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Iron Maiden - The Reincarnation Of Benjamin Breeg (Single)

Iron Maiden - The Reincarnation Of Benjamin Breeg (Single)
Stil: Heavy Metal
VÖ: 11. August 2006
Zeit: 14:20
Label: EMI Music
Homepage: www.ironmaiden.com

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Kniet nieder, ihr Nichtswürdigen. Die Könige sind zurück. Nein, nicht die Komödianten um Joey de Pommes mit Majo. Wir reden von den wahren Kings. Die größte Nachricht des Metal-Jahres: endlich, endlich gibt es neues Material für alle Freunde der besten Band der Welt. Das sind natürlich jedes Mal freudige Momente, und auch die wenigen Fälle, in denen man auch bei einer Single blind zuschlägt. Schließlich kündet eine Maiden-Single auch immer ein neues Maiden-Album an - in diesem Fall das Werk A Matter Of Life And Death, das uns im September ereilen wird. Mit dem letzten Sneak Preview hatten die Jungs um Steve Harris allerdings ein weniger gutes Händchen: "Wildest Dreams" bot einen eher schwachen ersten Eindruck und konnte der Qualität von Dance Of Death in keinster Weise gerecht werden - ganz im Gegenteil zu "The Wicker Man", das einen glanzvollen Vorgeschmack auf das Maiden-Comeback Brave New World lieferte. Und dieses Mal?
Freunde, sie haben wieder alles richtig gemacht. The Reincarnaton of Benjamin Breeg, aus der Feder von Dave Murray und Steve Harris, ist die ungewöhnlichste, spannendste und spektakulärste Maiden-Single der letzten Jahre. Ein kurzer, schneller Rocker mit eingängigen Melodien? Nix da!! Ein über sieben Minuten umfassendes, komplexes, sperriges, faszinierendes Werk, das so weit weg von einer kommerziellen Single ist wie Axl Rose von einem neuen Album. Maiden dürfen alles, und spätestens jetzt tun sie das auch.
Das Stück empfängt uns mit einer balladesken Einführungssequenz, getragen von den Harris-eigenen Bassläufen, die dann anstelle des Maiden-typischen Hoppel-Rhythmus in ein zentnerschweres Riff mündet, das brachial alles niederwalzt. So kompromisslos und progressiv klangen Maiden kaum zuvor, so heftige Sounds haben sie sich schon lange nicht mehr aus den englischen Fussballshirts geschüttelt. Natürlich finden wir einen feinen Refrain, die unverkennbare Melodieführung und ein beeindruckendes Solo - das Stück erfüllt damit alle Voraussetzungen für ein Maiden-typisches Epos. Aber was in Erinnerung bleibt ist das Monsterriff, das sich ins Hirn frisst und dort hängen bleibt.
Wer jetzt immer noch behauptet, dass die Jungs seit Powerslave immer wieder das gleiche Album bringen, den soll Eddie direkt holen. Unter www.benjaminbreeg.co.uk gibt's übrigens eine (hoffentlich) fiktive, an H.P. Lovecraft erinnernde Hintergrundstory. Als Zugabe packen sie uns noch eine neue Studioversion des All Time Classics "Hallowed Be Thy Name" drauf, die für die Reihe Radio 1 Legend Sessions im September 2005 eingespielt wurde. Arise, Freunde, awake. The Kings in Crimson come.

Holgi

6 von 6 Punkten

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