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Draconian - A Rose For The Apocalypse

Draconian - A Rose For The Apocalypse
Stil: Gothic Doom Metal
VÖ: 23. Juni 2011
Zeit: 60:04
Label: Napalm Records
Homepage: www.draconian.se

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Ähm, räusper, ja. Hmmmmm...
Also fangen wir mal mit dem augen(ohren)scheinlichen an: Als Erstes fällt mir auf, das ich hier definitiv einen Draconian-Release vor mir habe (was bei einem digitalem Download zwar nicht ganz stimmt, aber seien wir mal nicht kleinlich), habe ich alles schon mal gehört. Zweitens bemerke ich zu meiner größten Zufriedenheit, das Napalm Records diesmal freundlicherweise auf das - BEEP, you are listing to the new Draconian Album, Turning Seasons Within (man beachte das Review zur letzten Scheibe) - verzichtet hat. Vielen Dank ans Label an dieser Stelle.
Der nächste Gedanke der mir durch den Kopf geht: Diese Mucke eignet sich hervorragend um meinen Mann einzuschläfern, wenn ich abends mal meine Ruhe haben möchte. Immerhin, nach zwei Songs ist doch ein bisschen Abwechslung angesagt. Beim zweiten Re-listening werde ich aber dennoch so träge, das ich glatt auf der Couch entschlummere, hervorragend von der Hintergrundbeschallung in den Schlaf gewiegt. Vielleicht ware ein - BEEP, you are listening...- doch hilfreich gewesen um meine Konzentration zu halten. Aber ich schweife ab.

A Rose For The Apocalypse ist nicht schlecht, es ist "nett". Aber das war's dann leider auch schon. Es ist eindeutiger Draconian-Sound, mit wenig neuen Ideen und in der Gesamtheit einen Tick ruhiger als der Vorgänger Turning Season Within. "The Death Of Hours" macht seinem Namen alle Ehre, hier sterben die Minuten, die sich zu unendlichen Stunden ausdehnen. Erfrischend hingegen ist das dritte Stück "End Of The Rope". Gut, die ersten vierzig Sekunden muss man überstehen, aber dann kommt ein Part, der mich an das geniale, wenn auch unbekannte "Napola" von Deinonychus (unbedingt mal reinhören!) erinnert. Schmissig, eine willkommene Abwechslung. Auch der Bonustrack "Wall Of Sighs" ist recht deftig, während die eher ruhigeren Stücke "Dead Light" und "The Quiet Storm" schön groovig daher kommen, v.a. Letzteres baut sich von der Songstruktur richtig schön auf. Ein ruhiger Sturm trifft's auf den Punkt.

Fazit: Auch wenn mich dieser Output der Schweden nicht so fasziniert, muss man doch sagen, das man bei einer Gesamtspiellänge von über einer Stunde (!) doch genug für sein Geld geboten bekommt. Und der typische Draconian-Zwiegesang von Anders Jacobsson und Lisa Johansson ist einfach großartig.

Tarnele

4 von 6 Punkten

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