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Interview

Interview mit Fallen Crowned (15.12.2010)

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Die Fürstenfeldbrucker Fallen Crowned haben mit einer mitreißenden Performance und nicht zuletzt mit großartigen Songs den diesjährigen Rage - The Contest Bandwettbewerb gewonnen. Natürlich wollten wir diese junge Band daraufhin genauer kennenlernen.

HH: So, jetzt machen wir das mal wie beim Fußball. Fallen Crowned, ihr habt soeben den Rage - The Contest Bandwettbewerb gewonnen. Wie fühlt ihr euch?

Ändy: Wir sind wirklich positiv überrascht und freuen uns natürlich sehr über den Sieg.

HH: Bitte beschreibt den Werdegang eurer Band für die, die euch noch nicht kennen.

Jojo: Also gegründet wurde Fallen Crowned Ende 2008 von Daniel, mir und unserem Ex-Vokalisten Lars. Kurz danach kam dann auch Ändy als Drummer hinzu. Mitte 2009 haben wir dann Lars durch den Mo ersetzt. Zur gleichen Zeit stieß auch unser damaliger Bassist Tobi zu uns. In der Formation sind wir dann auch bis vier Wochen vor der Vorrunde des Rage-Contests verblieben. Damals haben wir uns entschlossen uns vom Tobi zu trennen. Dann kam Ling als Gitarrist ins Boot und Dani ist von der Gitarre zum Bass gewechselt.

HH: Wie seid ihr denn zu der Musik gekommen die ihr jetzt macht: Melodic Death/Thrash?

Mo: "Wir werden alle von den verschiedensten Bands und musikalischen Richtungen geprägt. Das Ganze ist sehr divers bei uns. Grundlegend ist allerdings, dass jeder sowohl härtere Gangarten von Metal, Hardcore oder Ähnlichem als auch melodischere Songs bzw. Bands hört. Dass unsere Musik eher dem Thrash bzw. Death Metal zuzuschreiben ist liegt einfach daran, dass unsere Songwriter, der Jojo und der Dani, vorwiegend diese Genres hören.

HH: Wie kamt ihr auf die Idee beim Rage-Contest mitzumachen?

Dani: Das war die Idee vom Ändy, welcher schon mit einer anderen Band beim Emergenza mitgemacht hat und daher schon etwas Erfahrung mit Bandcontests hatte.

HH: Was hattet ihr vorher geschätzt wie weit ihr kommt?

Ling: Bis zum Parkplatz *grinst* Nein, mal Spaß beiseite. Wir hatten uns wirklich nicht sehr viel erhofft am Anfang. Als wir dann aber auch das Halbfinale gewonnen hatten, hat uns der Ehrgeiz natürlich schon ergriffen und wir wollten den Contest gewinnen.

HH: Wieviel Live-Erfahrung hattet ihr vor dem Contest?

Dani: Nicht sehr viel. Wir hatten 2009 drei Gigs in eher kleineren Locations. 2010 waren es bis zum Start von Rage auch nicht mehr als zwei.

HH: Wart ihr nervös vor dem Finalauftritt? Bei den Auftritten vorher?

Jojo: Normalerweise sind wir nicht nervös vor Auftritten, da wir alle auch neben der Band schön öfter vor Publikum gespielt haben bzw. in anderen Bands gespielt haben. Beim Finale war allerdings doch eine gewisse Nervosität vorhanden, da es ja um mehr ging als nur eine gute Show zu liefern.

HH: Was hatte Mo angestellt um sich die Rippen zu prellen?

Mo: Ich war eine Woche vor dem Rage Finale bei einem Heaven Shall Burn- und As I Lay Dying-Konzert in München. Leider bin ich bei der Vorband Suicide Silence in den Moshpit gestürzt und alle anderen auf mich drauf, worauf ich dann leider ins Krankenhaus musste.

HH: Wie heizt er rum wenn er fit ist? Ich fand ihn sehr agil beim Auftritt!

Jojo: Wie ein Affe auf Speed. *grinst*

Mo: Ja durchaus, mache auch mal Rückwärtssalti von der Bühne und ähnliches.

HH: Wer von euren Konkurrenten hat euch am besten gefallen?

Ändy: Ich denke Decon fand bei uns allen eigentlich einen sehr großen Zuspruch. Wobei auch viele andere Bands wirklich sehr gut waren.

HH: Was hat euch allgemein am besten beim Contest gefallen?

Ling: Natürlich dass wir gewonnen haben und die Preise absahnen konnten. Außerdem konnten wir endlich mal in größeren Locations in München spielen und dann wurde das ganze auch noch von supertollen Veranstaltern geleitet. Was will man mehr.

HH: Gabs etwas was genervt hat, wenn ja was?

Jojo: Der Dual Rectifier (Gitarren Amp) ist wirklich nicht unser Lieblingsverstärker. *grinst*

HH: Was hat es mit dem "Fallen Clown" auf sich?

Ändy: Wir versuchen unserem Publikum immer mehr zu bieten als nur eine Standard-Show. Als wir uns dann für das Finale Gedanken gemacht haben, kamen der Mo und der Jojo auf die Idee den Dennis, einen guten Freund von mir, der sich auch bei seiner früheren Band 24 Days To Fall des Öfteren als Clown verkleidet hat, zu fragen, ob er denn Lust hat den "Fallen Clown" zu geben. Leider wurde uns die geplante Konfetti-Show verboten, weil niemand Bock hat danach das ganze Zeug wieder wegzuräumen. Was eigentlich ja auch irgendwie verständlich ist.

HH: Wie läuft bei euch das Songwriting ab? Wird sich da was ändern mit der neuen Besetzung?

Dani: Grundlegend hat jeder die Möglichkeit seine Ideen und Meinungen im Songwriting einzubinden. Was Gitarren angeht haben das bisher der Jojo und ich gemacht. Das wird sich jetzt vielleicht ändern mit dem Ling. Größtenteils werden dann die Ideen von allen und unsere Riffs von uns beiden dann in Liedform gebracht. Für Lyrics ist der Jojo zuständig.

HH: Wer sind eure größten Vorbilder - sowohl musikalisch als auch generell?

Ling: Herman Li & Sam Totman von Dragonforce, sowie Steve Vai sind da bei mir zu nennen. Wenn es um eine Band geht, würde ich da Trivium als mein größtes Vorbild ansehen.

Mo: Mir persönlich fällt da jetzt niemand bestimmtes ein, außer vielleicht Jake Luhrs, der Screamer von August Burns Red.

Ändy: Bei mir wäre das vor allem Travis Barker (Schlagzeuger von Blink-182 - Kara), da dieser auch Menschen durch sein Spielen begeistern würde, wenn diese blind wären. Er lebt dieses Instrument einfach und das spürt man bei ihm jedes Mal. Des Weiteren ist er technisch natürlich ganz weit vorne mit dabei. Bezogen auf den Metal-Bereich, gibt es viele Schlagzeuger, von welchen ich mich beeinflussen lasse. Im Grunde ist Travis Barker der Grundstein.

Jojo: Musikalisch sind das für mich eindeutig die Jungs von Trivium, Matt Heafy und Corey Beaulieu. Obwohl auch Hans Zimmer diesen Titel verdienen würde. Generell wüsste ich nur noch Dr. Mark Benecke, ein bekannter deutscher Kriminalbiologe, dessen Arbeit ich wirklich sehr bewundere.

Dani: Also, am meisten Vorbildfunktion hat für mich ehrlich gesagt mein Basslehrer Jaques Bono, sowohl musikalisch als auch generell.

HH: Habt ihr konkrete Pläne für eine eigene Scheibe?

Mo: Ja durchaus. Wir waren im Sommer bei Jan Kerscher von Ghost City Records in Mühlstetten und haben dort ein Album mit acht Songs aufgenommen. Im Moment stecken wir noch beim Cover fest. Hoffe das ist dann auch bald fertig gestellt, sodass wir die Scheibe Anfang nächsten Jahres veröffentlichen können.

HH: Was steht konkret als Nächstes im Camp Fallen Crowned an?

Dani: Ich denke die Veröffentlichung der Scheibe hat im Moment Priorität. Wir hoffen allerdings, dass wir mit den anderen Bands, welche wir beim Contest kennen gelernt haben, vielleicht bald ein paar Gigs organisieren können.

HH: Wofür werdet ihr den Preis auf den Kopf hauen?

Ändy: Wir haben uns bisher noch nicht so viele Gedanken gemacht. Ein Banner wäre vielleicht nicht schlecht. Ich denke uns wird da bestimmt noch was einfallen.

HH: Apropos hauen: Gab es Streit wer von den beiden Gitarristen die Gitarre kriegt?

Ling: So schnell, wie ich die eingepackt habe konnte der Jojo gar nicht reagieren *lacht*. Ne, wir haben uns eigentlich schnell geeinigt, dass ich sie bekomme, weil ich sie besser nützen kann als er, da sie perfekt zu meiner anderen Band The Nocturnal Trap passt.

HH: Vielen Dank für das Interview! Letzte Worte?

Fallen Crowned: Uns derfst no a paar hoibe bringa!

Kara

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