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Crisis Never Ends - Kill Or Cure

Crisis Never Ends - Kill Or Cure
Stil: Metalcore
VÖ: 28. November 2008
Zeit: 47:18
Label: Prevision Music
Homepage: www.crisisneverends.de

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Crisis Never Ends, wenn man es sich leicht macht, spielen die Jungs vielleicht eine Form des Metalcore. Vielleicht? Vielleicht ja, vielleicht nein!
Vielleicht ja, weil sich hier typische Elemente wiederfinden, viele Breakdowns, viele moderne Elemente, wie sie durchaus einige andere Bands auch spielen und natürlich der allgegenwärtige moderne Schreigesang.
Vielleicht nein, weil die Musik ansonsten überwiegend dem melodischen Death bzw. Thrash Metal zugeordnet werden kann.

Crisis Never Ends knüppeln sich gekonnt und vor allem mit mächtig Druck durch ihre insgesamt elf neuen Eigenkompositionen. Die Gitarren brennen ein Rifffeuerwerk nach dem anderen ab und lassen es sich auch nicht nehmen oft und gerne zweistimmige Passagen abzufeuern. Am Schlagzeug wird ordentlich gepusht und auch der Bass kommt nicht zu kurz, so dass der Sound ordentlich dick und voluminös rüberkommt. Crisis Never Ends sind jederzeit bemüht, ihre Songs abwechslungsreich zu gestalten, Midtempo-Parts reihen sich an Uptempo-Orgien, die wiederum von typischen groovigen Breakdowns unterbrochen werden, zu denen man ordentlich vor der Bühne abgehen kann, während man die Refrains so eingängig hält, dass sie schon nach einigen wenigen Durchläufen im Gehörgang hängen bleiben. Darüber brüllt man sich angepissterweise die Seele aus dem Leib, während cleane Passagen eher spärlich zum Zuge kommen.

Soweit so gut, Crisis Never Ends lassen auf Kill Or Cure definitv nichts anbrennen, haben es aber gleichzeitig verpasst, ein mitreißendes und spannendes Album zu schreiben. Schon nach wenigen Durchläufen offenbart sich das Dilemma, dass die Songs untereinander sehr austauschbar klingen und auch der Gesang ist auf Dauer alles andere als eine Wohltat. Kill Or Cure ist nicht unbedingt ein schlechtes Album, aber auch weit davon entfernt, die Offenbarung vor dem Herrn zu sein. Klingt für mich eher nach tausend mal gehört und folglich in meinen Ohren recht unspektakulär.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

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