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Majesty - Hellforces

Majesty - Hellforces
Stil: True Metal
VÖ: 26. Februar 2006
Zeit: 48:21
Label: Massacre Records
Homepage: www.majesty-metal.de

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Die Vorab-EP hatte ja schon mit lecker wahrem Metal ordentlichen Appetit auf den neuesten Streich der deutschen True-Meister gemacht. Und nach dem ersten Durchlauf ist auch hier klar: alle Jünger der reinen Lehre können sich fürstlich auf das Eisen namens Hellforces freuen.

Los geht's mit einem zünftigen Intro, das in Manowar-Manier die Entsendung des Metal unter uns unwürdige Sterbliche zelebriert, bevor es dann mit dem Titeltrack eine saubere Ladung Power um die Ohren gibt. Dieser hinterntretende Opener zeigt, dass die Jungs um Sänger Tarek Maghary und Udo Keppner auch Judas Priest in ihrer Ahnengalerie hängen haben. Weiter geht's mit dem deutlich gemächlicheren "Dance With The Demon", das stilistisch zwar in Richtung Manowar geht, aber um einiges melodischer und grooviger daherkommt als die letzten Diskussionsbeiträge der selbstproklamierten Kings of Meddäl - und vor allem auch nicht vor einem eingestreuten Frauen-Vocal-Part zurückschreckt. Das passt aber alles wunnebar zusammen und swingt wie Hechtsuppe. Man grinst also schon mal, bevor das hervorragende "Sons Of A New Millennium" an die Reihe kommt, das ja schon auf der EP zu hören war. "Heavy Metal Desire" und "March For Victory" (klasse "Battle Hymn"-Stimmung gekreuzt mit Runrigs "Loch Lomond" - das geht!) bringen klassisch-true Stampfer, und wenn man bei "Like A Raptor" nicht nach dem Text fragt, macht auch dieser Song Spaß. "Guardians Of The Dragon Grail" wurde uns auf der EP ja in einer orchestralen Version geboten, in der das Stück eine Menge Atmosphäre und Gehalt entfaltete - hier finden wir den Song leider in einem handelsüblichen Melodic-Speed-Sonata Arctica-Gewand, wodurch er nicht gerade gewinnt. Weniger (langsamer) ist hier mehr - EP-Fassung anhören!

Auch wenn gegen Ende der kreative Strom etwas abreißt, bleibt doch ein schmissiges, gekonnt eingehämmertes Album, das im Spannungsfeld Manowar - Priest - Accept manövriert. Live geht das in jedem Fall gut ab. Und deutsche Beiträge sind immer zu begrüßen. Forever hail to Majesty!

Holgi

5 von 6 Punkten

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