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Konzert-Bericht

Festering Saliva, Sycronomica & Pequod

Titanic City, München 25.03.2006

(Fotogalerie)

Eigentlich hätte es eine ganz normale CD-Release Party werden sollen, wäre da nicht, ja wäre da nicht die Sache mit den CDs gewesen. Doch dazu später mehr.
Den Anfang machten pünktlich um halb neun die Jungs von Pequod. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich leider noch nicht allzu viele Fans im Titanic City, ich schätze mal so um die 60 Leutchen waren anwesend, die sich leider in gegenseitiger Zurückhaltung übten. Schade, denn Pequod zockten ordentlich einen auf. Mit "Lucid Dreams" und "No One" fand man auch einen ordentlichen Einstieg in knappe 45 Minuten musikalischer Unterhaltung. Pequod zeigten sich agil und engagiert wie immer, doch leider sprang der berühmte Funke einfach nicht auf die Fans über, so dass direkt vor der Bühne der Platz brav freigehalten wurde. Doch Stefan (Vocals) nutzte diesen dann gleich mal eben mit, da auf der Bühne eh recht beengte Verhältnisse herrschten. Nach jedem Song gab es dann auch brav Applaus, der aber auch nicht allzu enthusiastisch ausfiel. Trotzdem zockten die Jungs volles Brett und konnten dann doch noch gegen Ende des Sets die ersten Banger auf ihre Seite ziehen, was angesichts der arschtighten Coverversion von "Chaos A.D." auch kein Wunder war. "Fight Club" zeigte dann auch schon wieder das Ende des heutigen Gigs an und Pequod verließen unter Beifall die Bühne. Da war wohl das Publikum mehr auf Black Metal eingestellt an diesen Abend. Ob Pequod an diesem Abend allerdings auch noch ihr vielfach angepriesenes letztes Shirt an den Mann gebracht haben, blieb im Dunkeln.

Nach einer knappen halben Stunde Umbaupause waren dann Sycronomica an der Reihe. Und siehe da, auf einmal war es voll, richtig voll vor der Bühne. Und man sah nicht nur einen Banger, nein, kollektives Mattenschütteln war angesagt. Nach einem Intro ging es dann auch schon mit dem neuen Song "Beyond The Gate Of Light" nach vorne los. Mit ihrem Black Metal trafen sie wohl beim Geschmack der Fans genau ins Schwarze. Die weiterhin beengten Raumverhältnisse auf der Bühne ließen zwar nicht allzu viel Stageacting aufkommen, aber das war den Anwesenden egal. Die Jungs legten sich jedenfalls amtlich ins Zeug und ernteten damit den verdienten Beifall. Jede Nummer, egal ob alt oder neu, wurde bebangt. Und von neuen Nummern gab es deren an der Zahl gar vier, die sich einwandfrei zu den älteren Songs gesellten. Natürlich durfte die traditionelle Runde Jägermeister für die vorderen Fans auch nicht fehlen, bevor "Alt Lys Er Svunnet Hen" von Dimmu Borgir den ersten Schlusspunkt des Gigs setzte. Doch die Fans ließen sich so einfach nicht zufrieden stellen, die Zugabe-Rufe wollten nicht aufhören, und so mussten Sycronomica noch einmal ran. Mit "Erased By Light", dem Opener des Paths-Albums, gab es die geforderte Zugabe, bevor endgültig Schluss war nach einem wirklich geilen Gig.

Diesmal fiel die Umbaupause etwas kürzer aus. Als Festering Saliva um kurz vor elf Uhr die Bühne betraten, war es etwas lichter in den Reihen geworden. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, eher im Gegenteil, jeder hatte so nun etwas mehr Platz zum Bangen. Und der wurde auch genutzt, denn der Death Metal der Jungs knallte ordentlich rein! Mit "Realm Of The Forgotten" gab es einen formidablen Einstand in rund 60 Minuten gepflegten Death Metals, gefolgt vom "Military Song". Die allseits gute Stimmung konnte nicht getrübt werden, selbst dann nicht, als Roland Wagner (Vocals) mit der traurigen Nachricht rausrückte. Eigentlich hätte es ja eine Release Party sein sollen, doch aus irgendwelchen Gründen waren die CDs vom neuen Label Black Attack nicht eingetroffen. Dies veranlasste Roland zu einem spontanen Foto, bei dem alle Anwesenden brav den Effe-Finger empor reckten. Mit einem trockenen "So, des kriagt jetzt da Carsten von Black Attack" war dann die Aktion auch schon wieder vorbei und die Death Metal Party ging weiter. Mit einer guten Portion Wut im Bauch zockten Festering Saliva ihren Set, dass einem Hören und Sehen verging. Gegen Ende gab es noch eine kleine Verlosung, bevor nach "Reasonless Hate" auch schon wieder Schluss war. Doch auch hier riefen die Fans die Band lautstark zurück auf die Bühne und ein dezentes "mei, san mia oldschool" ging in "Creeping Death" über. Jau, das machte Laune. Doch auch nun waren die Fans noch nicht satt, und so gab es noch zum allerallerallerallerallerallerallerallerletzten Mal "Wickie", bei dem die Matten nochmal so richtig rotierten.
Dann war aber endgültig Schluss und die Nackenwirbel wurden wieder eingerenkt nach diesem geilen Abend.

Setlist Pequod:
Bleed To Death
Lucid Dreams
No One
Supersonic
Resistance
My Redemption
Chaos A.D.
Fight Club

Setlist Sycronomica:
Intro
Beyond The Gate Of Light
Creations Of Mine
Von Anfang Und Ende
Für Die Ewigkeit
The Sound Of Horns
Farewell Olden World
Paths
Alt Lys Er Svunnet Hen
---
Erased By Light

Setlist Festering Saliva:
Realm Of The Forgotten
Military Song
Revenge
The Isle Of Nightmares
Heartwork
On Your Knees
Drowning In A Pond Of Fear
Reasonless Hate
---
Creeping Death
---
Wickie

Ray

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