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Konzert-Bericht

Killswitch Engage, Five Pointe O & 36 Crazyfists

Metropolis, München 04.11.2002

Da hat Roadrunner ja mal ein nettes Nachwuchstrio zusammengestellt: Unter dem Motto "Roadrage" tourten drei Newcomer-Bands aus dem Roadrunner-Stall zu fairen Konditionen durch die Lande. Fair war dabei allerdings nur der Eintrittspreis, der mit 10 Euro durchaus erträglich ausgefallen ist. Die Merchandisepreise waren allerdings mit 20 Euro für ein Shirt und 40 Euro für einen Pulli gerade für Newcomerbands etwas hoch. Dies lag allerdings laut einem RR-Mitarbeiter an der Merchandise-Gesellschaft, die für die Tour die Preise vorgab. Naja, auf der anderen Seite sollen ja gerade von Newcomerbands schon welche gesehen worden sein, die ihr Zeugs selber verkaufen...

Dafür hatte man Gelegenheit, vor und nach den Auftritten den Bandmitgliedern die Flosse zu reichen, oder sich ein Autogramm zu holen. Dies ist zwar bei Punk- und Hardcorekonzerten gang und gebe, aber bei New Metal-Bands scheint Fannähe ein ganz neues Phänomen zu sein, welches speziell hervorgehoben werden sollte. Nun gut...

Als erste Band des Abends gaben die 36 Crazyfists die Songs ihres Debütalbums zum besten. Das Album hat mich ja schon nicht in Ekstase versetzt, was vor allem an dem Gegurgel von dem Sänger lag. Nun ja, das gleiche Gegurgel schaffte er leider auch live zu 100 % rüberzubringen, was bei mir vor allem den Bierkonsum anschwellen liess.
Nach einer Spielzeit von ca. 30 Minuten war das aber auch überstanden. Moment: 30 Minuten? War nicht im Vorfeld davon die Rede, dass alle Bands die selbe Spielzeit und den selben Sound zugestanden bekommen?

Wie auch immer, als zweite Band des Abends rissen nun Five Pointe O die Debütsongs runter und konnten mich schon wesentlich mehr überzeugen. Wie auf dem Album schaffen es die Jungs und das Mädel zwischen den Stilen hin- und herzuwechseln und trotzdem die Songs als Einheit erklingen zu lassen. Dazu das zu keinem Zeitpunkt lächerlich wirkende Posing des Frontmanns und schwingende Matten, die einer Metalband zu Ehre gereichen würden - herrlich! Was mich besonders beeindruckt hat, war die Tatsache, dass man es schafft, eben mit keinem Image kokettieren zu müssen und New Metal-Klischees weitreichend aus der Musik herauszuhalten.
Überraschend war die Spielzeit, die die der Opener um 15 Minuten überragte. Vorsätze sind schon was feines!

Als heimliche Headliner gaben sich zuletzt Killswitch Engage die Ehre. Wie bei den Vorgängerbands wurde auch bei KE der "Schwerpunkt" auf das Debüt gelegt, wenn auch hier erstmals ein mir unbekannter Song gespielt wurde. Sorgen hatte ich hier im Vorfeld wegen dem in der Presse nachzulesenden Frontmannwechsel - unbegründet, wie sich gleich nach den ersten Takten herausstellen sollte. Howard brüllte, sang und grölte sich durch einen Set, der nicht nur mich buchstäblich wegblies. Hier konnte man im Vergleich zur Vorgängerband sogar noch einen drauflegen und man merkte auch sehr stark, dass die Wurzeln bei dieser Band im Hardcore liegen.
Der Sound war, wie bei allen Bands, sehr gut und konnte vollends überzeugen.

Leider wurde man beim Verlassen der Halle von Hammer-Mitarbeitern belästigt, die scheinbar ihr Blatt zwischenzeitlich verschenken müssen. Anders kann ich mir das nicht erklären, dass mir die Exemplare förmlich aufgedrängt wurden. War zwar die Juni-Ausgabe, die Heft-CD ist aber gar nicht schlecht...

Andreas

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