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Interview mit Wicked Temptation (20.05.2010)

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Nachdem die Jungs von Wicked Temptation mit ihrer Scheibe Seein' Ain't Believin' genau in die richtige, klassische Kerbe schlugen, zerrten wir Gitarrist Peter Wagner natürlich mal vor das virtuelle Mikro...

HH: Servus Peter, danke dass du dir ein bisschen Zeit nimmst. Bei uns kam eure Scheibe Seein' Ain't Believin' ja prächtig an, wie zufrieden seid ihr selbst mit dem Album? Was war euch bei den Aufnahmen am wichtigsten?

Peter: Also wir sind zufrieden mit den Aufnahmen und denken, dass sich das Ergebnis hören lassen kann. Im Nachhinein jedoch fallen uns aber Dinge auf, die man hätte besser machen können... aber mit einem gewissen Abstand nach Abschluss der Aufnahmen geht uns das immer so... das muss auch so sein, wenn man sich weiter entwickeln will. Bei den Aufnahmen genossen wir einen Heimvorteil... d.h. wir produzierten alles selbst im eigenen Studio. Eine neutrale Beratung und Kompetenz in Sachen Soundgewand wäre sicherlich zusätzlich von Vorteil gewesen, andererseits war
es uns wichtiger, sich für die Takes - ohne dass dir jemand über die Schulter guckt - Zeit lassen zu können... dieser psychologische Vorteil lässt einen besser spielen...

HH: Ihr spielt einen Sound, der sehr traditionell in den 80ern verwurzelt ist und z.B. stark an Dokken oder Cinderella erinnert. Wie populär ist das in der aktuellen Zeit? Was ist der wichtigste Markt für euch?

Peter: Ich glaube dass die Musik zeitlos ist, die wir spielen... wir hören gern alte Dokken-Scheiben, schwelgen in Erinnerungen und stellen aber auch fest, dass
andere Bands dies gleich tun... d.h. AC/DC werden über kurz oder lang von z.B. Airbourne abgelöst und haben alte und junge Hasen in ihrer Fangemeinde. Da erübrigt sich dann die Frage nach Innovation genau wie die Wichtigkeit der
neuen Rechtschreibreform oder so... Wichtig ist, dass du in dem Moment auf der Bühne wirklich das lebst, was du tust... und das honorieren die Leute.
Solange sich das gut anfühlt, ist auch das Alter dabei nebensächlich. Auch schlechtere Reviews über uns können da nichts dran ändern...

HH: Im feinen Film The Wrestler hört die Hauptfigur, gespielt von Mickey Rourke, die 80er-Metal-Songs rauf und runter ("Metal Health" ist seine Einmarschmelodie, "Don't Know What You Got" läuft im Autoradio) und hat einmal zum Thema Musik die treffende Aussage parat: "Es war doch
alles bestens, bis dieser Schlappschwanz aus Seattle kam und allen den Spaß verdarb. Was ist schlecht dran, einfach nur Spaß zu haben?"
Im Film soll ihn das wohl als Relikt einer vergangenen Zeit
charakterisieren, aber ich finde, er hat völlig Recht - was meint ihr?

Peter: Das ist durch die vorige Antwort gleich mit abgedeckt...

HH: Was sind eure großen Vorbilder - gerne auch jenseits der Musikszene?

Peter: Unsere Vorbilder?? Also, wenn ich bei der Musik bleibe, Deep Purple, Dio, Lynch Mob, Dokken, Whitesnake - bei dem einen oder anderen.

HH: Wenn ihr nicht klassischen Metal spielen würdet, was dann?

Peter: Wenn ich keinen Metal spielen würde, wäre ich wohl beim Boogie Rock a la Status Quo geblieben, was ebenfalls ein Teil meiner Wurzeln ist. Möglich dass einige dieser Einflüsse auf unserem nächsten Album bei einigen Riffs zu hören sein werden... mal sehen...

HH: Sehen wir euch demnächst auf Tour?

Peter: Bestätigte Dates: 28.08.2010 Open Air Engelshof in Köln, Heat Festival 16./17.10.2010... for more dates watch our website...

HH: Was sind eure Hauptziele für die nächsten drei Jahre?

Peter: Für die nächsten drei Jahre hoffen wir, so bekannt wie möglich zu werden, tolle Bands supporten zu dürfen und spielen, spielen und nochmals spielen... in den heutigen schweren Zeiten, die es einem nicht leicht machen, überhaupt auf eine Bühne zu kommen...

HH: Vielen Dank für das Gespräch!

Holgi

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