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Interview

Interview mit Rusty Pacemaker (26.09.2011)

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Rusty Pacemaker

Mit Blackness And White Light hat der österreichische Solokünstler und Autodidakt Rusty Pacemaker ein warmes und melancholisches Debüt geschaffen, das offenbar nicht nur in unserer Redaktion einen positiven Eindruck hinterlassen konnte. Schließlich hat Mr. Pacemaker bei 7Hard Records ein neues Zuhause gefunden! Im Interview erzählt Rusty über den langen Entstehungsprozess des Albums, angefangen von den ersten Gehversuchen an der Gitarre bis zur finalen Produktion im eigens errichten Homestudio. Und dann ist da noch die Geschichte über das Coverartwork seines Erstlings...

HH: Grüß dich Rusty! Wie geht es dir?

Rusty: Servus! Danke der Nachfrage, es geht mir wirklich ausgezeichnet und ich hoffe, dass du das auch über dein Befinden sagen kannst.

HH: Kann ich, danke. Dein Debütalbum Blackness And White Light wurde kürzlich auf unserer Seite besprochen - konntest du dein Album in der Rezension wieder finden?

Rusty: Auf jeden Fall! Als Musiker will man ja gehört werden und so habe ich stets großes Interesse daran zu erfahren, wie meine Musik aufgenommen wird, was jemand damit assoziiert und vor allem ob sie gar Emotionen in jemanden auslöst, was wohl das Ziel eines jeden Künstlers ist. Das Review auf heavyhardes.de empfinde ich als sehr positiv denn ich habe das Gefühl, dass euch das Album im Großen und Ganzen gefallen hat und das ehrt mich eigentlich schon. Also Danke nochmal für das aufmerksame Zuhören!

HH: Nichts zu danken. Aus der Presseinformation konnte ich erfahren, dass du insgesamt etwa sieben Jahre an dem Album gebastelt hast. Was hat denn da so lange gedauert?

Rusty: Nun ja, ich musste ja erst mal lernen wie man eine Gitarre richtig hält! Was sich jetzt wie ein schlechter Witz anhören mag, ist in Wahrheit meine Geschichte. Ich bin tatsächlich ein 'Spätberufener' denn ich habe erst rund 7½ Jahre bevor Blackness and White Light veröffentlicht wurde, angefangen Gitarre zu spielen. Ich sehe das so: Jeder Mensch ist ein Künstler! Allerdings ist nicht jeder Mensch ein praktizierender Künstler. Der Auslöser der mich zum praktizierenden Musiker gemacht hat, war ein E-Gitarren-Anfänger-Set, welches ich damals von meiner jetzigen Frau geschenkt bekommen habe. Sie ist also an allem schuld, denn auch wenn ich seit meiner Kindheit ein Metalhead bin, bezweifle ich, dass ich von mir aus je auf die Idee gekommen wäre, plötzlich selber ein Instrument in die Hand zu nehmen. Im Nachhinein hat dieses Geschenk unser Leben stark beeinflusst, denn ich entdeckte plötzlich meine Kreativität! Ich habe nie Unterricht genommen und wollte jeden Ton, jedes Riff selbst neu erfinden und entdecken. Auch habe ich nie versucht irgendetwas von anderen Bands zu spielen. Ich beherrsche nicht EIN Riff von Metallica, AC/DC oder sonst irgendjemanden. Ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht, denn ich sah das immer so: Warum sollte ich etwas spielen was schon tausende Mal zuvor gespielt wurde?! Ich wollte also immer nur meine eigenen schrägen Töne spielen. Bis heute beherrsche ich auf der Gitarre nur die zehn Songs von Blackness and White Light plus sonstige Ideen und dem Material, welches ich schon für die neue CD geschrieben habe. Auf jeden Fall entwickelte ich einen starken Drang eigene Songs zu schreiben und in weiterer Folge ein Album aufzunehmen. Ohne großartig darüber nachzudenken besorgte ich mir also weitere Instrumente, übte auf Gitarre und Bass, schrieb meine Lieder, kaufte mir eine Recording-Software, Studio-Equipment, machte die ersten Versuche ein Lied aufzunehmen und arbeitete mich völlig selbstständig und unabhängig in jeden einzelnen Prozess einer CD-Produktion hinein, bis zur Labelgründung und Eigenpromotion. Allein das Schlagzeug übernahm glücklicherweise Franz Löchinger von Heathen Foray. Heute empfinde ich es eigentlich schon als eine schicksalhafte Fügung ihn kennen gelernt zu haben. Ich verdanke ihm viel und habe auch einen Freund in ihm gefunden. Retrospektive finde ich also, dass gute sieben Jahre gar keine so lange Zeit sind, wenn man bedenkt, dass ich das selbstverständlich alles neben meinem 'normalen' Job gemacht habe. Irgendwoher musste ja auch all das Geld kommen, welches ich da hineingebuttert habe. Eigentlich hat also nur das Geld Sparen so lange gedauert. *grinst*

HH: Mit diesen neuen Erkenntnissen erschienen die sieben Jahre dann tatsächlich in einem anderen Licht! Ehe wir uns nun mit deiner Musik beschäftigen, muss ich doch noch auf das Coverartwork eingehen. Du selbst bist darauf zu sehen und zwar vor einer Kulisse, die wohl jedem Metalhead bekannt sein sollte, nämlich dem alten Haus, das auch schon auf Black Sabbaths Debüt zu sehen war. Wie bist du denn darauf gekommen, diese Situation nachzustellen und welche Absicht verfolgst du damit?

Cover von Blackness And White Light

Rusty: Als ich das Review auf HH gelesen habe, hat es mich natürlich gefreut, dass die abgelichtete Kulisse erkannt wurde und auch darauf eingegangen wurde. Denn nachdem das Cover-Artwork von Blackness and White Light fertig gestellt war, dachte ich mir eigentlich schon, dass es möglicherweise eine gewisse Auffälligkeit und Werbewirksamkeit haben wird, jedoch wurde dieses alte Haus erst von sehr wenigen Rezensenten wiedererkannt beziehungsweise in ihren Artikeln besprochen. Der Album-Titel stand zum Zeitpunkt als das Foto gemacht wurde schon fest und so war für mich klar, dass das gesamte Artwork in Schwarz und Weiß gehalten sein wird. Ich wollte auf jeden Fall den selben Blickwinkel wie auf dem Black Sabbath-Album. Das Bild sollte auf gewisse Art und Weise genauso aussehen, dabei aber einen komplett anderen Charakter aufweisen und ich denke, dass mir das gelungen ist. Darüber hinaus ergab sich dann noch eine weitere Assoziation zum Black Sabbath-Debut, welche bis heute noch niemanden aufgefallen ist obwohl ich sie total offensichtlich finde. Sowohl der Titeltrack vom Sabbath Album als auch der Titeltrack von Blackness and White Light beginnen mit dem Klang von Regen und Donner. Zum Glück sind die beiden Lieder dann völlig unterschiedlich, ansonsten wäre das ja schon fast lächerlich.

HH: Ist das ganze nun eine Fotomontage oder hast du tatsächlich diese Stätte aufgesucht?

Rusty: Eine Fotomontage hätte ich ebenfalls lächerlich gefunden. Ich hatte das Glück, dass es mich tatsächlich zu diesem Ort verschlagen hat. Bei dem etwas unheimlich wirkenden Haus handelt es sich um eine alte Mühle. Es war ein spätsommerlicher, sonniger Tag und die Kulisse wirkte richtig idyllisch auch wenn zum Zeitpunkt des Fotoshoots eine Hochzeitsgesellschaft auf dem Gelände feierte und hinter der Mühle um die hundert Autos parkten. Es war also gar nicht so einfach das Foto zu schießen ohne dass nicht gerade jemand durch das Bild spazierte. Das Foto zu Blackness And White Light ist ja rund vierzig Jahre nach der Black Sabbath-Veröffentlichung entstanden und wenn man die beiden Cover genau vergleicht kann man auch eindeutige Unterschiede erkennen, etwa bei den Bäumen hinter dem Haus. Als Beweis, dass es sich hier definitiv um keine Fotomontage handelt schicke ich euch noch ein weiteres Foto der Mühle aus einem etwas anderem Blickwinkel.

Foto der Mühle

HH: Wie hast du den Ort denn überhaupt ausfindig machen können?

Rusty: Auch dafür ist wieder einmal meine Frau verantwortlich zu machen. Damals verschlug es uns beruflich für kurze Zeit nach London und da meine Frau es liebt, alte Häuser und Schlösser zu besichtigen, suchte sie vor Antritt der Reise ein Objekt in der Nähe von London aus. Die Mühle steht auf dem Gelände eines solchen alten Herrenhauses welches sie interessierte und so passierte es, dass wir diese Kulisse entdeckten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Aufnahmen zu Blackness And White Light schon so gut wie beendet und ich hatte mir bis dahin noch keine konkreten Gedanken über das Cover gemacht und so nutzte ich diese Gelegenheit. Letztendlich ist mir das Ganze also zufällig passiert, worüber ich heute sehr froh bin, weil mir dieses Bild als Cover meines ersten Albums sehr gut gefällt.

HH: Als einen Quell deiner musikalischen Kreativität nennst du Thomas Forsberg, alias Quorthon, und nicht etwa Black Sabbath. Was ist es, das dich an Bathorys Musik besonders fasziniert?

Rusty: In der Tat hat Thomas Forsberg alias Quorthon für mich einen ganz besonderen Stellenwert in der Musiklandschaft. Dabei mache ich auch keinen Unterschied zwischen Bathory und seinen Solo-Alben, da beide Projekte im Grunde die selben Charaktereigenschaften haben, was logischerweise auf der Tatsache beruht, dass sie ein und dem selben Genie entspringen. Ich denke, das was mich und alle Bathory-Fans auf der Welt an dieser Musik so begeistert, ist die ständig stark präsente Authentizität von Forsbergs Schaffen. Seine Werke faszinieren durch eine unverfälschte und unangepasste Rohheit und Reinheit was zur Folge hat, dass seine Kunst ehrlicher, persönlicher und echter wirkt. Das wiederum führt zu einem höheren Maß an Identifikation mit dem Kunstwerk und dem Künstler. Man spürt förmlich Forsbergs Kompromisslosigkeit in seinen Kompositionen. Wenn er etwas zu sagen hatte, dann tat er es auf eine schonungslos direkte Art und Weise wie zum Beispiel bei den beiden völlig unterbewerteten Alben Requiem und Octagon. Und wenn er eine Geschichte erzählen wollte, dann scheute er keinen kompositorischen Aufwand und Bombast, um seine Story so zu erzählen wie es ihm wichtig war. Dabei denke ich an seine Nordland-Saga. Produktionstechnisch waren seine Alben nie glatt gebügelt und auch das betont eigentlich nur deren Individualität. Nicht zu vergessen, dass der Mann außerdem ein Pionier in der Geschichte der extremen Musik war und so viele Bands bis heute stark beeinflusst.

HH: Ist Bathory vielleicht auch eine Art Anstoß für dich gewesen, selbst als Musiker tätig zu werden? Immerhin hat Quorthon ja auch das meiste im Alleingang bewältigt...

Rusty: Interessante Überlegung! Das habe ich so noch nie auf die Art und Weise betrachtet aber du hast da vielleicht gar nicht so Unrecht. Was für mich der Startschuss zu meinem Musikerdasein war, habe ich ja schon vorher erzählt. Aber möglicherweise hat mir Quorthon mit seiner Herangehensweise das nötige Quäntchen Mut gegeben, dass ich mein Projekt mit einer gewissen Selbstverständlichkeit und einer 'Warum nicht?'-Attitüde in Angriff nahm.

HH: Um den Leser hier nicht auf einen falschen Pfad zu führen, muss man schon erwähnen, dass Blackness And White Light vielleicht von Bathory beeinflusst sein mag, aber keinesfalls so etwas wie eine Kopie darstellt. Wie würdest du selbst dein Schaffen beschreiben?

Rusty: Da gebe ich dir mehr als nur recht, denn ich finde, dass meine Musik tatsächlich nicht allzuviel mit Bathory gemeinsam hat, weder aus der Black/Death- noch aus der Viking Metal-Phase der Band. Oft wurden in den Rezensionen meines Debutalbums Einflüsse von Anathema oder Tiamat erkannt und es ist eine Tatsache, dass ich von diesen Bands fast alle CDs in meinem Regal habe. Ich habe nie versucht eine Band oder einen bestimmten Sound zu kopieren, aber ich bin mir sicher, dass man von jeglicher Musik, die man liebt und öfter hört zumindest auf indirekte Weise beim Songwriting beeinflusst wird. Ich tue mich selber schwer damit, meine Musik einem bestimmten Genre zuzuordnen, zumal ich das in Wahrheit gar nicht möchte. Es schmeichelt mir sogar, wenn mein Album als schwer kategorisierbar bezeichnet und sein individueller Charakter hervorgehoben wird. Selbstverständlich fasse ich das als Kompliment auf. Da eine Presseinformation aber eine Genre-Bezeichnung verlangt, habe ich mich mit mir selber auf Dark Alternative Metal geeinigt. Ich finde das ist einerseits vage und andererseits bezeichnend genug, um sich darunter etwas vorstellen zu können, ohne dabei automatisch eine bestimmte Erwartung zu haben.

HH: Ich habe dich im Review auch mit der kanadischen Band Agalloch verglichen, wobei ich noch ergänzen möchte, dass sich gefundene Ähnlichkeit keinesfalls auf Agallochs schwarzmetallische Wurzeln, sondern auf deren eher ruhige Alben beziehen. Kennst du die Band? Und kannst du den Vergleich nachvollziehen?

Rusty: Ich kenne Agalloch eigentlich nur vom Namen nach, habe aber noch nie eines ihrer Alben gehört und kann somit nichts zu diesem Vergleich sagen.

HH: Neben Lob enthielt das Review auch ein wenig an Kritik - wie gehst du damit um?

Rusty: Man muss sich immer der Tatsache bewusst sein, dass ein Kunstwerk etwas sehr Persönliches ist und von jedem Menschen anders aufgenommen wird. Geschmäcker sind eben verschieden und man kann es ohnehin nie jedem recht machen, was ein Künstler auch gar nicht vorhat. In den meisten Fällen, so auch bei eurem Review, kann ich die Kritik jedoch sehr gut nachvollziehen und sie als Ansporn nehmen, bestimmte technische Fertigkeiten zu verbessern. Im kreativen Schaffensprozess oder in der Art, wie ich meine Lieder komponiere, beeinflusst mich Kritik nicht im geringsten, zumal ich diesen Prozess kaum zu steuern vermag.

HH: Wie du eingangs schon erzählt hast, hattest für dein Debüt sogar ein eigenes Studio errichtet, um das Album schlussendlich selbst zu produzieren. Darf man fragen, warum du diesen aufwendigen Weg gewählt hast?

Rusty: Das ergab sich mehr oder weniger von selbst. Um die ersten Ideen nur mal festzuhalten und um an ein paar Songs zu basteln, reicht ja schon ein handelsüblicher PC, eine einfache Soundkarte und eine simple Software. Mit der Zeit begann ich mich für Studio- und Aufnahmetechnik zu interessieren und so erweiterte ich langsam sowohl mein Wissen als auch meine Ausrüstung, beides aber in recht bescheidenen Ausmaßen. Blackness And White Light ist produktionstechnisch unter ziemlich primitiven Bedingungen entstanden und manchmal wundere ich mich fast darüber, dass es so gut klingt, auch wenn ich weiß, wo in der Produktion seine Schwächen liegen. Nachdem die Arbeiten zu Blackness And White Light abgeschlossen waren, aber noch vor seiner Veröffentlichung, baute ich mein Studio komplett um, um den Standard deutlich zu erhöhen. Für meine nächste Produktion schaffte ich mir also bereits wesentlich bessere Arbeitsbedingungen und erwarte mir somit auch eine reifere Produktion.

HH: Hat es nicht auch Vorteile, in einem bestehenden Studio mit einem erfahrenen Produzenten zu arbeiten? Ich meine, eine zweite Meinung und vielleicht auch ein paar Impulse zur Verbesserung können in einem kreativen Prozess doch nicht schaden...

Rusty: Damit hast du sicherlich recht. Allerdings entschied ich mich anscheinend eher unbewusst für die Do-it-yourself Variante. Ich erwog nicht mal die Möglichkeit in ein anderes Studio zu gehen. Im Nachhinein betrachtet denke ich mir, dass deine angeführte Möglichkeit für eine ganze Band eher in Frage kommt, wo die Musiker ihre Parts einspielen und der Produzent sich um die Aufnahme und die eigentliche Produktion kümmert. Bei einem Ein-Mann-Projekt erscheint mir das etwas komplizierter. In meinem Fall spielte ich ja bis auf das Schlagzeug so gut wie alles selber ein, was insgesamt eine Menge Material ist und auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Zeit ist in diesem Fall Geld, denn man muss Studiomiete und den Produzenten bezahlen und als Ein-Mann-Projekt habe ich auch alleine die Kosten zu tragen. Ein Arbeiten ohne Zeitdruck ist mir aber enorm wichtig und das bietet mir ein Homestudio auf jeden Fall.

HH: Sieben Jahre waren eine lange Reifezeit für deine erste Visitenkarte. Wie steht es mit einem Nachfolger? Hast du die Arbeit daran schon aufgenommen?

Rusty: Ja, habe ich. Fünf Lieder sind in der Vorproduktion bereits abgeschlossen. Das heißt, dass der Song an und für sich fertig ist, auch wenn ich mir das eine oder andere Solo bzw. ein paar Gitarrenläufe für die eigentliche Aufnahme aufhebe, um mich einerseits damit zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufzuhalten und andererseits möchte ich dem Material auf diese Art einen spontanen Charakter verleihen. Außerdem ist bei der Vorproduktion das Schlagzeug programmiert und für die Studioversion gebe ich meinem Schlagzeuger freie Hand, was es für mich nochmal spannend macht, da ich mich dann wiederum auf sein Spiel einstellen muss. Weitere Songs existieren zum Teil bereits in meinem Kopf und ich hoffe, diesen Winter mit der Produktion beginnen zu können.

HH: In wenigen Worten - was erwartet uns und wann können wir damit rechnen?

Rusty: Euch erwartet ein Album welches höchstwahrscheinlich den Titel Ruins tragen wird. Musikalisch wird es am Debutalbum anknüpfen. Eine dunkle, atmosphärische Melancholie prägt viele meiner Kompositionen. Phasenweise habe ich an Härte, Wucht und Geschwindigkeit etwas zugelegt, wie zum Beispiel beim Titeltrack Ruins. Auch balladeske Momente weist das Material auf und ein paar komplett neue Elemente sind auch vorhanden. Wie lange ich letztendlich für das neue Album brauchen werde, kann ich kaum abschätzen, auch wenn ich mir sicher bin, dass es keine sieben Jahre mehr sein werden. In Wirklichkeit wünsche ich mir das neue Album bereits kommendes Jahr veröffentlichen zu können und wir werden sehen wie nahe Wunsch und Wirklichkeit diesmal beieinander liegen werden.

HH: Ich bin gespannt auf das Resultat und sage herzlichen Dank für das Interview!

Rusty: Du kannst mir glauben, ich bin mindestens genauso gespannt darauf wie du und es ist an mir, mich bei dir und HeavyHardes zu bedanken.

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