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Vorkreist - Sabbathical Flesh Possession

Vorkreist - Sabbathical Flesh Possession
Stil: Black Death Metal
VÖ: 11. September 2003
Zeit: 36:49
Label: Xtreem Music
Homepage: www.evilness.com/vorkreist

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So, hiermit möchte ich mal ein Review nutzen, um ein Label zu loben, denn von xtreem wurde ich noch nie enttäuscht! Feine Leckerli wie Disgorge, Zubrowska, Verminous, Defacing und natürlich auch die von mir bodenlos unterbewerteten Human Mincer (tjaja, was macht man nicht alles falsch beim ersten Review.....irgendwer sollte mir mal zeigen wie das geht, höhö) sind allesamt geile Truppen...

Ähnlich verhält es sich auch mit diesen Franzosen hier. Böööser Black/Death Metal. Dieses Zitat sagt ja eigentlich schon alles: "Vorkreist is delivering an uncompromising SATAN dedicated bestial Death Black Metal". Jawoll! So soll es sein und so ist es dann auch. Hier werden nicht lang die Helme aufgesetzt, vielmehr planiert man einfach wild drauflos, genau wie man es von Incantation, Angel Corpse, Morbid Angel, Impaled Nazarene und Immortal gelernt hat. Die wunderbar ausgeglichene Verteilung von Death, Black und vereinzelten Thrashanleihen fällt schon beim ersten Titel "Dead and Devoted" auf und setzt sich dann konsequent auf dem Rest der Platte so fort. Knusprige Todestrümmer gehen mit bösem Black Metal Hand in Hand den Pfad der Zerstörung entlang, hymnische Teufelsbeschwörungen wechseln sich mit rabiatem Geballer, heisere Krächzlaute mit tiefen Growls. Die meiste Zeit fährt man hier Bleifuss, doch oftmals wird die Geschwindigkeit auch gedrosselt, um einen hübschen Blick auf das Teufelswerk zu bekommen.
Und wenn ihr jetzt ganz aufmerksam mitgelesen habt, ist euch sicher schon aufgefallen, dass ich von dieser Scheibe hier ziemlich begeistert bin. Doch jetzt kommt das große ABER: das Teil hätte noch viel besser sein können! Nicht etwa vom musikalischen Standpunkt. Natürlich gibt's noch heftigere und bessere Truppen in diesem Genre, aber Vorkreist sind sicherlich vorne mit dabei. Vielmehr ist es der üble Sound der Platte, der hier noch mehr Punkte verhindert. Besonders auffällig ist dabei das viel zu laute Schlagzeug, das zu allem Übel auch noch mies abgestimmt ist. Wenn's schön knackig ist bin ich der letzte der meckert, aber ich will mit bei einer Lautstärke knapp über Kinderkrippe nicht vorkommen als würde ich in der Bassdrum hocken. Dazu kommt noch der ziemlich schlechte Gitarrensound, der sich vor allem bei den langsameren Passagen bemerkbar macht, wenn die Klampfen nicht mehr auf vollem Sägebetrieb sind.

Aber auch wenn es nun so klingt, also würde die Produktion alles zunichte machen: "Sabbathical Flesh Possession" ist trotzdem ein richtig gutes Album geworden, und Songs wie der sehr gelungene Titeltrack oder auch "Iconophobia" sind auf jeden Fall zur Oberschicht des Genres zu zählen. Daher gehen bei mir die Daumen hoch!

Erinc

5 von 6 Punkten

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