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Konzert-Bericht

Grave Digger, Alestorm & Taletellers

Backstage, München 26.01.2009

Anscheinend neigt sich der Winter langsam wieder seinem Ende zu, denn als meine Freunde und ich am 26. Januar beim Backstage ankamen, war es recht mild. Mittlerweile ist auch das komplette "alte Backstage" auf das Werksgelände umgezogen und so erlebe ich heute Grave Digger zum ersten Mal in der neuen "alten Halle".
Optisch hat sich die Halle nicht verändert und das finde ich verdammt gut so, denn diese Venue gehört mit Abstand zu meinen Lieblingskonzerthallen. Leider wurde die Länge etwas begrenzt und ein Drittel der Halle existiert nicht mehr.

Pünktlich um 20:00 Uhr bläst dann das deutsche Metal-Geschoss Taletellers zum Angriff und pfeffert den Anwesenden eine ordentlich Prise Heavy Metal entgegen. Das Quartett liebt die alte Schule und rockt in bester Accept-/Saxon-Tradition. Obwohl es noch äußerst bequem im Backstage ist, ist die Stimmung hervorragend und der Opener wird herzlich empfangen. In einer knappen halben Stunde zockt die Truppe sämtliche Songs ihrer Debüt-Scheibe Detonator, welche äußerst gut ankommen. Danach ist Schluss und die Jungs verlassen unter Beifall die Bühne.

Nun war es Zeit für Piraten-Metal und nach 15 Minuten Umbaupause entern die vier Schotten Alestorm die Bühne. Anhand der Vielzahl von T-Shirt-Trägern kann man davon ausgehen, dass einige auch wegen der sympathischen Jungspunde gekommen sind. "Over The Seas" eröffnet das Set turbulent und erste Moshpits entstehen. Sänger und Keyboarder Christopher Bowes unterhält die Meute mit witzigen und selbstironischen Ansagen und gibt "Wenches And Mead" teilweise auf deutsch zum Besten. Sämtliche Hits vom Debüt und der neuen EP Leviathan werden dargeboten, der Überhit "Captain Morgan's Revenge" beendet das gelungene Konzert und Alestorm verlassen glücklich die Bühne.

Langsam wird es enger vor der Bühne, aber von voll ist nicht zu sprechen! Lediglich 250 Nasen haben den Weg zu Chris und seinen Totengräbern gefunden. Nach wiederum 15 kurzen Minuten war die Umbaupause zu Ende und das Sextett betritt zu "Gallow's Pole" die Bühne, um dann mit "Ballad Of A Hangman" die Meute zu rocken. Es wird geheadbangt, gegrölt und textsicher mitgesungen. Chris Boltendahl zeigt sich bestens gelaunt und kündigt den Hit "The Last Supper" als "Die letzte Suppe" an, was für einige Lacher sorgt und die Stimmung weiter anfacht. Neu-Gitarrist Thilo Herrmann hat sich super integriert und post, was das Zeug hält. Einige meinen, dass seine schmerzverzierten Gesichter bei den Soli ein Tick zu viel Gepose sind, dennoch spielt er seine Sachen sauber und verleiht der Band einen mächtigeren Sound. Die Band ist auch für einige Überraschungen zu haben und haut mit "The Reaper" und "Wedding Day" zwei alte Perlen vom Album The Reaper in die Menge, welche dieses Geschenk dankbar annimmt. Das obligatorische "Heavy Metal Breakdown" beendet nach 100 Minuten die Sache und die Band verlässt unter lautem Beifall die Bühne.

Recht schnell leert sich dann die kleine Halle und ein paar hundert erschöpfte Nasen machen sich auf in die Kälte, um den Heimweg anzutreten. Abschließend sei gesagt, dass Grave Digger auch als Sextett noch kräftig Arsch treten und so der Konkurrenz zeigen, wo der Hammer hängt. Ein super Konzert-Abend mit drei erstklassigen Bands!

Basti

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