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1349 - Revelations Of The Black Flame

1349 - Revelations Of The Black Flame
Stil: Black Metal
VÖ: 25. Mai 2009
Zeit: 44:08
Label: Candlelight Records
Homepage: www.legion1349.com

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Vier Jahre sind seit dem letzten Output Hellfire ins Land gezogen. Vier Jahre, in denen sich so einiges im Soundgewand der Norweger verändert hat. Produziert wurde das Ganze von Tom G Warrior (ehemals Celtic Frost). Diese Produzentenwahl kommt auch nicht von ungefähr, schlagen 1349 nun auch ähnliche Wege wie Celtic Frost auf Monotheist ein, die Zeiten der kalten Blast-Attacken sind nun anscheinend vorbei.
Den ersten Song "Invocation" kann man eigentlich als Intro bezeichnen, auch wenn er mit einer Spielzeit über sechs Minuten aufwarten kann. Denn in der ersten Hälfte passiert bis auf allerlei Geräusche recht wenig. Erst danach setzen die Instrumente ein und der Song nimmt im unteren Midtempobereich, fast schon doomig, langsam Gestalt an. Das folgende "Serpentine Sibilance" steht dem in nichts nach und plätschert auch eher unaufdringlich an einem vorbei. Womit wir auch schon bei Song Nummer drei wären, "Horns" betitelt. Doch was soll das sein? Wieder nur drei Minuten atmosphärisches Rauschen, Samples und Co. Erst bei "Maggot Fetus... Teeth Like Thorns" wird mit einer schönen Black'n'Roll-Attitüde aufgespielt. Ein schön treibender Song, der allzu schnell wieder vorbei ist. Das war es dann auch leider schon wieder mit den Highlights des Albums. "Misanthropy" markiert ein Pianostück, wiederum unterlegt von allerlei soundtechnischen Spielereien und stellenweise auch dissonant geartet.
1349 scheinen nun die Langsamkeit für sich entdeckt zu haben, das Album bietet kaum Geschwindigkeit und auch die aggressiven Black Metal-Vocals sind verbannt worden. Dafür regiert nun tiefer, teils verzerrter Sprechgesang. Durch die vielen eingebauten Samples und allerlei Sounds aus der Konserve hat Revelations Of The Black Flame mehr den Charakter eines Soundtracks als den eines Black Metal-Albums.
Wer bereits erwähntes Monotheist-Album gut findet, wird auch Revelations Of The Black Flame seinen Gefallen finden. Mir ist das Album zu langatmig geraten.

Ray

3 von 6 Punkten

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