7 Headbänga online
28.01.2020 Dimmu Borgis
30.01.2020 Samsas Traum
31.01.2020 Equilibrium
16.02.2020 Rage
29.02.2020 Growl Bowl Festival
19.03.2020 Lordi
Reviews (10087)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Neun Welten

Interview:
Fiasco Befalls

Live-Bericht:
In Flames

Video:
The 69 Eyes
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Interview

Interview mit April (13.05.2007)

CDs von April kaufenZur Druckversion dieses Artikels

buy, mail, print

Logo April

Nachdem April mit ihrem Debut Tidelines massiv abräumen, wollte ich dann doch mal wissen, wieso gerade in Finnland so gute Musik gemacht wird. Na? Dreimal dürft ihr raten. Es spricht: Gitarrist Mikko.

HH: Hi, danke dass ihr euch ein bisschen Zeit für uns nehmt. Los geht's: euer neues Album Tideslines ist gerade rausgekommen, wie gut gefällt euch euer Debut?

Mikko: Ich denke, das Album ist gut! Klar hören wir immer wieder, das und das hätten wir besser machen können, aber insgesamt bin ich verdammt stolz auf die Scheibe!

HH: Wie sind die Reaktionen, die ihr so bekommt?

Mikko: Die Reviews waren in der Regel sehr gut, und die Kids scheinen die Musik zu mögen. Könnte also nicht besser sein!

HH: Tidelines wurde von Tero Kinnunen produziert, der auch für Nightwish gearbeitet hat. Wie seid ihr mit ihm zusammengekommen, und wie war die Zusammenarbeit?

Mikko: Den Kontakt hat unser Label Spinefarm hergestellt, wo ja auch Nightwish unter Vertrag sind. Mit ihm zu arbeiten war sehr entspannt und inspirierend. Er ist ein absoluter Profi und auch ein sehr cooler Typ.

HH: Wer ist der wichtigste Songwriter in der Band, oder macht ihr das im Team?

Mikko: Hakim, unser Sänger, und ich selbst schreiben die meisten Stücke gemeinsam. J. Fatal, unser zweiter Gitarrist, schreibt auch Songs. Sobald die Komposition steht, machen wir mit der ganzen Band die Arrangements, und jeder kann seine ganz eigene Note in die Songs einbringen.

HH: Die finnische Metal-Szene ist sehr aktiv und facettenreich, was ist denn der Grund dafür, dass Metal in Finnland so populär ist?

Mikko: Das war die letzten 20 Jahre schon so. Jeder spielt in einer Band, die meisten davon Metal-Bands. Wenn es die meiste Zeit des Jahres kalt und dunkel ist, will man Musik mit starken Emotionen und dunkler Atmosphäre (HH: wusst' ich's doch!!). Und das musikalische Umfeld verstärkt sich auch selbst: Metal ist populär und in den Charts, das bringt mehr Kids zum Metal, das erhöht wieder die Verkaufserfolge, und so weiter.
HH: Was denkst du über den Sieg von Lordi beim Schlagergrandprix?

Mikko: Nun, ich denke, den Musik-Stil den sie machen haben Lordi nicht erfunden, das gab es schon öfter, aber bei dieser Band geht es nicht um die Musik, sondern um das Image und die Show, und das macht derzeit niemand besser als sie. Und die Tatsache, dass die den Grand Prix gewonnen haben, hat ihrer Karriere natürlich einen mächtigen Schub gegeben. Aber generell ist mir der Grand Prix völlig wurscht. Das ist eine Show für austauschbare Pop-Musik, und das hat mit meiner Vorstellung von guter Rock-Musik wenig zu tun.

HH: Was sind deine wichtigsten musikalischen Einflüsse?

Mikko: Unsere Einflüsse gehen von 70er und 80er Heavy Metal bis zu 90er und 2000er Alternative Metal. Meine wichtigsten Vorbilder als Gitarrist sind Megadeths Dave Mustaine und Helloweens bzw. Gamma Rays Kai Hansen; ersterer wegen der Riffs, zweiterer wegen der Melodien und Kompositionen. Und dann ist da noch meiner früherer Bandkollege, ein Typ namens Janne Aulavuori, von dem ich fast alles gelernt habe, was ich von Studioaufnahmen und Rhythmus-Schrubben weiß! Peace, Bruder!

HH: Welche finnische Band (außer euch selbst) findest du am besten?

Mikko: Ich muss sagen, dass ich Nightwish sehr schätze, und ich warte ungeduldig auf ihr neues Material! Ich stehe auch auf die Stratovarius-Sachen der mitt-90er, aber heutzutage haben die ihr Feeling verloren. Childen Of Bodom sind auch hervorragend, und, wenn wir mal vom Metal weggehen, zählen auch Disco Ensemble zu meinen derzeitigen Favoriten.

HH: Was ist das wichtigste Metal-Album aller Zeiten?

Mikko: Da muss ich einige nennen. Generell muss das wohl Master Of Puppets von Metallica sein, da dieses Album Metal in den Mainstream brachte, die Zeit überdauert hat und heute noch frisch klingt. Für mich persönlich sind die wichtigsten Metal-Alben 1) Megadeths Countdown To Extinction, 2) Helloweens Keeper Of The Seven Keys, Part 2 und 3) System Of A Downs Toxicity.

HH: Bevor ihr euer Album aufgenommen habt, wart ihr ausgiebig auf Tour, zum Beispiel mit Bullet For My Valentine. Auch auf einigen Festivals in Finnland seid ihr aufgetreten. Wie wichtig war das für eure Entwicklung?

Mikko: Sehr wichtig! Diese Shows haben uns zusammengeschweißt und uns gezeigt, dass wir auch auf großen Bühnen bestehen können. Und natürlich haben viele Leute uns live sehen können!

HH: Wie seid ihr auf Euren Namen gekommen, hat der eine spezielle Bedeutung für euch?

Mikko: Jaakko, unser Bassist, hat den Namen im Proberaum vorgeschlagen, und wir fanden ihn gut. Zugleich zerbrechlich und schön.

HH: Wann können wir euch in Deutschland auf der Bühne sehen?

Mikko: Hoffentlich noch in diesem Jahr. Wenn nicht, dann im Frühling 2008! Versprochen! Bis dann, Leute!

HH: Danke.

Mikko: Mein Vergnügen.

Holgi

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos

© www.heavyhardes.de