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Stray Gods - Storm The Walls

Stray Gods - Storm The Walls
Stil: Heavy Metal
VÖ: 18. März 2022
Zeit: 38:27
Label: ROAR! Rock Of Angels Records
Homepage: www.facebook.com/StrayGods666

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Mit dem Debütalbum seiner neuen Band Stray Gods outet sich der griechische Tausendsassa Bob Katsionis als eingefleischter Maiden-Fan und gibt zu Protokoll, dass er einfach mal Musik wie seine Idole machen wollte. Nachdem die Songideen nur so aus ihm herausgesprudelt sind, galt es noch ein paar Gefährten für das neue Unternehmen zu finden. Die fand er schließlich in seinen Landsleuten Gus Macricostas (Bass) und Thanos Pappas (Schlagzeug) sowie in den Label-Kollegen Dane Baune, der ihm an der Klampfe zur Seite steht, und Artur Almeida von den Attik Demons.

Dass dieses Kollektiv seine Aufgabe mehr als ernst nimmt, hört man ab dem ersten Ton. Auf Storm The Walls, so der Titel des Albums, klingt wirklich alles oder zumindest fast alles nach Iron Maiden. Wo in punkto Songwriting und Riffarbeit die Jungfrauen allgegenwärtig sind, löst sich das Gitarren-Duo Katsionis / Baune gerade in der Soloarbeit hier und dort dann doch von der britischen Blaupause. Dafür hat man mit Herrn Almeida einen Sänger ins Boot geholt, der schon eine frappierende Ähnlichkeit zu Bruce Dickinsons Gesangsstil aufweist. Freilich kommen die Stray Gods am Ende nicht an die kompositorischen Meisterleistungen ihrer Idole heran, mit Songs wie "The Seventh Day", "Black Horses" oder "The World Is A Stage" haben sie dennoch ein paar richtig heiße Eisen im Feuer. Aus der Reihe tanzt dabei die Nummer "Love In The Dark", deren Synthesizer eher an den Rock der 1980er denken lassen als an die New Wave Of British Heavy Metal, und der finale Titeltrack erinnert im pathetischen Refrain eher an Hammerfall als an Iron Maiden. Ein paar Seitensprünge sind also doch dabei und das schadet auch nicht.

Dumm nur, dass die echten Maidens im Herbst letzten Jahres ein neues Album raus gebracht haben, womit Herr Katsionois im Mai, als er die Stray Gods aus der Taufe hob, nicht gerechnet hatte. Gut möglich, dass das auf lange Wartezeiten eingestimmte Zielpublikum daher noch gesättigt ist. Wem die neueren Werke von Iron Maiden vielleicht einen Tick zu progressiv geraten sind und die guten alten 80er vermisst, der sollte bei den Stray Gods zumindest mal ein Ohr riskieren.

Dagger

4 von 6 Punkten

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