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U.D.O. - Steelfactory

U.D.O. - Steelfactory
Stil: Heavy Metal
VÖ: 31. August 2018
Zeit: 58:11
Label: AFM Records
Homepage: www.udo-online.de
MySpace: www.myspace.com/udoonline

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Der Udo, der kanns nicht lassen. Auch mit 66 liefert der German Tank, wie die Solinger Metal-Institution auch genannte wird, in regelmäßiger Folge feinste Qualitätsarbeit. Der neueste Streich trägt den Titel Steelfactory und das ist ja mal eine Ansage!
Gleich die erste Nummer "Tongue Reaper" eröffnet mit dickem, Accept-mäßigem Riff und setzt auf Highspeed. Schade, dass der Refrain nicht restlos überzeugt, aber das können die beiden anderen Geschwindigkeitssünder auf der Scheibe, nämlich "Rising High" und "Eraser", locker ausbügeln. Davon abgesehen regieren eher straighte und Groove betonende Tracks im Midtempo das Geschehen auf Steelfactory. So zum Beispiel das coole "Make The Move", zu dem auch ein Video gedreht wurde. Das zweistimmig gesungene "In The Heart Of The Night" besitzt dann fast balladeske Züge, während "Raise The Game" mit einigen orientalisch anmutenden Gitarrenmelodien ausgestattet wurde. Immer wieder fällt dabei auf, dass sich Udo um eine große stimmliche Varianz bemüht, was ihm auch sehr gut gelingt!
Unumstößlicher Hit der Albums ist sicherlich "One Heart One Soul", eine ergreifende Hymne an die Völkerverständigung, zu der natürlich auch ein Video im Netz zu finden ist. Daneben halten "Blood On Fire" mit seinem Tango-Intermezzo, der ausgesprochen coole Groover "Bite Of Evil" und das eher gemächliche "Rose In The Desert" inklusive kultig getextetem Refrain den Qualitätslevel ganz weit oben. Schließlich lässt die stimmungsvolle Piano-Ballade "The Way" das muskulöse Album auf sanfte Weise ausschleichen. Ganz ohne Stangenware aus der Dirkschneider-Garderobe kommt allerdings auch Steelfactory nicht aus. Wirkliche Aussetzer sind aber auch diese paar Nummern nicht, womit man Udo und seiner Truppe problemlos bescheinigen kann, ein weiteres klasse Album fabriziert zu haben.

Dagger

5 von 6 Punkten

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