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Dodkvlt - I

Dodkvlt - I
Stil: Black Metal
VÖ: 10. April 2010
Zeit: 34:57
Label: Ewiges Eis Records
Homepage: -

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Ein-Mann-Bands oder Projekte (wie immer man sie auch nennen mag) sind immer so eine Sache. Einerseits Respekt an den Musiker, der alle Instrumente allein einzimmert. Andererseits kränkeln solche "Bands" oft an Ideenlosigkeit oder Gleichförmigkeit.
Nicht jedoch so bei den finnischen Dodkvlt, die im letzten Jahr das dunkle Licht der metallischen Welt erblickten. I stellt dann auch gleich mal das Debutalbum vor, das zwar mit einer Spielzeit von knapp über einer halben Stunde etwas knapp ausgefallen ist, jedoch einiges zu bieten hat. Der Mann und Kopf hinter Dodkvlt nennt sich Lord Theynian und zeichnet für alles verantwortlich. Er selbst nennt seine Mucke Experimental Black Metal, was man auch im Groben so stehen lassen kann. Wer jetzt jedoch gleich an allerlei progressives Gefrickel denkt, könnte falscher nicht liegen. Dodkvlt zelebrieren eine durchaus eingängige und vor allem keyboardduchzogene Form der schwarzen Kunst, die jedoch mit der ein oder anderen überraschenden Wendung und Samples aufwartet. Die Songs an sich sind recht abwechslungsreich aufgebaut, von Blast über groovendes Midtempo bis hin zu den unteren Temporegionen wird alles bedient. Vor Melodien wird ebenso wenig Halt gemacht wie vor ruhigen Momenten ("The Rain"). Auch die ein oder anderen schiefen Klänge und Dissonanzen werden bewusst eingebaut, was den Songs das gewisse Etwas verleiht. Lord Theynian bedient sich auf I meist der typischen Black Metal Kreisch/Keif-Vocals, verfällt aber auch schon mal ins Flüstern, wie bei "Mitt Epitaf" oder "The Rain", bei dem seine Vocals eine durchaus wahnsinnige Tendenz aufweisen. Dabei bleibt er bei seiner Muttersprache. Als Anspieltipp sei das finale, über zehn Minuten lange "The Rain" genannt, das so ziemlich die ganze Bandbreite von Dodkvlt widerspiegelt, aggressiver Black Metal verfällt in ruhige Klänge, unterlegt von Pianoklängen, erhebt sich mit einem hochmelodischen Solo wieder und prescht dann mit harschen, kalten Klängen wieder nach vorne los. Abwechslungsreicher Black Metal mit einem leichten Bombast-Faktor.

Ray

5 von 6 Punkten

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