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Interview

English VersionInterview mit Agoraphobic Nosebleed (04.09.2009)

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Mit Agorapocalypse haben ANb, so das offizielle Kürzel des Bandnamens, einen richtigen Hammer veröffentlicht. Grund genug, Sänger J. Randall einige Fragen zu stellen.

HH: Hallo von Heavyhardes.de. Gerade habt ihr euer zweites Album Agorapocalypse veröffentlicht, ein Stück völligen Überschallwahnsinns. Gratulation! Die meisten Menschen würden nicht einmal den 120-sekündigen Titeltrack aushalten, ganz zu schweigen von der Platte insgesamt. Für wen spielen ANb ihre Musik?

J. Randall: Wir machen ANb zu einem ganz bestimmten Zweck. (Aha! - Fab) Unsere Egos haben es nicht nötig, irgendetwas zu schüren.

HH: Agorapocalypse ist euer zweites Album innerhalb von zehn Jahren. Weswegen bevorzugt ihr Split-Singles und andere "kleinere" Veröffentlichungen?

J. Randall: Also wir sehen Honkey Reduction und Altered States Of America als Alben in voller Länge, zumal sie nur ein paar Minuten kürzer sind als Frozen Corpse Stuffed With Dope und Agorapocalypse. Bezüglich deiner Frage wegen der EPs: wir bevorzugen sie absolut gegenüber Longplayern, da lange Platten aufzunehmen und unserer Meinung nach auch anzuhören, anzuhören ermüdend ist. Alle meine Lieblingsplatten sind kürzer als zwanzig Minuten, diese Dauer erscheint mir perfekt. Splits sind geil, da wir so mit einer anderen Band, die wir mögen kommunizieren und zusammen an einer Platte arbeiten.

HH: Hat das Album, besonders die Lyrics, eine Art Roten Faden? Worum gehts in den Songs?

J. Randall: Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe (Kein Wunder. Der "Rote Faden" heißt auf Englisch nämlich "Thread" - Fab). Bei den Lyrics schreibe ich einfach irgend 'nen coolen Scheiß aus Sicht einer Person anstatt themenorientiert, da das weitaus spannender ist und besser zur Musik passt. Ich versuche Texte zu schreiben, die so hart wie die Musik sind.

HH: Ich kann mir schwer vorstellen, wie eure Musik noch extremer als auf Agorapocalypse werden könnte. Nebenbei: der Titel klingt, als käme nichts mehr danach. Siehst du das auch so, oder habt ihr bereits weitere Pläne mit der Band?

J. Randall: Ich habe befürchtet, dass die Leute den Titel so interpretieren. Wir hoffen, bis zum nächsten Jahr einen neuen Longplayer draußen zu haben. Es ist für uns mehr ein Neuanfang als ein Ende.

HH: Das Artwork der Platte ist fantastisch, weil es euren Sound hervorragend wiederspiegelt und schön bunt ist. Es ist eine Arbeit von Florian Bertmer, den ihr auf eurer Homepage als weiteres Bandmitglied nennt. Er ist mehr als nur euer Illustrator, oder?

J. Randall: Ja. Florian ist der fünfte Reiter der Agorapocalypse und gehört genauso zur Band wie alle anderen.

HH: Darüberhinaus überträgt Bertmer Desings von ANb auf die Decks von Skateboards für deine Firma Substance Abuse. Wie hat das angefangen und wie läuft das Geschäft bisher?

J. Randall: Yeah, Substance Abuse gehts ziemlich gut, jeder ist wild drauf. Für Relapse Records arbeite ich auch an einer Skatecore-Compilation mit Bands wie ANS, Annuhilation Time, Vitamin X, in Zusammenarbeit mit Creature Skateboards. Mit Creature zu arbeiten hat mich dazu angeregt, mir durchzurechnen, was mich eine eigene Firma kosten würde und so wog ich einige Möglichkeiten gegeneinander ab und legte dann einfach los. Ich bin bereits auf der Suche, ein internationals Team an Fahrern aufzutreiben, Filmaufnahmen zu machen, Technik aufzutreiben und den Vertrieb nach Europa und Japan zu organisieren.

HH: Wenn eure Musik eine Person ware, sei es lebendig oder tot, wer ware das?

J. Randall: Unsere Musik wäre Jim Carrey mit einem schweren Meth-Problem.

HH: Bisher hattet ihr erst ein Konzert. Eine Frage der Einstellung oder nur ein Mangel an Möglichkeiten? Soll ich meine Hoffnung begraben, euch eines Tages in Deutschland zu sehen?

J. Randall: Grab ein Loch.

HH: Wie üblich sind die letzten Worte eure...

J. Randall: www.myspace.com/substanceabuseskateboards - Cheers!

HH: Vielen Dank für das Interview!

Fab

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