bitte noch ein paar klare Songstrukturen und weniger Popgedudel einbauen, dann wird's rund.

Holgi

3 von 6 Punkten

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