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Dark Sky - Living & Dying

Dark Sky - Living & Dying
Stil: Rock
VÖ: 29. März 2005
Zeit: 47:49
Label: AOR Heaven
Homepage: www.dark-sky.de

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Das Label sagt es schon: hier gibt es Rock der klassischen Art. Mit schweren Keyboards und groovigen Rhythmen rücken uns Dark Sky aus Rottweil (hätte sich das nicht Rottweiler als Name angeboten? Ach, das gibt's ja schon...) hier zu Leibe. Mit Living & Dying legen Frank Breuninger (Vocals), Steffen Doll (Gitarre), Uwe Mayer (Drums), Winny Zurek (Bass) und Claudio Nobile (Keaboards) bereits ihr drittes Album vor. Produktionstechnisch geht die Scheibe schon mal voll in Ordnung, der Sound kommt kraftvoll aus den Boxen, und der gute Gesang von Frank Breuninger steht klar im Mittelpunkt. Dazu gesellen sich gute Chöre in den eingängigen Refrains, umrahmt von einer gekonnten Gitarrenarbeit, die allerdings immer im Dienste des Songs steht und nicht ins Verkünstelte abdriftet.

Stilistisch sortiert man sich irgendwo zwischen Whitesnake zur Stadion-Zeit und Pretty Maids in die Ecke des sehr melodischen, keyboard-lastigen, manchmal gar nicht mal so harten Rock ein, und wenn man das so versiert und stilsicher macht, ist das in jedem Fall zu begrüßen. Da gibt es schnelle, treibende Songs wie "Save Our Souls" genauso wie langsamere, atmosphärische Nummern wie den Titeltrack, der durch einen eingängigen Refrain gefällt. Mit "You Are My Life" gibt es natürlich auch die unvermeidliche Ballade, aber auch in diesem Genre zeigen sich Dark Sky durchaus geschickt und liefern einen ordentlichen Beitrag zum "Here I Go Again"-Verein ab. Auf "Back Again" experimentieren sie dann mit leicht elektronischen Einsprengseln und driften dabei ziemlich nahe an poppige Gefilde, an die auch "The Feeling Is Over" schrammt, das auch auf einer Rick Springfield-Platte nicht aufgefallen wäre. Für "See The Light" packt Herr Doll dann die Akustische aus, was uns immer freut, aber immer weniger Rock als vielmehr schöne Musik für alle ist. Ordentliche Gitarrensounds gibt's dann wieder bei der Ballade "Give Love To Everyone", bevor "Light Up The Darkness" und "Cute Little Lies" schon mal eher in die Rock-Kerbe hauen. Etwas mehr von genau diesem Härtefaktor, der vor allem den Anfang der Scheibe bestimmt, würde Dark Sky gut zu Gesicht stehen. Insgesamt gibt es hier also gut gemachte Rockmusik, weniger Hard, mehr Melodic, manchmal für manchen Geschmack vielleicht zu Melodic, aber immer absolut eingängig und professionell. Hoffen wir mal, dass das das Publikum in der Weiler Gemeindehalle (16.04.) und der Rüsselsheimer Rumpelkammer (07.05.) genau so sieht.

Holgi

4 von 6 Punkten

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