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Festival-Bericht

Bang Your Head!!! 2008

mit Judas Priest, Queensryche, Saxon, Iced Earth, Yngwie Malmsteen, Great White, Grave Digger, White Lion, Obituary, Rage, Lizzy Borden, Ensiferum, Tankard, Forbidden, Onslaught, Korpiklaani, Breaker, Agent Steel, Secrecy, Tyr, Age Of Evil & Contracrash

Messegelände Balingen, Balingen 27.06 & 28.06.2008

Auch dieses Jahr fand das allseits beliebte Bang Your Head-Festival wieder statt und feierte sogar zehnjähriges Open Air-Jubiläum. Dieses Jahr sollte es auch einige Veränderungen geben, denn das Festivalgelände wurde aufgrund von Bauarbeiten eingeschränkt, es gab erstmalig Videoleinwände und die Campingplätze lagen nicht mehr direkt neben dem Festivalgelände, sondern ein paar Kilometer entfernt.
Dies und die EM konnten jedoch nicht verhindern, dass etliche Fans wieder ins Schwabenland strömten.
(Basti)

Freitag, 27.06.2008

Nicht wirklich viele Leute konnten sich um 09:30 Uhr schon aufraffen, den Klängen des Festivalopeners Contracrash zu lauschen. Entsprechend der Uhrzeit wirkten viele noch sehr verschlafen, weshalb der Auftritt eher reserviert begutachtet denn ausgiebig gefeiert wurde. Dabei präsentierten sich Contracrash, die über den Bang Your Head-Bandcontest den Weg auf's Billing geschafft hatten, sehr sympatisch und der groovige modern angehauchte Rock'n'Roll war auch nicht ohne. Den Coolness-Preis hätte bei diesem Auftritt wohl Gitarrist Matt Carviero (der Gitarrist auf der linken Bühnenseite halt) gewonnen, der aufgrund seiner Frisur und seinem coolen Gepose nicht selten an Slash erinnerte. Fehlte nur eine Kippe im Mundwinkel. Die Menge vor der Bühne kam dann aber einigermaßen in Bewegung, als es daran ging, CDs und Shirts von Contracrash abzugreifen. Die Reaktionen am Ende waren ok, auch wenn Contracrash aufgrund ihres Auftretens mehr verdient gehabt hätten.
(Lord Obirah)

Nicht wesentlich mehr Metalheads fanden sich dann bei den Faröern Tyr ein. Dies mag aber daran liegen, dass die Jungs mittlerweile an jeder Steckdose spielen. Dementsprechend mager fällt dann auch der Applaus aus, als das Quartett die Bühne betritt. Die Jungs zocken sich tight durch ein Best-Of-Programm, können die Menge jedoch nicht mobilisieren. Nur die Bandhymnen "Hail To The Hammer" und "Regin Smidur" lockerten etwas die Stimmung.
(Basti)

Das erste Highlight des Tages waren sicherlich Agent Steel. Zwar hatten die Jungs anfang mit einer etwas übersteuerten PA zu kämpfen, doch schon bald erklangen die Speed Metal-Kracher in voller Pracht. Wenn das Publikum zu Beginn des Auftritts schon euphorisch war, so ging spätestens mit dem dritten Song "Bleed For The Godz" der Punk so richtig ab. Trotz der stetig steigenden Temperaturen war auf und vor der Bühne viel geboten. Fliegendes Haupthaar an allen Ecken und engagierte Musiker ließen weitere Songs wie "Children Of The Sun", den Smasher "Unstoppable Force" oder "Agents Of Steel" zu absoluten Krachern mutieren, die ihr Ziel nicht verfehlten. Agent Steel boten eine tighte Performance, an der sich andere an diesem Tag messen mussten. Thumbs up!
(Lord Obirah)

Stilistisch erfolgte eine 180-Grad-Drehung und die Finnen Korpiklaani enterten um 11:55 Uhr die Bühne. Nun strömten etliche jüngere Metalheads nach vorne, um dem Folk Metal zu frönen. Natürlich durfte die Walddekoration und das Elchgeweih auf der Bühne nicht fehlen und Korpiklaani spielten eine erstklassige Show, die auf großen Zuspruch traf. Auch wenn die Sonne mittlerweile gnadenlos auf die Massen runterbrannte, kam richtig Bewegung auf und die Jungs verließen nach 45 Minuten erschöpft die Bühne.
(Basti)

Die Gerüchte um die Reunion schlugen ein wie eine Bombe und so durfte ich an diesem Tag Forbidden erleben. Der sympathische Fünfer aus der Bay Area stieß auf gewaltigen Anklang und spielte sich die Seele aus dem Leib. Die Thrasher vor der Bühne gingen ab wie ein Schnitzel und zollten jedem Lied Tribut. Es wurden hauptsächlich Songs von Twisten Into Form und Forbidden Evil gezockt. Das abschließende "Chalice Of Blood", war, meiner Meinung nach, der beste Song des Tages.
(Basti)

Die Sonne brutzelte immernoch und die bevorzugte Hauptfarbe war mittlerweile rosa; den Krebs wird's freuen! Wieder strömten hauptsächlich sehr junge Metalheads nach vorne und einige von ihnen waren mit typischem Corpsepaint versehen. Typisch für Ensiferum! Die Pagan-Überflieger aus Finnland mussten nicht viel tun, um Applaus zu ernten und zockten fidel ihr Programm runter. Es gab viele Mitsing-Einlagen und harte Moshparts. Leider wurde an dem Tag "Tale Of Revenge" nicht gespielt, welcher mein Lieblingssong der Band ist. Schade, dennoch starker Auftritt!
(Basti)

Nun wurde es Zeit für das deutsche Power Metal-Trio Rage! Mit Carved In Stone haben die Herren um Peavy Wagner wieder ein starkes Album an den Mann gebracht. Euphorisch werden die Jungs gefeiert, als diese die Bühne betreten. Victor Smolski ist nach wie vor immer noch eine Rampensau vorm Herren und spielt sich fast den Arm ab. Rage sind heute gut in Form und schmeißen einen Hit nach dem anderen in die Menge. Leider spielen sie nicht mehr ihren Überhit "Straight To Hell", was ich sehr bedauere! Trotzdem: die Band ist immer eine Wucht!
(Basti)

Mit White Lion betreten nach Rage dann Recken die Bühne, die ebenfalls nicht zum ersten Mal Bekanntschaft mit den Brettern von Balingen gemacht haben. Um genauer zu sein: ein Recke namens Mike Tramp, denn genau so viel ist von der Formation übrig, die in den 80ern mit Pride ein herausragendes Melodic Metal-Album ablieferte und dann nach den Scheiben Big Game und Mane Attraction relativ sang- und klanglos in der Versenkung verschwand. Wie das kam, berichtete ein sehr sympathischer Meister Tramp im Interview, deshalb hier nur die musikalische Bilanz: nach einem hübschen Ennio-Morricone-Intro (das aus der Camel-Werbung - auch genannt Zwei Glorreiche Halunken - das macht irgendwie Schule) steigt die angeheuerte Kombo mit "Hungry" gleich in den Pride-Opener ein, der damals wie heute Freude macht. Die White Lion-Trademarks funktionieren nach wie vor: melodisches, aber immer atmosphärisches Riffing, stimmiges Songwriting. Und wo viele seiner Kollegen aus Altersgründen so langsam scheitern, kann Mike Tramp nach wie punkten: der von je her recht hohe Gesang sitzt nach wie vor bestens. Weiter geht's mit "Little Fighter", einem seinerzeitigen Singlehit, und "El Salvador", einem Kracher vom Erstling Fight To Survive. Stimmungsmäßig können die 80er-Hymnen im direkten Vergleich zu Rage die Butter allerdings nicht vom Brot ziehen: vielleicht ist es einfach der falsche Rahmen und die unpassende Zeit für diese Art von Sounds. Gut aufgelegt gratuliert Tramp dennoch in recht passablem Deutsch zur guten Europameisterschaft, erinnert an seinen Balingen-Auftritt vor drei Jahren, als er ein Überraschungsgast war, und kann mit dem folgenden "Wait" die Stimmung dann doch steigern. Die neue Nummer "Dream" ist ein passabler Ami-Rocker, aber gegen Highlights wie "Tell Me" fällt das aktuelle Material doch ab. Mit "Lady Of The Valley" schmeißen sie ihren wohl besten Song ins Rund, der durchaus zu gefallen weiß, bevor mit "Sangre Del Cristo" ein weiteres neues Stück den Set beschließt. Für Freunde der Klänge des weißen Löwen durchaus ansprechend - wobei Vito Bratta, der alte Saitenhexer, schmerzlich vermisst wird. Im Herbst wollen sie auf Deutschland-Tournee kommen.
(Holgi)

Great White waren eigentlich immer meine Lieblingsnervlinge. In den 80ern gab es kein Entrinnen: bei jedem Festival, auf jedem größeren Billing, an jeder Steckdose sprangen die Amis aus dem Gebüsch. Damals zeichnete sich der arg auf den US-Markt gemünzte, bluesige Hard Rock durch erhebliche Ermüdungserscheinungen aus. Bei (hellem Tages)lichte und im Abstand etlicher Jahre besehen, zeigen Jack Russell (nicht mehr mit langen Haaren, aber als erstklassiger Martin Semmelrogge-Lookalike) und seine Mannen mittlerweile überraschende Unterhaltungsqualitäten. War schon ihr letztes Album ein gern genommenes Lebenszeichen, beweisen die Jungs auch dieses Mal, dass dem Hai die Zähne nach wie vor nicht fehlen: ihre Klassiker wie "Face The Day" oder "Down On Your Knees" (damals durch die hohen Schreie von Herrn Russell penetrant, mittlerweile gut groovig) funktionieren in der Sonne von Balingen genau so gut wie der Titeltrack des aktuellen Scheibchens, "Back To The Rhythm". Die Stimmung ist vom ersten Moment an gut - wie schon letztes Jahr beim umjubelten Gig von Thunder zeigt sich, dass diese Art von Mucke für die Tageszeit einfach passt. Die Anhänger kennen das Material nach wie vor bestens, so dass Gitarrist Michael Lardie immer wieder mit fettem Grinsen zu bestaunen ist. Nach "Rolling Stoned" und dem All-Time-Highlight "Rock Me" (das war damals schon gut) sorgt dann die Partyhymne "Once Bitten, Twice Shy" für ausgelassenes Singen allenthalben. Schön!
(Holgi)

Auf den Auftritt von Iced Earth durfte man aus verschiedenen Gründen gespannt sein: der alte und neue Sänger Matt Barlow lud zum Begutachten seiner Vokalkünste, und die Band konnte sich als Zweitheadliner des Tages durchaus mehr entfalten als auf den Support-Tour mit Judas Priest. Matt Barlow hüpft denn auch beherzt hervor, als sein Mastermind Jon Schaffer selbstbewusst die Bühne entert. Nach einem Dauerfeuer-Opener mit drei Nummern ohne Pause schmettern sie mit "Pure Evil" einen Night Of The Stormrider-Klassiker in die Menge, und schnell wird klar: Barlow hat es drauf, er ist in Top-Form, und er will alles. Kein Ausweichen vor den Schreien wie bei den alten Herren vor ihm, sondern immer draufgehalten. Die Meute geht von Anfang an steil und feiert die Kombo nach allen Regeln der Kunst ab. Mit mächtigem Sound gesegnet, feuern sie uns "Ten Thousand Strong" von Framing Armageddon um die Ohren, bevor mit "Dracula" vom Horror Show-Album das Gaspedal weiter durchgetreten wird. Was Matt Barlow an Enthusiasmus an den Tag legt, lässt der Cheffe allerdings leider etwas vermissen: auch die freundlichsten Bitten der Fotografen können ihn nicht dazu bewegen, zum Bühnenrand zu kommen - ist es wirklich nur das kurze Gitarrenkabel, wie er uns bedeutet? Scheint eher nach Kultivierung eines etwas übertriebenen Star-Status. Nun, die Menge lässt sich's dennoch gefallen, als mit "The Coming Curse" ein Stück vom Klassiker Something Wicked This Way Comes vom Stapel läuft. Auch wenn die Band irgendwie nie als Einheit, sondern als Two-Man-Show des Derwischs Barlow und des finsteren Herrschers Schaffer wirkt - was sie wohl auch ist -, geht es bei Knüppeln wie "Melancholy (Holy Martyr)" und der Bandhymne "Iced Earth" massiv zur Sache. Gute Leistung!
(Holgi)

Zumindest für mich war der Headliner des Freitags mit der größten Spannung zu erwarten: in der "Operation: Balingen" hatten die Seattle-Feinmechaniker Queensryche eine Komplettaufführung des Klassikers Operation: Mindcrime und des nicht ganz so klassischen (Spät)Folgewerks Operation: Mindcrime II angekündigt. Eine große Inszenierung hatte man in Aussicht gestellt, und das liefern die Herren zweifelsohne auch ab. Noch vom Band kommt das wunderbare Intro ("Sweet dreams... you bastard"), bevor neben der Kombo eine ganze Horde von Percussionisten zum Opener "Anarchy-X" die Bühne entert und das Trommelstakkato mitspielt (und zwar echt, im Gegensatz zu manchen anderen Pseudo-Orchestern, die man auf Festival-Bühnen hierzulande schon erleben musste). Von Anfang an ist klar, dass man hier die große Geste, das Erzähltheater, also kurz und gut das Musical Operation: Mindcrime erlebt. Geoff Tate, bewaffnet mit Kopfhörermikro, spielt die verschiedenen Figuren von Nikki bis hin zu Dr. X, während in den Zwischenspielen ein zumindest leidlich ähnlicher Darsteller die Parts des Nikki übernimmt. Die Story des jungen Idealisten, der aufgrund politischer Verblendung in die Fänge des radikalen Dr. X gerät, wird so mitreißend dargeboten und auch augenfällig in die Gegenwart gebracht: "Tell Us The Truth, It's About The Oil", hält Tate Demonstrationsschilder hoch, die den Bezug zur aktuellen amerikanischen Politik deutlich machen und die Zeitlosigkeit der Story beweisen. Die musikalische Inszenierung ist erstklassig: die Band (Gitarrist Mike Stone spielt das gesamte erste Album mit einer Art Gasmaske) ist hervorragend eingespielt, und das Songmaterial erstrahlt nach fast zwanzig Jahren in unverändertem Glanz. "Revolution Calling", "Operation: Mindcrime", "Speak" (Tate mit großem Megaphon) - am Klassikerstatus des Albums kommt kein Zweifel auf. Geoff Tate scheitert an den ganz hohen Passagen, zieht sich aber durch niedrigere Tonlagen oder auch durch andere Umwege anständig aus der Affaire. Ab "Spreading The Disease" ist dann auch die weibliche Hauptfigur an Bord: Sister Mary wird darstellerisch und stimmlich mit zum Höhepunkt des Abends. Ganz großes Kino, als sie sich von der Straßendame zur Ordensschwester wandelt, die Nikki dann aus dem Weg räumen soll. Untermal wird das Ganze von stimmigen Videoeffekten, die teils aus den Original-Videoclips stammen. Und ein Rätsel wird auch gelüftet: während dem monumentalen "Suite Sister Mary" führt Nikki seinen Auftrag nicht aus - Mary bringt sich auf Befehl von Dr. X später selbst um. Aha, jetzt verstehen wir einiges. Nachdem die letzten Töne von "Eyes Of A Stranger" verklungen sind, steht die Menge mit offenen Mündern da: hier ist weniger Mitmischen, schon gar keine Party angesagt, sondern Staunen. Es folgt eine kurze - eigentlich gar nicht so kurze - Pause, bevor es mit einer noch intensiveren Inszenierung in den Teil zwei der Vorstellung geht. Mindcrime II konnte die Fans nach den zweifelhaften Alben, die den Ruf der glorreichen Vergangenheit arg ramponierten, teilweise versöhnen, aber ernsthaft heranreichen kann das Folgewerk natürlich in keiner Sekunde. Zu übermächtig ist das Original, und das spürt man im direkten Vergleich jetzt sehr deutlich. Nach dem flotten Opener "I'm American", bei dem Geoff Tate auch nun auch stimmlich mehr überzeugt, driftet das Material schnell in verfrickelte Seltsamkeiten oder Belanglosigkeiten ab ("Signs Say Go"), wobei die Stimmung deutlich sinkt und kaum Reaktionen kommen. Die großartige Darstellung der Story - Nikki sucht Rache an Dr. X - rettet die Show aber, so dass man an den deutlich stärkeren Songs in der zweiten Hälfte dieses Abschnitts doch noch seine Freude haben kann. Für "The Chase", zu dem Ronnie James Dio als Gastsänger von der Videoleinwand grüßt, kann man sich durchaus erwärmen, und Nummern wie "If I Could Change It All" oder "Fear City Slide" sind hervorragend. Aber eins wird klar: mit Chefsongwriter Chris de Garmo fehlt einfach der kreative Kopf, der für die Meisterleistungen der frühen Jahre verantwortlich zeichnete. Diese Erkenntnis reift nicht zuletzt während der Zugaben, die sich an die Hauptdarbietung anschließen: bei "Walk In The Shadow" ist sofort Feuer unterm Dach/Himmelszelt, "Jet City Woman" sorgt für Begeisterung, und "Empire" bolzt wie immer auf hohem Niveau, auch wenn die hohen Refrain-Zeilen live vom Band kommen. Das unerreichte "Silent Lucidity" setzt den abschließenden Glanzpunkt unter eine Schaustellung, die die hohen Erwartungen absolut erfüllen konnte. Auch wenn Mindcrime II dem Vorgänger in keinster Weise das Wasser servieren kann: beeindruckend, optisch opulent, musikalisch zumindest über weite Strecken unantastbar. So muss ein Headliner sein. Gut Nacht.
(Holgi)

Samstag 28.06.2008

Age Of Evil waren nicht zum ersten Mal zu Gast beim Bang Your Head-Festival. Trotzdem mussten die jungen Thrasher bzw. US-Metaller sich mit der Opener-Rolle am Samstag zufrieden geben. Und die füllten Age Of Evil so gut wie nur irgend möglich aus. Erstaunlich, wie routiniert die Jungs trotz ihres junge Alters wirkten. Entsprechend tight war die Show, wobei sich vor allem Sänger/Gitarrist Jeremy Goldberg und Sologitarrero Jordan Ziff hervortaten. Die Ansagen wirkten äußerst sympatisch und was Jordan an der Leadgitarre vom Stapel ließ, war wahrlich nicht von schlechten Eltern. Zusammen mit seinem absolut coolen Posing und seiner Bewegungsfreude war der junge Kerl ein absoluter Blickfang. Auch wenn die Reaktionen der überschaubaren Menge anfangs noch etwas reserviert waren, so taute diese im Laufe des Sets merklich auf. Das animierte Age Of Evil noch mehr, so dass am Ende dicker Applaus und Jubel angesagt war. Ein überzeugender Auftritt einer arschcoolen Band.
(Lord Obirah)

Breaker waren mir bis dato kein Begriff, den Bandnamen hatte man schon mal gehört, die Musik dagegen nicht. Greg Wagner dagegen war bekannt, denn der Gute leiht auch den Kompositionen von Shatter Messiah seine Stimme. Und ich muss sagen, Greg ist nicht nur auf Platte sehr gut, nein, live ist der Sänger ein echtes Tier. Gesanglich voll auf der Höhe, hat der Mann nichts Besseres zu tun, als permanent im wahrsten Sinne des Wortes hin- und herzurennnen. Stehengeblieben wird ausschließlich dann, wenn gesungen werden muss oder ein Riff das Schütteln der Matte erfordert. Absolut vorbildlich, was Greg als Frontmann bei wieder mal Rekordtemperaturen auf die Bretter brachte. Aber auch der restliche Haufen hatte jede Menge Spaß in den Backen, allen voran Gitarrist Don Depew, der seine Klampfe aufs übelste malträtierte. Der Kerl war sowas von megabreit, was nicht nur seine gelegentlichen völlig unmotivierten Brüller ins Mikro bewiesen. Aber eine coole Sau ist er schon, wenn man bedenkt, dass er in seinem Zustand sein Instrument noch so souverän bedienen kann. Am Ende des Gig stand dann eine kollektive Krachorgie auf dem Plan, bei der viele Gitarrensaiten ihr Leben lassen mussten und das Schlagzeug auch noch beinahe geopfert wurde. Der Auftritt gefiel nicht nur mir ausgezeichnet, sondern auch allen anderen, die Breaker lautstark und mit einem dicken Lächeln auf den Lippen in den verdienten Feierabend entließen.
(Lord Obirah)

Onslaught sind nicht nur auf Platte beinahe unschlagbar, auch live sind die Engländer eine absolute Macht, was sie auch auf dem Bang Your Head-Festival eindrucksvoll bewiesen. Thrash With Class war angesagt, Onslaught standen von Beginn an unter Dampf, hatten aber das Pech, dass nach dem fulminanten Beginn mit "Third World War" erstmal Gitarrist Andy Rosser-Davies für einige Lieder aufgrund von technischen Schwierigkeiten mit seinem Instrument ausfiel. So fehlte es "Angels Of Death" und "Destroyer Of Worlds" ohne die zweite Gitarre etwas an Saft und Kraft, erst zum vielbejubelten "Metal Forces" war Andy wieder am Start. Fortan ging es mit voller Kraft weiter, "Seeds Of Hate" und "Demoniac" schlagen ein wie die sprichwörtliche Bombe, bevor es dann mit "Burn" den letzten Song zu bejubeln gibt. Schade auch, denn Onslaught überzeugten durch viel Spielfreude. Den Jungs war anzumerken, wie viel Spaß es ihnen bereitete auf dieser Bühne zu stehen und ihre Songs für das dankbare Publikum zu spielen. Dicker Daumen für eine absolut geile Band.
(Lord Obirah)

Mit Lizzy Borden steht als nächster Tagesordnungspunkt wieder ein Bang Your Head-Veterane zur Diskussion. Schon 1999 (!) hüpften Lizzy und seinen Mannen über die Balinger Szenerie, und 2008 schaffen sie es doch glatt, manch anderem altgedienten Vertreter die sprichwörtliche Show zu stehlen. Mit "Welcome To The Kingdom Of The Damned" von nach wie vor aktuellen Longplayer Appointment With Death steigen die wieder auferstandenen Schockrocker ein, als ob's kein Morgen gäbe. Mitten am helllichten Tag (an dem es auch geschah, wie Heinz-Rühmann-Freunde wissen) verwandelt sich die Bühne in eine Geisterbahn: wir erleben ein Beispiel der krassen Horror- und sonstigen Ab-18-Shows, für die die Kombo in den 80ern bekannt wurde. Zentrum des Geschehens ist natürlich Cheffe Lizzy, der in verschiedenen Masken den Zeremonienmeister irgendwo zwischen Alice Cooper und Lordi gibt. Ganz nebenbei zünden sie in schon zu dieser Stunde beachtlichem Sound ein Feuerwerk von melodischen Power Metal-Raketen wie "Notorious" oder "Tomorrow Never Comes", zu denen Lizzy bemerkenswert gute Sangesleistungen beisteuert. Spätestens als bei "There Will Be Blood Tonight" auch noch zwei mehr oder weniger nackerde Go Go Girls die Bühne entern und Lizzy mit allerlei Kunstblut in der Menge hantiert, schlägt die Begeisterung allenthalben hohe Wellen. "Me Against The World" beendet dann das Geschehen. Starke Show, aber genauso starke Songs und enorme Verzückung im Publikum. Merken, es geht gleich weiter!
(Holgi)

Wenn eine Band ein Garant für einen unterhaltsamen Konzertabend ist, dann ist das definitv Tankard. Die Jungs um Frontmann Gerre zeigten auch hier wieder, warum sie ein immer wieder gern gesehener Gast sind, auch auf dem Bang Your Head, denn dies war immerhin schon ihr dritter Auftritt in Balingen. Tankard machten auch diesmal, was sie am besten können, großartige Stimmung verbreiten und dazu astreinen Thrash servieren. Kaum war dann das erste Lied vorbei, flog bei "Zombie Attack" eine Slip-Kette auf die Bühne für die sich Gerre artig bedankte. "The Beauty And The Beast" wurde ausdrücklich dem weiblichen Publikum gewidmet, bevor bei "Chemical Invasion" und "Die With A Beer In Your Hand" der Bär so richtig steppte. Danach folgte eine Überraschung, denn "666 Packs" hatte es wieder in das Set der sympathischen "Idioten aus Frankfurt" (Zitat Gerre) geschafft. Das inzwischen schwer angeheizte Publikum skandierte schließlich laut "Ausziehen! Ausziehen!" was Gerre mit einer kurzen aber beeindruckenden Plauzenschau quittierte. "Rectifier" folgte im Anschluss bevor wiederum lautstark "Freibier Für Alle" gefordert wurde. Das gab's aber nur von und mit Tankard und da Gerre laut eigenen Bekundungen hierbei nicht mehr ganz so textsicher war, holte er sich kurzerhand einen Fan auf die Bühne, der den voluminösen Frontmann aushilfsweise unterstützen durfte. Zum Dank kassierte der Gute eine exklusive Kuscheleinlage, weil Gerre ihn in den Schwitzkasten nahm und den Kopf des armen Mannes unter sein verschwitztes T-shirt steckte. Mjam, lecker! Danach gab's zum Ausgleich noch eine kleine Tanzeinlage, bevor mit "Empty Tankard" der letzte Song des Sets gespielt wurde. Lauter Jubel und tosender Beifall begleiteten Tankard schließlich in den Feierabend.
(Lord Obirah)

Nachdem so langsam klar wird, dass Hardcore Superstar heute wohl nicht mehr auftauchen dürften, holt man nun kurzerhand die Rasselbande von Lizzy Borden erneut auf die Bühne - allerdings ohne große Erklärung. Steht zu vermuten, dass die sehr guten Reaktionen wohl der Grund für diese Wahl sind, um den von den Superstars hinterlassenen Leerraum zu füllen. "Well, we're back - Part 2!", informiert uns Lizzy denn auch, und wir erleben erneut eine sehr hübsche Horrorparty, die songtechnisch allerdings etwas abfällt. Stücke wie "Perfect World", "One Of Us", "American Metal" oder "Give 'Em The Axe" gehen in Ordnung, aber so richtig Feuer in der Hütte ist erst wieder, als zu "I Wanna Play" erneut die "exotischen Tänzerinnen""(so nennt man das glaube ich) zu Werke gehen. Da legst di nieder, wie der Bremer gerne sagt.
Ganz offenkundig ist man nicht ganz auf die verlängerte Spielzeit eingestellt, denn nun greift der Meister sogar zu Cover-Versionen: zu einer krachigen Fassung des alten Rainbow-Reißers "Long Live Rock'n'Roll" holt er die Kids von Age Of Evil auf die Bühne, und zum zweiten Nachspiel-Wettbewerbs-Beitrag "Born To Be Wild" (das spielt man ja bekanntlich, wenn sonst gar nix mehr geht) versammelt sich mehr oder weniger alles, was bislang aufgetreten ist. Respekt die Herren aber auf jeden Fall für die erneut mitreißende Darbietung, und ein wenig Improvisationskunst ist immer nett. Daumen fett hoch für diese Überraschung des Tages!
(Holgi)

Obituary mussten einen Slot früher ran, weil der Flug von Hardcore Superstar Verspätung hatte. Machte aber nix, offensichtlich hatten es alle oder zumindest die meisten mitbekommen, zumindest der Zuschaueranzahl vor der Bühne zufolge. Die genoss den Auftritt der Amis sichtlich, aber was bleibt einem auch anderes übrig, wenn so brachiale Death Metal-Walzen über den Zuschauer hereinbrechen. Eben nichts und so wurde vor wie auf der Bühne die Matte geschwungen und die Nackenmuskulatur trainiert, dass es eine wahre Freude war. Irgendwie wirkten Obituary aber ein wenig reserviert, wenn nicht, dann waren sie zumindest etwas wortkarg, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, das gut gemischte Programm aus alten und neuen, langsamen und schnelleren Songs kam mehr als gut an und sorgte für ausgelassene Stimmung vor der Bühne. Als dann die letzten Töne verklangen, sorgten Obituary für einen recht unspektakulären Abgang, kamen aber kurze Zeit später für eine Zugabe auf die Bühne zurück. Die bestand aus einem kurzem Drum- und Gitarrensolo und letztendlich aus der Bandhymne "Slowly We Rot", auf die das Publikum mit Spannung gewartet hatte. Danach war aber endgültig Schicht im Schacht und Obituary verließen nach einem durchaus guten Gig die Bühne.
(Lord Obirah)

Was soll man zu Grave Digger noch groß erzählen? Die wieder erstarkten Teutonenklassiker um Chris Boltendahl sind live einfach eine Bank, auf die man sich immer getrost setzen/verlassen kann. Dass auch heute keine Ausnahme ist, zeigt der zünftige Auftakt aus einem Dudelsack-Intro, gefolgt von "The Reaper", "Valhalla" und "Excalibur". Ein sichtlich gut gelaunter Cheffe nimmt die Ovationen erfreut entgegen und heizt die Stimmung nach weiteren Hits wie "The Howl" gekonnt an. "Knights Of The Cross" wird immer gern genommen, und zur Abwechslung bringt der Mid-Tempo-Stampfer "Silent Revolution" mehr Monster-Groove als Speed ins Rund. Neuzugang Thilo Herrmann fügt sich bestens ins Geschehen ein, so dass auch bei "Tunes Of War" nichts anbrennen kann. Der Titeltrack des vorletzten Albums The Last Supper holzt munter durchs Gebüsch und bringt die Fäuste zum Schwingen - Glanzstimmung zur frühabendlichen Stunde! Nach "The Grave Digger" setzt das unumgängliche "Heavy Metal Breakdown" einen stimmigen Schlusspunkt unter eine wie immer routinierte, dieses Mal aber besonders beherzt vorgetragene Leistung, die durch enthusiastische Reaktionen zu Recht belohnt wird.
(Holgi)

Nun wurde es Zeit für die größte Diva des Metal-Business: Yngwie Malmsteen! Dieser hatte sich mit Tim "Ripper" Owens am Gesang verstärkt. Nicht wenige Leute starrten gespannt in Richtung Bühne und als der Altmeister sich dann erbahmte diese auch zu betreten, war stimmunsmäßig tote Hose! Ich bin auch nur den ersten Song geblieben, weil ich unbedingt mal den Ripper sehen wollte. Doch als dann das Endlos-Gefidel vom Malmsteen losging, vertrieb es mich vom Gelände und ich gönnte mir ein kaltes Wasser! Prost!
(Basti)

Nach dem um fast 20 Minuten verfrühten (!!), aber durchaus nicht unerwünschten Abgang von Gniedelkönig Yngwie ist die Zeit nun wieder reif für Songs, die gelegentlich von Soli unterbrochen werden, und nicht umgekehrt, wie beim alten Schweden der Fall. Und wer wäre dafür besser geeignet als das gute alte Schlachtross Saxon? Die Jungs haben sich beharrlich in die erste Live-Liga vorgespielt und gehören auf allen Festivals mittlerweile fast zum Inventar. Mit gutem Grund: wo Biff und Kollegen aufspielen, ist zünftiges Moshen garantiert. So auch heute, obwohl als Show leider nicht der Igel, der gelandet ist, aufgefahren werden kann, sondern ein Crusader-Backdrop herhalten muss. Seis drum, mit "Attila The Hun" von The Inner Sanctum geben die Briten sofort Vollgas, und spätestens beim launig angekündigten "Motorcycle Man" ("this is an old song - it's a long time and three wives ago") gibt es kein Halten mehr. Es ist schon schön zu betrachten, wie eine Band, die in Ehren gealtert ist, immer noch solche Reaktionen erzeugt - vielleicht, weil sie authentisch Spielfreude und fast noch kindlichen Spaß vermitteln. "Let Me Feel Your Power" drischt weiter auf die Speedkeule, bevor dann mit "To Hell And Back Again" der Track folgt, der auch der aktuellen DVD als Namensgeber diente. Erste "Crusader"-Rufe wehrt Biff noch ab: "No, no, späääter!" "Heavy Metal Thunder" fegt wie immer alles weg und funktioniert wie immer glühend als Ehrerbietung an die Fans - "if your backs are embroidered, come down to the front", und das machen wir natürlich gerne. Auch die Songauswahl ist gut abgestimmt: boten die Kollegen auf der Hallentour durchaus auch seltener gehörte Stücke und neuere Nummern zum Besten, tun sie das bei einem Festival einzig Richtige: sie feuern Hits aus dem Ärmel. Und davon haben sie genug: "Strong Arm Of The Law" wird gefolgt von der mittlerweile bekannten Abfrage: "You want an old song - or a new song? A slow song - or a fast song?" Heraus kommt, wie immer, der Speedkracher "20,000 Feet". Warum Saxon die deutschen Bühnen immer wieder beehren, erklärt Biff im Anschluss: "I just did an interview, and the guy asked me: what kept you going throught the nineties? Well, Germany kept us going!" Nachdem gerade im heimischen Britannien der klassische Metal in den finsteren 90ern mega-out war, dürfte da sogar etwas dran sein. Jetzt aber genug, man stimmt gemeinschaftlich den mächtigen "Crusader" an, der wie stets begeistert abgefeiert wird. "Warlords Of Deutschlääänd - Knights Of The Realm" - so muss es sein. "Wheels Of Steel" wird von den üblichen Singspielchen garniert, und Biff prophezeit frohgemut einen 5:2-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Spanien im morgigen EM-Finale. Nun, überall können sie auch nicht richtig liegen. Auch Saxon wollen den Set zu früh beenden, aber offenbar gibt es einen dezenten Hinweis aus der Regie, so dass wir noch in den Genuss des wunderbaren "Princess Of The Night" kommen. Und zum Gassenhauer "Denim And Leather" entert dann sogar noch - Yngwie Malmsteen die Bühne! Tja, so darf auch der mal erleben, wie Publikumszuspruch aussieht, und selbst sein gelegentliches Mitgenudel kann den alten Reißer nicht ruinieren. Auch dann ist noch nicht Schluss: zur Zugabe erzählt Biff, man habe vor einigen Tagen auf dem englischen Download-Festival gespielt, "which used to be Donington, and that used to be Monsters Of Rock. We played the very first of these, and now again. It was magical." Nichts hinzuzufügen - außer dem letzten Track: "And The Bands Played On." Danke, wie immer!
(Holgi)

Nun wurde es Zeit für Headliner: Judas Fucking Priest! Einige Wochen vor dem Festival hatte man eher ein maues Album veröffentlicht und auf die Tournee in Deutschland zeigte, dass die Herren, vor allem Rob Halford, nicht in Form sind. Nach 45 Minuten(!!!) Umbaupause ging dann endlich die Bühnenbeleuchtung aus und Halford erschien, in eine silberne Robe gewickelt und auf einem Stock gestützt. In dieser Pose verbrachte er den kompletten ersten Song "Prophecy", immer mit Blick nach unten zum Teleprompter. Nach dem schwachen Anfang kam erst mit den folgenden Songs "Metal Gods" und "Eat Me Alive" richtig Stimmung auf. Rob bewegte sich nun auch endlich mal, dennoch blieb der Blick immer gen Boden auf die Karaoke-Maschine! Nach 20 Minuten Spielzeit ließ man dann mit "Breaking The Law" die erste Bombe platzen und das Publikum ging einfach nur noch steil. Auch wenn man den Metal-God schon in besserer Form gesehen hatte, konnte er immer noch das Publikum packen. Nach dem Überhit kam der erste Durchhänger des Konzertes in Form von "Messenger Of Death", welches mich fast zehn Minuten langweilte; das neue Material taugt live nichts!!! Erst der Doppelpack "Hellion" und "Electric Eye" fand bei mir wieder voll Gefallen und zeigte mir, dass The Priest doch rocken kann. Doch die schlimmste Überraschung sollte erst noch kommen! Und zwar in der Zugabe, ich sag nur: Painkiller! Eigentlich ist dieser Song Anlass für wildes Gefuchtel und Headbangen, doch heute wurde dieser Song mehr als nur versaut. Ich weiß, dass Rob älter geworden ist, aber bevor man den Song so verschandelt, singt man ihn lieber gar nicht!!!
Ein recht enttäuschender Gig ging dann nach 100 Minuten zu Ende und nicht nur ich war mehr als enttäuscht. In dieser Form sollten sich Priest nicht mehr blicken lassen!!!
(Basti)

So ging auch das 13. Bang Your Head-Festival zu Ende und war sicherlich ein Heiden-Spaß! Der neue Campingplatz hatte zwar noch einige Koordinationsschwierigkeiten und auch die Organisation hatte dort versagt, aber generell war es wieder ein tolles Festival! Nur die Sonne war dieses Jahr echt brutal!!!
(Basti)


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