6 Headbänga online
15.05.2021 Horisont
18.05.2021 October Tide
21.05.2021 Freedom Call
21.05.2021 Silverstein
22.05.2021 Decembre Noir
22.05.2021 Enforcer
Reviews (10239)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Domain

Interview:
Manticora

Live-Bericht:
Earthshaker Fest

Video:
Nevermore
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Vanish kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Vanish - Come To Wither

Vanish - Come To Wither
Stil: Progressive / Power Metal
VÖ: 24. Oktober 2014
Zeit: 61:13
Label: Massacre Records
Homepage: www.vanish-metal.com

buy, mail, print

Zugegeben - Come To Wither der süddeutschen Combo Vanish ist nicht ganz neu in den Verkaufsregalen. Genau genommen hat das gute Stück bereits eineinhalb Jahre auf dem Buckel. Da es sich aber nach wie vor um den aktuellen Dreher der Stuttgarter handelt, kann an dieser Stelle ruhig noch nachträglich darüber gesprochen werden. Es lohnt sich nämlich!

Schließlich haben Vanish zusammen mit ihrem Label Massacre Records für ihr Zweitwerk keine Kosten und Mühen gescheut. Aufgenommen und gemischt wurden die elf enthaltenen Songs von Axel Heckert, der in seinem Studio22 in Ludwigsburg schon Bands wie Axel Rudi Pell oder Brainstorm betreuen durfte. Für das Artwork hat man sich Jan Yrlund ins Boot geholt. Dem Coverkünstler, der bereits Bemerkenswertes für Manowar, Stratovarius oder Korpiklaani abgeliefert hat, ist es gelungen, das lyrische Konzept von Come To Wither perfekt umzusetzen. Es zeigt einen marodierten Planeten, der die Gestalt eines Virus angenommen hat und symbolisiert damit die Zerstörung der Erde durch seine Bewohner.

Dazu maßgeschneidert servieren uns Vanish eine meist düstre Mixtur aus Progressive und Power Metal, die an Größen wie Queensryche oder Savatage anknüpft und gerne auch den Härtegrat von Iced Earth erreicht. Üppige und modern inszenierte Synthie-Sounds sorgen für Atmosphäre, während die Saitenfraktion und ein ausgezeichneter Sänger in Gestalt von Bastian Rose eine Vielzahl mitreißender Melodien vom Stapel lassen. Positiv dabei: die Prog-Schraube wird niemals überdreht und das Material bleibt spannend und nachvollziehbar vom ersten bis zum letzten Ton. Da wundert es nicht weiter, dass sich Ralf Scheepers (Primal Fear) von seinen schwäbischen Landsleuten begeistert zeigt und gleicht den Rausschmeißer "The Grand Design" mit eingesungen hat. Für Prog-Fans eine uneingeschränkte Empfehlung. Das packende "Bless The Buried Child", das düstere "Renewal" oder das fast schon thrashige "Silence" reinziehen und selbst urteilen!

Dagger

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Lizzies - Good Luck
Vorheriges Review: Psychopunch - Sweet Baby Octane

© www.heavyhardes.de