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Ektomorf - What Doesn't Kill Me...

Ektomorf - What Doesn't Kill Me...
Stil: Thrash Metal
VÖ: 20. März 2009
Zeit: 37:37
Label: AFM Records
Homepage: www.ektomorf.com

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Ektomorf haben es einfach nicht leicht auf dieser Welt. Viele belächeln diese Band als Sepultura/Soulfly-(Billig)-Kopie und andere vergöttern die vier Ungarn zutiefst. Fakt jedoch ist, dass die Herrn um Chef Zoltan zu den erfolgreichsten Bands aus ihrem Land zählen und auch hier in Deutschland einige Erfolge feiern konnten. "Show Your Fist" dürfte jedem Neo-Thrasher ein Begriff sein und auch die fesselenden, energie-geladenen Live-Gigs haben die Jungs im Ansehen steigen lassen.
Mit neuem Label in der Hinterhand, kehren sie mit dem neuen Album What Doesn't Kill Me... zurück und wollen wieder mal die Missstände in der Gesellschaft, böse Rassisten und böse Magazine besingen.

Den Anfang macht das recht uninspirierte "Rat War", welches wir von Ektomorf schon mindestens 20mal gehört haben. Auch "Nothing Left" gewinnt keinen Preis für Kreativität und Innovation; nein, definitiv nicht! Das Material auf der Scheibe kommt so rüber, als ob sich die Jungs selber zu sehr limitiert hätten und nun versuchen in diesem engen Rahmen alle möglichen Akkord-Kombination totzukauen. Dankend muss man dagegen zur Kenntnis nehmen, dass die nervigen Ethno-Anteile, die uns auf der letzten Platten begleitet haben, gewichen sind und man daher keinen Romano stundenlang winseln hört.
Der Titeltrack kann zwar auch nichts Neues bieten, doch der Groove lässt wenigstens etwas den Nacken wackeln, doch auch hier hätte etwas weniger Gebolze und mehr Geschwindigkeit echt gut getan. "Revenge To All" ist das musikalische Pedant zu "Show Your Fist" und hat eigentlich nur einen anderen Text und hie und da leicht veränderte Riff-Läufe. Langweilig!!!

Für 37 Minuten ist das Zeug dann doch etwas zu monoton und gelangweilt macht man den CD-Player aus. An ihre Glanztaten wie Instinct werden die Jungs wohl erstmal nicht mehr herankommen. Die Scheiblette ist zwar deutlich besser als Outcast, aber ganz ehrlich, schlimmer ging's eigentlich eh nicht mehr. Nun da Ektomorf songtechnisch endgültig versagt haben dürften, müssen sie dies wohl mit gnadenlosen Live-Shows und einem Sack alter Hits wieder gutmachen. Fans sollten sich vorsichtig herantasten und lieber probehören.

Basti

2 von 6 Punkten

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