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Burning Witches - Burning Witches

Burning Witches - Burning Witches
Stil: Heavy Metal
VÖ: 19. Mai 2017
Zeit: 45:18
Label: Non Stop Music
Homepage: www.facebook.com/burningwitches666

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Bereits mit ihrer 2016er selbstbetitelten Single erweckte die Schweizer All-Girl-Band Burning Witches so einiges an Aufmerksamkeit in der europäischen Metal-Szene. Nun folgt das Debüt, welches ebenfalls den Bandnamen als Titel trägt, und so viel vorab: dieses Scheibchen erfüllt mit Sicherheit alle Erwartungen, die nach der Zwei-Track-Single geweckt wurden.

Das eröffnende Doppel aus "Black Widow" und der Bandhymne "Burning Witches" wurde direkt von der Single übernommen und liefert stürmischen Metal voller packender Melodien und leidenschaftlicher Vocals, die von hohen Metal-Screams über kraftvollen Klargesang bis hin zu boshaftem Gekeife reichen. Diese selbsternannten Hexen brennen wirklich, allerdings nicht am Scheiterhaufen, sondern vor Energie und Spielfreude! In ihrem großen Kessel vermengen sie nicht nur britischen und US-amerikanischen Traditionsstahl mit einer ordentlichen Dosis Speed. Nein, sie schmeißen auch noch eine gute Handvoll Thrash und etwas Death in ihre Suppe mit hinein, wie die beiden richtig deftigen Stücke "Bloody Rose" und "The Dark Companion" unterstreichen. Das fertige Gebräu ist über alle Maßen köstlich und dennoch hoch gefährlich. Schließlich kann es zu Tobsucht und spontaner Mutation führen! Richtig gehört. Denn bei dieser Mucke im Player wird sich manch ein braver Stubenhocker in einen randalierenden Metalhead verwandeln!

Dass die fünf Mädels auch gerne etwas heftigere Töne anschlagen, mag daran liegen, dass Thrash-Ikone Schmier (Destruction) quasi als Schirmherr und Produzent für dieses Album gewonnen werden konnte. Im Song "Metal Demons" hat er zudem einige Backing-Vocals beigesteuert. Die Hexen besitzen allerdings auch eine sanfte Seite, wie die Power-Ballade "Save Me" entblößt, ehe mit "Creatures Of The Night" in gewohnt rasanter Weise auf die Kacke gehauen wird. "We Eat Your Children" eröffnet mit fiesem Gelächter, entwickelt sich dann zur melodischen Power-Metal-Hymne und hält den Spannungsbogen straff. Schließlich bündeln die Hexen gegen Ende noch einmal all ihre Energie im boshaft-brachialen "The Deathlist". Am Ende steht mit der Coverversion von "Jawbreaker" die Verneigung vor jener Band, welche den Sound der Burning Witches maßgeblich mit beeinflusst hat, nämlich Judas Priest.

Bleibt zu hoffen, dass diese aufregende Band keine Eintagsfliege ist und uns noch weiter mit ihrem heißen und mitreißenden Metal versorgt. Schließlich stellten sich beim Hören schon nach den ersten paar Nummern ernstzunehmende Suchterscheinungen ein!

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5 von 6 Punkten

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