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Lynch Mob - Smoke & Mirrors

Lynch Mob - Smoke & Mirrors
Stil: Hard Rock
VÖ: 18. September 2009
Zeit: 61:01
Label: Frontiers Records
Homepage: www.lynchmob.com

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Lynch Mob-Namensgeber George Lynch dürfte der breiten Rocker-Masse als erstklassiger Dokken-Gitarrist bekannt sein, doch seit fast 20 Jahren tobt sich der Saitenhexer mit seiner eigenen Combo aus und hat es schon zu hervorragenden Outputs geschafft. Sein neuester Erguss nennt sich Smoke & Mirrors und ist das zweite Album mit Neusänger Oni Logan.

Gleich der Opener "21st Century Man" erweist sich als Gold für Hard Rock-Fans, beeinhaltet er doch alle Trademarks, die Fans des Genres so innig lieben; Klasse-Gesang, gute Gitarrenarbeit, ausgefeilte Soli und markanter Refrain. Sänger Logan liefert hier respektable Arbeit ab und beweist ein breites Spektrum seiner Stimme. Der Titeltrack dagegen kommt sehr bluesig daher und der Cheffe hat sogar die Akustik-Klampfe ausgeklappt.
"Lucky Man" ist dann eine sehr amerikanische Rock-Nummer, die quasi nur für Stadien-Aufführungen konzipiert wurde und von Altmeister Bon Jovi nicht besser gemacht werden konnte.
Dass George Lynch ein verkappter Satriani ist, beweist er sehr gut auf "Time Keepers" und haut dem Hörer fast sieben Minuten lang experimentelle Riff-Variationen und Soli um die Ohren; fast etwas zu viel des Guten.

Was nach mehrmaligem Durchlauf der Scheibe auffällt ist, dass die Songs allesamt nahezu dem gleichen Schema folgen und immer eine Abwechslung von soft zu hart bieten. Nach einer gewissen Laufzeit verliert man dadurch einfach die Spannung und so unterscheidet man sich deutlich vom erstklassigen Rock-Album. Fans der Band können ruhig mal ein Ohr riskieren, für mich ist es dann doch etwas zu eintönig.

Basti

3 von 6 Punkten

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