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Fallen Minds - Lined By Sorrow

Fallen Minds - Lined By Sorrow
Stil: Melodic Hard Rock
VÖ: September 2008
Zeit: 52:51
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.fallenminds.de

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Dass der Nachwuchs in jedem Bereich der hart-und-schwer-Fraktion vorhanden ist, steht mal außer Frage, und da dürfen auch Fallen Minds im melodisch hart rockenden Sektor nicht fehlen. 2005 firmierten Sebastian Müller (Drums), Phillip Katzenbach (Bass), Martino Di Miceli (Gitarre & Vocals), Daniel Deischl (Gitarre) und Timo Böhler (Lead Vocals) zwar noch unter dem Namen Exceed, mittlerweile entschloss man sich aber zu besagter Namensänderung. Das aus dem schwäbischen Örtle Jettingen stammende Quintett lässt nun sein erstes Album vom Stapel, welches sie auch gleich mal selbst produziert haben.

Nach einem schönen Pianointro "Prelude" beginnt Lined By Sorrow mit dem recht stimmigen und groovigen "Sinner", welches mich von der Gitarren- und Bassarbeit ein klein wenig an Iron Maiden erinnert. Ein bisschen flotter und auch prädestinierter zum Mitsingen ist "Demons In My Dreams" ausgefallen. Na, wenn das Lied mal live nicht funktioniert, dann weiß ich auch nicht mehr. Echt gut! "Black Angel" ist zwar ähnlich flott und mitsingbar ausgefallen, und der Song rockt auch ganz gut, allerdings kann er mich nicht ganz so packen, irgendwie fehlt das gewisse Etwas. "A Part Of Mine" weiß hingegen durch erhöhte Eingängigkeit und simple Effektivität gefallen. Good Old School Metal ist "Creature Of The Night" geworden, und gerade hier gibt es auch wirklich gute und abwechslungsreiche Gitarrenarbeit zu bestaunen, die sich durch das komplette Album hindurchzieht. Ein Höhepunkt der Scheibe ist "Cold Inside" geworden, cooles Lied mit hoher Dynamik. Auch wenn "No Escape" recht ruhig beginnt ist mitnichten eine Ballade draus geworden, dafür ein recht abwechslungsreicher Rocker. "Lost In Time" wird zwar den eher ruhigeren Tönen gewidmet, aber auch hier bemühen sich Fallen Minds um ein abwechslungsreiches Arrangement und lassen progressive Ansätze durchschimmern, welche ihnen gut zu Gesicht stehen. "Hear The Calling" und "Roaming Home" zielen dafür wieder in die flotte Richtung und sind im Großen und Ganzen schon recht ordentlich mit passender Härte ausgefallen. Mit "Burning Ground" und "Daydream" gibt es noch zwei Bonustracks, wobei mich erstgenannter an die Schweizer Crystal Ball erinnert und zweitgenannter eine echt stimmungsvolle Halbballade geworden ist.

Fallen Minds stehen noch am Anfang ihrer Karriere und das hört man auch. Die Songs könnten teilweise noch etwas ausgereifter und mitreißender sein und ein bisschen mehr könnten die Schwaben vielleicht auch noch wagen. Dennoch ist das Potential des Quintetts wirklich erstaunlich, gute bis sehr gute Ansätze sind vorhanden und auch der Gesang ist zu weiten Teilen gut, wobei auch hier noch Verbesserungspotential nach oben (im wahrsten Sinne des Wortes...) da ist. Die Produktion geht für ein Debütalbum vollkommen in Ordnung, auch wenn es hier und da mehr drücken könnte. Summa summarum macht das 3,5 Punkte. Melodic Rock- und Hard Rock-Fans ist deren MySpace-Seite zu empfehlen, auf der ein paar Lieder schon mal angetestet werden können.

Andi

4 von 6 Punkten

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