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Interview

Interview mit Acid Milk (07.02.2004)

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Leider war das Live-vor-Ort-Interview ein ziemliches Gekrakel, deshalb habe ich das folgende Interview noch einmal via Email geführt!! Aber ich bin der Ansicht, die Infos die aus der Mail Befragung zu lesen sind, kommen eindeutig besser zur Geltung.

HH: Wie seid ihr auf den Namen Acid Milk gekommen?

Acid Milk: Wir waren alle sturzbetrunken auf einer Geburtstagsparty. Im Keller fanden wir zu später Stunde ein Glas Milch, das wohl schon mehrere Wochen dort gestanden hatte und bereits eine Schicht aus pelzigem rotem Schimmel angesetzt hatte. Der Name Acid Milk war geboren.

HH: Könnt ihr mir etwas über die Entstehung der Band sagen?

Acid Milk: Wir kannten uns alle schon vorher aus der Schule und dem Freundeskreis. Jeder von uns wollte unbedingt in einer Band spielen und so wurde bei einer Feuerzangenbowle die Band endgültig gegründet.

HH: Ordnet ihr euch selbst in eine bestimmte Musikrichtung ein oder wollt ihr lieber in keine Schublade gesteckt werden?

Acid Milk: Wir wollen prinzipiell in keine Schublade gesteckt werden. Da wir allerdings keinen Wert auf irgendwelche sinnlosen Stilbezeichnungen legen, geben wir mit dem klischeehaften Begriff "Nu Metal" eine grobe Richtung vor, in der sich unsere Musik bewegt. Wie das nun genau heißen soll, ist nebensächlich.

HH: Wie ihr sicher wisst, hatte Megaherz seine Anfänge auch in der Hexe (Musiklokal). Wollt ihr dem Erfolg nacheifern? Oder habt ihr vielleicht sogar schon größere Gigs in Aussicht?

Acid Milk: Es freut uns sehr, dass es einige Bands aus unserem Heimatort, wie z.B. Darkseed, Schandmaul und Megaherz nach oben geschafft haben und wir würden uns freuen, auch mal in dieser Liga mitspielen zu dürfen. Diese Bands haben uns gezeigt, dass man nicht in einer Großstadt leben muss, um deutschlandweit erfolgreich zu sein.

HH: Gab es sonst irgendwie Einfluss von bekannteren Bands oder hat sich euer Sound total ohne Fremdeinfluss entwickelt?

Acid Milk: Natürlich haben wir viele Vorbilder, die unsere Musik beeinflusst haben. Alle zu nennen würde allerdings den Rahmen dieses Interviews bei weitem sprengen.

HH: Wer schreibt die Texte zu euren Stücken und welchen Hintergrund haben diese, sollen sie eher zum nachdenken anregen oder mehr was zum mitsingen sein?

Acid Milk: Die Texte mache ich (Sebastian Etzel - Red.) alle selber, schließlich bin ich ja auch derjenige, der sie singen muss. Sie befassen sich mit allen möglichen Problemen der Gesellschaft. Liedtitel wie "Violence", "Break The Silence" und "Prison" sprechen glaube ich für sich.

HH: Wie ich von einigen Fans erfahren habe, ist ein Album in Planung. Könnt ihr mir etwas darüber erzählen, wie viele Songs es enthalten wird, welche Songs und wann es erscheinen wird?

Acid Milk: Richtig, wir arbeiten mit Hochdruck an unserem Debutalbum. Bis die kompletten zwölf Songs alle fertig sind, wird es allerdings (leider) noch eine ganze Weile dauern. Vier Lieder stehen aber schon im Vorabmix auf unserer Homepage zum Download zur Verfügung.

HH: Bei dem Konzert in der Hexe sind mir paar Sachen aufgefallen: Zum einen hat sich Sänger Etzel mit ich glaube schwarzer Ölfarbe Gesicht und Hände verdunkelt und der Kampfschrei: ICH WILL FLEISCH. Ist dass sein Markenzeichen?

Acid Milk: Nein, nein, nein. Wir sind alle krank und schreien den ganzen Tag komische Sachen wie z.B. "FLEISCH!" Außerdem sind wir unsagbar hässlich, daher die schwarze Bemalung.

HH: Sind in der nächsten Zeit noch Gigs geplant und was mich am meisten interessiert: seid ihr Sommer wieder auf dem Gröbenzeller Open Air zu sehen?

Acid Milk: Das Open Air ist schon fest zugesagt. Außerdem laufen Bewerbungen für andere Open Airs im Großraum München, wie z.B. die Studentenfeste TUNIX und GARNIX, dem Theatron Musiksommer und Vorbandjobs beim Tollwoodfestival.

HH: Was sind eure nächsten Ziele?

Acid Milk: Unsere derzeitigen Ziele sind:
unseren Namen ein bisschen zu verbreiten und einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erreichen
im Vorprogramm von namenhafteren Bands zu spielen.
Auftrittsmöglichkeiten außerhalb von München zu finden und vielleicht mal vor größerem Publikum zu spielen.
HH: Ihr seid alle noch recht jung, verfügt aber für euer Alter über wahnsinngi viel Potenzial. Macht ihr euch ab und zu Gedanken, wie es in der Zukunft mit euch weiter geht, ob ihr noch lange so zusammen bleibt, ob der ein oder andere vielleicht anderer Wege einschlägt?

Acid Milk: Vielen Dank für das Kompliment. Für die Zukunft haben wir natürlich schon die gerade genannten Ziele ins Auge gefasst. Ich persönlich gehe davon aus, dass wir als Band noch lange zusammen bleiben, da bei uns einfach die Chemie stimmt. Es macht uns Spaß, hart daran zu arbeiten, unserem Publikum was bieten zu können. Vor allem dann, wenn wir damit auch etwas Erfolg haben.

HH: Ich bedanke mich für das nette Interview und wünsche euch alles gute und viel Erfolg für die Zukunft, verdient habt ihr es allemal!
Bis zum nächsten Live Event, macht's gut!

Acid Milk: Wir haben zu danken. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder auf einem Konzert oder bei ein, zwei Bierchen in der "Hexe"?

Sixtn

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