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Eeriness - Paths

Eeriness - Paths
Stil: Gothic Metal
VÖ: 23. März 2007
Zeit: 48:40
Label: Non Stop Music
Homepage: www.eeriness.ch

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Die dunkle Gothic-Fahne halte ich ja sehr gerne hoch, aber das hier fordert sogar mich heraus.
Eeriness kommen aus der Schweiz, und man fragt sogleich: wer hat's erfunden? Insgesamt sind hier sieben Herrschaften am Werk, davon mit Sirkka Skald wie es sich gehört eine Dame am Mikro und - etwas ungewöhnlicher - eine Cellistin namens Zorka Ciklaminy.
2002 trat die Formation nach einem Demo mit dem Debut A Life Beyond The Shades Of Time auf den Plan und legen nun mit Paths ihr zweites vollgültiges Werk vor. Geboten wird dabei eine düstere Melange aus Gothic-Elementen, gekreuzt mit Death-Grunzern von Philipp Gnos, der neben dem Mikro auch noch die Gitarre bedient. Herr Gnos siedelt sich stimmlich irgendwo in der Nähe von Till Lindemanns Stechschrittvocals an, was durchaus effektiv ist, aber dem wahren Gothic-Feeling oft ein wenig entgegensteht - die stimmlichen Einsätze von Frau Skald stehen in der prozentualen Verteilung deutlich hinter den grunts zurück, was nicht gerade für gepflegte Düsternis sorgt. Das ist aber nicht das Problem an der Scheibe - viel mehr liegt der Hund in den Songs begraben, die schlichtweg zu überfrachtet und komplex sind, um zu zünden. Was sehr schade ist, denn in jedem Stück kommen mindestens zwei bis acht hervorragende Ideen vor, die aber immer wieder in der Flut von Breaks, Tempowechseln und kompletten Neustarts untergehen.
Auch nach einigen Durchläufen bleibt somit ein gemischtes Vergnügen, wo man klar ein unverkennbares Potenzial sieht, das aber leider am zu hoch gesteckten Kopf-Faktor scheitert. Freunde - rockt etwas lockerer drauf los, dann liefert ihr korrektes Material ab.

Holgi

3 von 6 Punkten

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