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Kiuas - Lustdriven

Kiuas - Lustdriven
Stil: Speed Power Metal
VÖ: 09. April 2010
Zeit: 48:57
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.kiuas.net

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Zehn Jahre sind diese fünf Finnen aus Helsinki nun bereits am Start und bringen mit Lustdriven das vierte vollständige Album der Bandgeschichte auf den Markt. Die bisherigen drei Veröffentlichungen haben in unserer Postille recht durchschnittlich abgeschnitten, stellt sich daher die Frage, ob sich Lustdriven hier einreihen wird.
Grundsätzlich machen Kiuas mit ihrem keyboardunterstützten Power Metal, dem das ein oder andere thrashige Element (wie das Riffing bei "Aftermath") zugefügt wird, nichts verkehrt. Dabei bedienen sie sich auch der alten Tradition der Soloeinlagen, die man mögen muss. Über die spielerischen Fähigkeiten braucht man nicht viel sagen, dass die Jungs am Griffbrett fit sind, steht außer Frage. Nur wird der Griffbrettakrobatik stellenweise etwas arg ausdauernd gefrönt.
Ansonsten ist der Silberling recht abwechslungsreich gestaltet worden. Das Tempo wird ständig variiert, reicht von unteren Midtempopassagen bis hin zu flottem Uptempo (wie beim Opener "Kiuassault"), und auch mit der Melodieführung wird nicht gespart. Dabei fahren sie auch eine leichte Bombast-Note auf, wie beim theatralisch wirkenden "Of Love, Lust And Human Nature" auszumachen ist. Hier gefallen mir die Vocals von Ilja Jalkanen sehr gut, vor allem die geflüsterten Parts als Kontrast zum kraftvollen Refrain verfehlen hier ihre Wirkung nicht. Sichtlich am wohlsten fühlen sich die fünf Jungs jedoch im Midtempo, hier wird sich am meisten aufgehalten.
Natürlich darf auch eine (Halb)Ballade nicht fehlen, die hier den Namen "Lights Are Many" trägt und im Mittelteil mit einem Pianopart aufwartet. Gänzlich ohne stromverstärkte Instrumente kommt dagegen "Summer's End" aus, wird Ilja Jalkanen (Vocals) hier nur von der Akustikgitarre begleitet. Das finale "Winter's Sting" zeigt sich dagegen wieder als treibender Song mit einem eingängigen Refrain und bildet einen guten Rausschmeißer.
Ein solides Power Metal-Scheibchen, dem eigentlich nur noch der berühmte Ear-Catcher fehlt.

Ray

4 von 6 Punkten

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