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Various Artists - Avengers Assemble! Music From And Inspired By The Motion Picture

Various Artists - Avengers Assemble! Music From And Inspired By The Motion Picture
Stil: Soundtrack/Music Inspired By
VÖ: 04. Mai 2012
Zeit: 59:10
Label: Universal Records

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Tja, mit Pseudo-Soundtracks, die neben "Music from" and noch "Music inspired by the motion picture" offerieren, ist das ja immer so eine Sache, so wie mit Soundtracks generell, das funktioniert als Begleitung zum Film ja oft wunderbar und ödet dann nach frohgemuter Kaufentscheidung gerne auch mal schnell an. Dass die Avengers für Freunde des Genres ein Leckerbissen sind, das steht außer Zweifel - ein Streifen, in dem auf die bange Aussage "Die haben eine Armee!" ein gut gelaunter Tony Stark kontert "Ja, aber wir haben einen Hulk!" kann nur gut sein. Ohne dass wir jetzt auch noch auf Scarlett Johansson zu sprechen kommen wollen, denn dies ist bekanntlich ein gänzlich anderes Thema. Und dass soundtechnisch auch jenseits der Explosionen und dem gutturalen Gegrunze des schon genannten grünen Unholds eine ganze Menge Krachiges am Start ist, das legte die THX-Soundlandschaft im Münchner Cinema auch deutlich klar.

Also schauen wir uns mal an, wer hier am Start ist: ja, alles die üblichen Verdächtigen, die für eine hart angehauchte, aber immer höchst kommerzielle Untermalung sorgen können. Als da wären z.B. die einst mächtigen Soundgarden, deren "Live To Rise" einen Einstand nach Maß bietet. So richtig famos (ich sagte glaube ich schon, dass diesem Wort besondere Pflege gebührt) wirds dann aber mit "I'm Alive" von Shinedown, die einen komplett auf Mainstream gebügelten, aber vielleicht genau deswegen so unmittelbar zündenden Beitrag liefern. In einigen Momenten hören wir da zwar den alten Hosen-Heuler "Hier kommt Alex" raus, aber trotzdem ist das ein up tempo-Ohrwurm der Sonderklasse mit Suchtfaktor A. Genau in die gleiche Kerbe schlagen dann Rise Against, die mit "Dirt And Roses" das Highlight des Albums liefern - klar klingt das Ganze, als spielen The Offspring wie in den besten Zeiten, aber die Chose ist unentrinnbar und einfach nur mit Wiederhol-Taste ausgestattet. Hammermässisch.

Papa Roach versemmeln mit einem blöden Halbtonschritt im Refrain das eigentlich gute "Even If I Could", die Black Veil Brides gefallen mit "Unbroken", und Skandalnudelsänger Scott Weiland hat mit "Breathe" einen feinen Moment. Eher enttäuschend sind Bush mit "Into The Blue", aber jetzt wirds spannend: Evanescence landeten ja schon mal mit einem Comicfilm-Soundtrack einen Volltreffer, denn "Bring Me To Life" zierte wunderbar den Daredevil-Hintergrund. Und ja, "A New Way To Bleed" kommt zwar an diese Größe nicht heran, aber die Nummer fügt sich gut ins Gesamtbild und macht Freude. Die weiteren Nummern von Buckcherry, Five Finger Death Punch, Cherri Bomb und Kasabian bieten allesamt gute, wenn auch nicht brillante Ware. Aber da waren ja Song Nummero zwei und drei - die wählen wir sogleich wieder an, klappen das Visier der Rüstung zu, lassen Mjolnir ordentlich kreisen und rufen alle zusammen: Rächer sammeln!!

Holgi

5 von 6 Punkten

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