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Interview

Interview mit Rapture (07.02.2005)

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Tja, kaum geht man mal Kacken und schreibt eine Facharbeit, sind zwei Monate rum. Leidtragende diesmal sind die Münchner von Rapture, die eben so lang warten mussten. Sorry! Jedenfalls könnt ihr euch nun an einem sehr ausführlichen Interview über Musik, Humor und Politik ergötzen. Im Verhör: Sänger Chris Kraeter und Bassmann Christoph Ziegltrum.

HH: So. Wie's von mir ja auch kaum anders zu erwarten war, fangen wir mal mit Standard-Gedöns an. Wie waren die Reaktionen auf euer neues Album?

Chris: Höchst unterschiedlich.

Christoph: Allerdings.

Chris: Also wirklich vom himmelhohen Jauchzen bis absoluter Dreck, viel zu viel Witze usw. ist alles dabei.

Christoph: Man muss auch dazusagen, dass einige die Insiderwitze nicht verstehen. Es gibt ein paar Magazine die Sachen wie "Fanverarsche" geschrieben haben, dass viel zu wenig Msuik drauf wär, aber ich denke dann, die CD hätte ohne das Gebrabbel genausoviel gekostet, sie kommt in ner Blechbox - kein anderer Mensch macht ne Blechbox - und das ganze für nen Zehner.

HH: Die Blechbox ist wieder ein anderes Thema. Es ist ja recht mutig für ne Undergroundband ohne Plattenvertrag so ein Ding zu machen.

Chris: Das kam daher, dass Eric (Gitarre - Erinc) das Album produziert hat und wir letztendlich keine Studiokosten hatten. Dann haben wir uns gedacht, dass wir mal ordentlich Kohle in die Verpackung stecken, damit sich die Leute denken "Hey cool, nehm ich mit" anstatt dass es einer kauft und 10 es sich brennen.

Christoph: Ausserdem gibt's ja diese aufmachung für nen Zehner, da denkt sich doch jeder "Hey"...

HH:... aber die Box ist jetzt doch knallhart ausverkauft.

Chris: (lacht) Na, so viele Konzerte haben wir jetzt auch noch nicht gespielt. Von der 500er Auflage, die wir im Oktober rausgebracht haben, sind gut 150 verkauft. Und das waren jetzt drei oder vier Konzerte. Da kan man also nicht meckern.

HH: Stichwort Konzerte: es ist ja doch relativ absurd innerhalb von vier Tagen zweimal im Titanic zu spielen (hat sich letztendlich durch eine Absage erledigt, wie gesagt, es hat diesmal verdammt lange gedauert, das Inti abzutippen - Erinc) (lachen)

HH: Und jetzt kennt euch im Münchner Raum ja mehr oder weniger jeder. Habt ihr da nicht mal vor, etwas weiter ausserhalb zu spielen?

Chris: Da sind wir auch grad dran. Im Titanic sind wir am 18. Vorband (oder auch nicht - Erinc), spielen als erste, 20-25 Minuten lang. Vier Tage später ist das alljährliche Crossing Over Xmas, was ja nichts anderes ist als meine Geburtstagsfeier, wo wir dann ein komplettes Set spielen, das inzwischen fast anderthalb Stunden lang ist.

HH: Themawechsel: Wo liegen eurer Meinung nach die größten Unterschiede zwischen Peace... und Nebula?

Chris: Das Line-Up. Das hat teilweise einen ganz schönen musikalischen Wechsel mit sich gebracht. Dadurch ist es rhythmisch sicherlich straighter. Willi (Ex-Drummer) ist halt ein extrem geiler Schlagzeuger, der natürlich aber auch seine musikalischen Vorlieben mit einbringt, die auf einer progressiven Schiene liegen. Der Tommy kommt von einem ganz anderen Background, daher ist es rhythmisch ganz anders. Gitarrenmäßig ist es in sofern anders, dass es eigentlich noch offener geworden ist als vorher.

Christoph: Ich denke, wir können uns jetzt etwas mehr ausleben.

Chris: Letztendlich ist es bei uns so, dass die Songs nach wie vor bei den Proben durch Jammen entstehen, und es dabei eigentlich noch weniger Limitierungen gibt als früher. Wir waren früher schon nicht so ausgeprägt, aber jetzt ist es noch viel krasser. Da darf dann auch irgendein Punk-Part mit drin sein, den ich dann wieder niederbrüll. (lacht)

Christoph: Wir haben jetzt schon wieder ein bisschen mit dem Songwriting begonnen, weil wir nicht wieder vier Jahre brauchen wollen.

HH: Was hat denn eigentlich so lang gedauert?

Chris: Ganz schlimm war's 2001. Da ging's wirklich drunter und drüber. Das fing damit an, dass der eine Gitarrist ausgestiegen ist und Eric meinte er hätte keine Lust mehr Bass zu spielen. Also haben wir einen Bassisten gesucht. Das hat dann vier Monate gedauert, denn das Bassistenproblem in dieser Stadt kennen wir ja. Der Bassist wollte dann aber an's Schlagzeug wechseln. Dann wurde in unseren Proberaum eingebrochen u dvor allem Zeug von Willi geklaut, der das erstmal ersetzen musste, das war ein kompletter Beckensatz. Dann ist Markus gegangen, weil er leichte Demotivationserscheinungen hatte weil er eigentlich einen Plattenvertrag wollte und wir eben keinen hatten. Danach hatten wir eigentlich einen Gitarristen, der war aber Rumäne. Dem hat ein verdammter Stempel gefehlt. Zwei Wochen nachdem er unser komplettes Programm draufhatte, was gerade mal fünf Tage gedauert hat, hat ihn das blöde Ausländeramt abgeschoben. So lief 2001 dauernd irgendsoein Scheiss, dementsprechend ist gar nix vorangegangen. 2002 war dann mehr oder weniger Reset-Drücken und Neustart.

Christoph: Da kam dann Helmut von Dead Emotions als Ersatzdrummer bis wir einen neuen hatten...

Chris: ... was auch wieder ein dreiviertel Jahr gedauert hat...

Christoph: ... genau. Dann ist der Bassist, Berti, ausgestiegen und ich war der Ersatzmann. Nachdem dann Helmut sagte, dass er es nicht mehr packt, habe ich dem Schlagzeuger meiner letzten Band vorgeschlagen, dass er mal vorbeikommen soll. Tommy hat eigentlich nur Nu Metal gehört, hat sich dann aber verdammt schnell eingelebt, spielt 'ne supergeile Doublebass.

Chris: Wir hatten aber alle außer Christoph der ihn ja schon ein paar Jahre kannte, leichte Zweifel daran, ob das was werden würde. Als er aber dann reinkam war das erste was er einstudiert hat "Bullet", und das war schon verdammt geil.

Christoph: Lustige Anekdote: Bei der ersten Probe ist ihm mal der Stick nach hinten gefallen, er wollte ihn fangen, hat das Gleichgewicht verloren, ist gegen die Wand gefallen und hat sich an einer Eisenkante aufgeschlagen. Wir haben ihn dann ins Krankenhaus gefahren, wo er genäht wurde.

Chris: Daher auch das Pseudonym "Bloodhead".

Christoph: Und er hat dann noch so Sprüche losgelassen wie "Ey krass, hab i nen Headnut abgeben" und wir dachten und "Hey der Kerl is so abgebrüht". Hinterher ist er dann natürlich zwei Wochen ausgefallen weil er ja genäht wurde und am Kopf nicht schwitzen durfte. In der Zwischenzeit haben wir dann die Eisenkante wegmontiert, und der Rest ist Geschichte. Wir sind wirklich gut zusammengewachsen.

HH: Bei euch gibt's also trotz dem ganzen Line Up Wechsel ein Zusammengehörigkeitsgefühl?

Chris: Du kannst auch sagen, dass das Line Up geil ist, so wie es seit zwei Jahren ist.

HH: Es gibt also nix zu meckern.

Chris: Absolut nicht. Jetzt ist die Mischung auch altersmäßig cool. Eric und ich sind jetzt die alten Säcke, und die Jungs die machen mal. (lacht)

Christoph: Jeder bringt eine Eigenschaft mit und wir ergänzen uns ziemlich gut.

HH: Auch beim Songwriting? Es ist also nicht so, dass einer alles schreibt?

Chris: Ganz im Gegenteil. Bei uns ist der Vorteil dass es noch nie so war das einer alles geschrieben hat, weswegen auch die Lineupwechsel gar nicht so schlimm waren, weil wir es gewöhnt waren dass sich jeder in irgendeiner Form einbringt und daher kein großes Problem hatten wenn einer jetzt reinkam und bei den Songs mitschreiben wollte. Wir kennen auch andere Bands wo es heisst "Ich mach die Songs und sonst keiner und wenn's dir nicht passt dann geh doch wieder".

Christoph: Ich denke auch, dass das wenig förderlich für's Gemeinschaftsgefühl ist.

Chris: Bei uns ist das so, dass wir das wirklich zusammen machen. Wenn einer eine Idee vorspielt und zwei oder drei denken, dass daraus was werden kann, probieren wir ein wenig daran rum. Klar, da kommt relativ viel in die Tonne, aber es ist ziemlich viel Geiles dabei.

Christoph: Es zieht sich manchmal auch ein bisschen hin, denn hier und da treffen dann doch zwei Egos aufeinander. Kompromisse werden nicht so viele eingegangen. Ich habe noch nie erlebt dass einer gesagt hat "Wenn es euch so taugt, dann machen wir's so". Es wird einfach so lang dran rumgeschraubt, bis jeder zufrieden ist.

Chris: Manchmal wird etwas einfach nur in einer anderen Tonlage oder mit anderem Verzerrer gespielt. Es ist ein Prozess, der lange dauert, wo dann aber auch was Gescheites rauskommt.

Christoph: Es ist aber auch sehr unterschiedlich. An manchen Songs schreiben wir zwei Monate, manche sind aber schon nach zwei, drei Proben fertig.

Chris: An "The Man Who Loved Peace" haben wir zwei Monate rumgeschraubt. "Sexy Lovely Woman" ist da so ein Sonderfall, weil es in die Zeit gefallen ist, als Tommy ziemlich neu in der Band war und wir fast einen Monat nicht proben konnten. Max und Eric haben sich dann zusammengesetzt und das Ganze mit Drumcomputer gemacht. Das hat dann zwei Stunden gedauert. Der Song ist derjenige, an dem am wenigsten zusammen gearbeitet wurde.

HH: Würdet ihr sagen, dass es bei euch einen roten Faden oder einen "Rapture-Sound" gibt, oder ist alles mehr oder weniger zufällig?

Chris: Zufällig kann man nicht sagen. Der rote Faden ist der Versuch, was brutales zu machen, das aber auch überraschend ist oder bei dem sich die Leute denken "was ist das denn". Das ist relativ schwer zu sagen, der rote Faden ist wohl Offenheit ohne Kompromisse. Und wahrscheinlich meine Stimme, weil sie die einzige Konstante seit zwölf Jahren ist.

Christoph: Eric hat auch eine ganz, ganz eigene Art Gitarre zu spielen, Melodien zu verarbeiten und Soli zu machen. Man hört auch ganz deutlich seinen Einfluss heraus. Ich denke, Chris und Eric sind unsere wichtigsten Trademarks.

Chris: Bei der Nebula hatten wir schon so ein paar Sachen wo wir überlegt haben ob man das Live so rüberbringen kann, dass es mitreisst, und das ist uns inzwischen extrem wichtig, dass wir Songs schreiben, die nicht unbedingt beim ersten Mal zünden, aber...

Christoph: ... wo man hört, dass Potential da ist und die man auch gerne öfter hört.

Chris: Wenn man es dann ein zweites Mal hört, ist das live richtig geil und knallt.

HH: Für wen ist Rapture letztlich gedacht? Wer ist der typische Rapture-Fan, wenn es ihn gibt?

Chris: Boah, das is eine Frage...

Christoph: Offene Thrasher.

Chris: Ja, offene Leute. Wer zum Beispiel definitiv nicht der typische Rapture-Fan ist, ist einer von so einem Magazin. Fünf Tage nachdem wir die Promo losgeschickt hatten war das Review online, das hat man dan leider auch gemerkt. Die haben ansonsten weitgehend Extrem-Death Metal, wo dann Deicide zu den softesten Geschichten gehört die sie besprechen. Ähnlich offen waren sie dann. Von vorn bis hinten hast du gemerkt, dass der die gekriegt, daheim irgendwas gemacht und die CD nebenbei reingeschmissen hat und nicht richtig hingehört hat. Er hat ein paar Sachen gehört die ihm komisch vorkamen und er fand es scheisse. Der hat uns dann so richtig in der Luft zerrissen.

Christoph: Andererseits denk ich, dass man es ihm nicht soo sehr verübeln kann, ich weiss ja, was das für ein Stress ist, ein Review zu schreiben.

Chris: Trotzdem. Das hat ja schon damit angefangen, dass auf der Seite "Kein Cover verfügbar" stand. Die Promo hat ein Cover, ansonsten haben wir auch eins auf der Homepage. Du hast gemerkt, dass er es schnell gemacht hat, aber halt zu schnell.

Christoph: Ich denke, mit ein Grund dafür, dass wir nicht so gut weggekommen sind, ist, dass wir nicht so bekannt sind und recht fordernde Songs haben. Wenn dann gleichzeitig die neue, sagen wir Deicide auf dem Schreibtisch liegt, ist es klar, dass er lieber die hört. Deswegen denk ich mir da nix. Wenn wir mal einen Verriss kriegen, dann kriegen wir ihn halt, aber es gibt genügend Leute, die uns gut finden.

Chris: Der typische Rapture-Fan... coole Frage. Man kann schon sagen, der offene Death-Thrasher.

HH: Schubladendenken fällt bei euch also von vornherein aus?

Christoph: Größtenteils.

Chris: Zum Großteil. Es gibt schon einige Sachen, die wir sicherlich nicht machen werden. Als Beispiel: unser neuer Song hat einen Mittelpart der schon fast nach Country klingt. Aber ich sing drauf. (lacht)

Christoph: Dann haben wir noch Noise, mal ein bisschen Punk, alles bunt gemischt, alles was gefällt. Wenn du bei den meisten von uns mal die Plattensammlung durchforsten würdest, würdest du zum Beispiel nie sehen "Aha, das ist also der typische Grinder". Ich seh keinen Sinn darin mich zu limitieren. Bei mir ist alles drin, von Cult Of Luna, Depeche Mode zu Cryptopsy, Neurosis...

Chris: Es ist bei mir inzwischen so, dass ich sage entweder ist es gute Musik, oder eben nicht. Was es sich dann letztendlich schimpft, ist mir relativ egal.

Christoph: Hauptsache es ist true. (lacht)

Chris: Wa sich auch bei manchen Reviews merke, ist, dass die Leute mit ganz vielen sarkastischen Sachen nicht klarkommen oder schlicht und einfach nicht verstehen. Da kamen schon Sachen nach dem Motto "wie kann man eine Scheibe nur Peace, Love And Happiness nennen?" Wenn man sich das Cover mal anschaut, danach den Titel, und dann meint, wir wären...

HH: Hippies?

Chris: Hippies, ja, ohne dass wir uns textlich dabei was denken, tschuldigung, dann hat man nicht wirklich lang drüber nachgedacht. Wer gerade in diesen Zeiten bei so einem Titel und so einem Cover nicht sieht, dass es Sarkasmus und dass das Cover nix anderes als die Umkehrung der Friedenstaube ist, dem ist eigentlich nicht zu helfen. Einer hat gemeint der Vogel schaut aus wie ein Archeopteryx und sagte "Der Titel passt aber nicht wenn ihr irgendwas über Dinosaurier schreibt". Da würde es reichen das Teil einfach mal umzudrehen und sich die Songtitel anzuschauen um zu merken, dass es darum wahrscheinlich nicht geht.

HH: Mit dem Sarkasmus und den ganzen Spässen: ist Rapture eine Band, die sich selbst ernst nimmt und ernst genommen werden will?

Chris: Die Texte sind eigentlich todernst, aber ich habe wenig Lust zu schreiben "Tu das nicht! Das ist nicht gut!" Eigentlich muss man mich nicht allzu lange kennen um zu wissen, dass ich gerne mal einen dezenten spöttischen Unterton habe.

Christoph: Wenn dann Britney Spears zitiert wird...

Chris: Genau. Zitate aus Popsongs verstecke ich unheimlich gern. Habe ich auch schon auf Nebula gemacht. Die Texte behandeln ernste Themen, aber ich habe keine Lust sie ernst zu verpacken. Verbale Karikaturen sozusagen. Wir wollen auf alle Fälle ernstgenommen werden, insofern, dass wir keine Funband sind wie zum Beispiel J.B.O. Die wollen halt Party wenn sie kommen. Wenn wir kommen, soll Party und Action sein, aber ihr dürft auch ein bisschen dabei nachdenken.

Christoph: Ein Problem dass ich persönlich habe, ist, dass ich zuviel nachdenke. (lacht) Deswegen soll das Ganze ein bisschen aufgelockert werden. Im Endeffekt sind wir auch nur fünf Typen die ihren Spaß haben wollen. Wir machen das nicht, um Geld zu verdienen, sondern um uns ein bisschen auszuleben.

Chris: Die Zielsetzung bei Rapture ist möglichst oft spielen, live Spass haben und dabei aber nicht ins Saufgelagesongsniveau absinken, zumal das nicht zu mir passen würde. (lacht)

HH: Aber letztendlich arbeiten doch diese gesprochenen Passagen dagegen, wenn man sich die Texte nicht durchliest. Wenn man sich zum Beispeil nur den elften Track anhört, kommt es doch schon sehr Fun-mäßig rüber.

Chris: Das ist aber einfach diese Insider-Geschichte die das Ganze auflockert. Wir wollten halt ein bisschen Spass haben. Das liegt auch daran, dass wir beide und Eric inzwischen leichte DVD-Freaks geworden sind und diese ganzen Extras immer ganz witzig finden. Deswegen wollten wir eine Art Fake-Making Of machen und haben von der Backing Vocals und Samples-Session einfach was reingeschnibbelt.

Christoph: Wir haben das Ganze ja in Erics Keller aufgenommen, bzw. in seiner Wohnung, aber das ist ja ein Keller. Der hat da eine WG mit seinem Bruder - also nicht sein echter Bruder, aber der ist auch schwarz - und da läuft die Aufnahme immer mit. Und dann kommt er halt rein und meint "Hatt ich wieder Scheisstag in Saturn" und lauter so geniale Sachen. Aber zugegeben - hauptsächlich haben wir's für uns gemacht.

Chris: Es gibt da schon viele Insider, und alles kompeltt verstehen können vielleicht zwölf Leute. Aber letztendlich ging's uns darum, dass man merkt, dass wir auch gern mal durch die Gegend witzeln.

Christoph: Das Ding in der Mitte, das wir haben, "The Beginning"...

HH: Das im Auto?

Christoph: Genau.

HH: Das wäre auch noch eine Frage gewesen: Was wird da im Autoradio gespielt?

Chris: Das ist letztendlich die Geschichte von Rapture. Das hat bisher noch gar keiner gecheckt. Die Songschnipsel die man da hört sind vom ersten Rapture-Demotape; von Nebula; von seiner (Christophs) und Tommys alter Band; Soulreaver, der Band von Max und der Band von Eric. Das ist eben die Entwicklungsgeschichte von Rapture und was der Rest sonst so macht. Ein Tribut an die alten Zeiten und die Sachen, die nebenbei laufen.

HH: Das Kotzen am Ende macht das doch ein bisschen kaputt, oder?

Chris: Das ist dann wieder dieser spezielle, dezente Humor. (lacht)

Christoph: Anfangs war's ja so, dass wir vom Radio direkt in "The Man..." übergehen wollte. Wir haben dann einen Extratrack draus gemacht weil Eric wahrscheinlich wegen Schlafmangel irgendwelche Visionen hatte und meinte, er packt ein paar Samples drauf und macht eine Geschichte draus. Irgendwie wusste keiner von uns was das sein soll, weil die weibliche Stimme noch gefehlt hat. Am nächsten Tag hab ich dann meine Freundin gepackt, zum Eric vor's Mikro gestellt und mal machen lassen. So wurde dann dieses Hörspiel draus.

Chris: Das ist auch ein Punkt der uns ausmacht, dass wir spontan Ideen verwenden, die vielleicht nicht unbedingt in den Metal-Kontext passen, die wir aber zu cool finden, um sie in die Tonne zu treten.

HH: So, jetzt haben wir uns ausführlich über die Hörspiele unterhalten, mal wieder zurück zur Musik: Habt ihr einen Lieblingssong auf der Platte?

Chris: Das wechselt relativ oft. Was ich immer wieder geil find ist "Body Shop", weil es cool knallt, dann aber auch mal wieder "Zombie Queen", ist also höchst unterschiedlich.

Christoph: Also bei mir sind's "Body Shop", "Napalm Mind", "The Man..." und "Zombie Queen". Aber ich muss sagen, ein Schriftsteller liest ja seine Bücher auch nicht. Ich höre unsere CD eigentlich ganz ganz selten, obwohl ich sie geil find.

HH: Ja, aber ihr werdet ja spätestens live auf der Bühne merken was euch am meisten Spass macht...

Chris: Da ist es ganz unterschiedlich. Wir haben inzwischen festgestellt, dass das auch stark von den Reaktionen abhängt, weil wir im letzten Viertaljahr Konzerte mit extrem unterschiedlichen Reaktionen hatten. Wir haben im Oktober zweimal in Freising gespielt, im Abstand einer Woche, und das war nur krass. Einmal im Lindenkeller, der fast so groß ist wie das kleine Backstage. Da haben wir bei nem Bandwettbewerb mitgespielt und waren mit Abstand die härteste Band von allen...

Christoph: ... dementsprechend haben wir auch nicht gewonnen. (lacht)

Chris: Genau. Da waren ca. 400 Leute da, 150 davon Metaller. Wir sind dann auf die Bühne gegangen, und wirklich vom ersten Ton an war da Moshpit. Wir haben fast das Spielen vergessen! (lacht) Eine Woche später war die Releaseparty. In einem Laden der so groß ist wie das SBZ waren mal eben 150 Leute plus 30 Gäste drin. Da ist es dann auch abgegangen, wir standen nur mit offenen Mündern da.

HH: Ich glaub aber bei einer Releasepaty ist es normal, dass die Leute abgehen.

Chris: Das haben wir auch schon anders erlebt. Die Releaseparty von Nebula, die war damals im Winchester Arms, das es ja nicht mehr gibt. Das war eher lau, obwohl es in einer winzigen Kneipe war. Und dann gibt es auch noch so krasse Beispiele wie den Gig im Titanic am Tag nach Slayer. Es war leider zu kurzfristig angesetzt. Wir haben zwar Werbung gemacht, aber du hast richtig gemerkt, dass am Tag nach Slayer - was ja offenbar auch nicht so ganz erbaulich war (HÖRT AUF IN MEINEN WUNDEN ZU BOHREN!!! - Erinc) - keiner Bock hatte. Es waren 16 oder 20 Leute da. Es war trotzdem insofern cool, dass zwei, drei Leute da waren, die abgegangen sind, und das ist letztendlich der Punkt. Wenn ein paar Leute dastehen, bei denen du merkst da kommt was an und da kommt auch was zurück, hat es sich auf alle Fälle gelohnt. Ausser noch bei einem anderen Beispiel nach dem Release, wo wir kurzfristig für eine andere Band eingesprungen sind. Letzten Endes haben wir dann für's Einspringen draufgezahlt.

Christoph: 50 euro. Nachdem in der Bandkasse nichts mehr drin war, aus eigener Tasche.

Chris: Wegen den Boxen halt, die waren natürlich teuer. Aber letztendlich hat die CD soviel gekostet wie die Nebula, und die kam im Jewel Case.

Christoph: Ich glaube, so wie wir fahren, fahren wir besser. Wir haben viel mehr Zeit im Studio gehabt.

HH: Trotz der ganzen Arbeit, die ihr da reingesteckt habt: gibt es irgendwas, was ihr im nachhinein noch ändern würdet?

Chris: Hmmm... wenn dann Kleinigkeiten, vielleicht ein bisschen was an der Produktion, aber im Prinzip sind wir schon zufrieden.

Christoph: Ich höre sie ja nicht so oft an...

Chris: Ich höre sie mir schon relativ oft an, weil ich penetrant genug bin irgendwelche Leute damit zuzumüllen und zu sagen "Ey! Kaufen!". (lacht)

HH: Habt ihr euch mit der CD schon bei irgendwelchen Labels beworben?

Chris: Labels noch nicht. Wir haben jetzt erstmal kräftig Magazine beackert und fangen jetzt auch mit auswärtigen Veranstaltern an. Da ist auch schon ein Gig dabei rausgesprungen, in Rendsburg an der dänischen Grenze, noch hinter Wacken. Da müssen wir jetzt erstmal schaun, dass wir für den Rückweg auch noch irgendeinen Gig finden, weil sonst die Spritkosten in astronomische Höhen schnellen. Die nächste Stufe wird dann sein, dass wir uns sicherlich bei Labels bewerben, wobei ja eigentlich unser Ziel ist, dass wir möglichst viel live spielen und möglichst nichts draufzahlen.

Christoph: Und da braucht man nicht zwingend ein Label dazu.

Chris: Eben. Denn letztendlich kann man durch's Internet schon sehr viele erreichen. Wir haben auch festgestellt, dass viele, die uns mal live gesehen haben ihren Kumpels sagen "hey, geh doch mal auf die Seite" und jetzt haben wir's letzte Woche auch endlich geschafft, ein paar mp3s draufzupacken.

Christoph: Wir würden uns jetzt nicht verkaufen. Wenn jetzt irgendein Label daherkommen würde wie...

Chris: No Colours? (lacht) Das würde nicht hinhauen, denn einer von uns ist ja richtig "Black"

Christoph: Wir sind nicht so versessen auf irgendeinen Deal, dass wir alles annehmen würden was so daherkommt. Wir kennen uns auch ein bisschen aus, wir sind ja nicht erst seit letztem Jahr dabei. Es gibt viele viele Leute die einfach nur die Bands abziehen und sowas brauchen wir nicht. Da machen wir das einfach selber und schicken die Promos auf eigene Faust raus.

Chris: Das ist letztendlich ghupft wie gsprungen. Ein Label zahlt dir so lange nichts, bis sie dir erzählen, dass sie jetzt die Kosten drinhaben. Und je nach Label haben sie die Kosten komischerweise nie drin. Wenn wir alles selber machen, wissen wir, in welchem Rahmen sich das bewegt, und der wird dann auch nicht gesprengt durch irgendwelche schwachsinnigen Aktionen mit denen wir nicht einverstanden wären, irgendwelche Gimmicks die eigentlich viel zu teuer wären.

Christoph: Rapture-Bikini? (lacht) Wäre aber geil!

Chris: Wir sind also schon zufrieden mit unserem Status.

Christoph: Man macht's ja auch als Hobby.

Chris: Wenn ich statt Musik Modelleisenbahnen als Hobby hätte, würd's bestimmt teurer werden. Es ist nur ein Hobby, denn mit dieser Musik Geld zu verdienen ist bekanntermassen ein unrealistisches Unterfangen. Wer das erwartet, ist entweder noch nicht lang dabei oder einfach naiv.

Christoph: Schau dir mal Bands wie Dillinger Escape Plan an. Die machen zwar relativ krasse Musik, können jetzt aber davon leben - aber für welchen Preis. Die sind im Jahr sieben oder acht Monate auf Tour und das wäre mir dann auch ein bisschen zu viel. Ich habe mein Privatleben auch ganz gern.

HH: Das glaub ich, dass die davon leben können, wenn sie 20 Minuten für 20 Euro spielen...

Christoph: Nönö, auf der letzten Tour war's wieder anders. Das war da die Schuld vom lokalen Promoter.

Chris: Im Backstage waren's 15 Euro für drei Bands, Dillinger haben eine knappe Stunde gespielt, die Anderen haben auch recht lang gespielt. Das war schon okay. Aber bei uns sind die Strukturen nicht so dass du mal eben zu deinem Arbeitgeber gehen kannst und sagst "so, jetzt leck mich mal drei Monate lang am Arsch".

Christoph: Hier ist es so: wenn du unbezahlten Urlaub willst, kriegst du den, und zwar für den Rest deines Lebens.

HH: Jetzt gehen mir zwar langsam die Fragen aus, aber ich denk ich find noch was: mit wem würdet ihr gerne mal spielen?

Christoph: (lacht) Da gibt's so einiges.

Chris: Prinzipiell ist es uns ja fast egal, mit wem wir spielen. Was nicht ganz passen würde, wäre, wenn wir mit irgendeiner rechten Band spielen würden. Wahrscheinlich würden wir uns dann erstmal nur gegenseitig prügeln, spätestens wenn die uns sehen. Aber ansonsten spiele ich immer sehr gern mit Leuten, die sich nicht wie Arschlöcher aufführen. Gemünzt auf große Bands... Hatesphere wär cool. Hätte sogar fast geklappt, aber an dem Tag war dummerweise Nasum. Nasum wär auch eine Idee (lacht). Aber da sagt jeder sicherlich was anderes. Wir sagen eben Nasum...

Christoph: Neurosis!

Chris: Brutal Truth, Dillinger Escape Plan...

Christoph: Napalm Death!

Chris: Und Mäxchen würde wohl Vital Remains oder Nile sagen. Eric würde sicherlich Morbid Angel sagen, denn auf die fährt er extrem ab. Oder Entombed.

Christoph: Entombed wäre eine Band, auf die würden wir alle abfahren, oder The Haunted. Wir sind so kleine Schwedenfreaks. Schweden ist geil. Eine Schwedentour wäre doch was! Oder ein schwedisches Festival, wo nur schwedische Bands und Rapture spielen.

Chris: Stimmt, eine geile sache wär eben auf so einem Festival im Sommer zu spielen.

Christoph: Up From The Ground, Walpurgis Metal Days, das sind so Festivals, die wir auf alle Fälle spielen würden.

Chris: Was noch geil wird, im Januar spielen wir mit den Japanischen Kampfhörspielen.

Christoph: Das ist auch wieder so eine richtige Kultband

HH: Und ein gutes Beispiel für eine Band, die nur durch's Internet bekannt geworden ist.

Christoph: Genau. Und die bieten ja auch auf der Homepage die ganzen Demos zum Download an. Super, echt. Jaka - respekt. Von einem Spassprojekt von zwei Leuten die gekifft haben zu so einer ernstzunehmenden Band - super.

Chris: Ist auch wieder so ein Beispiel: an den Titeln denkst du "die haben nicht alle an der Latte" und wenn du's durchliest merkst du auch, im Prinzip wie bei uns: ernste Themen, aber ganz komisch verpackt. Ganz viele Leute lesen die Titel und fragen mich dann "was soll denn der Scheiss". Ich sage dann "Sexy Lovely Woman" geht über Politikerinnen, und "Body Shop" handelt davon, dass in China die Organe Hingerichteter verkauft werden. Im Grunde also überhaupt nicht witzig.

Christoph: "The Man Who Loved Peace" ist dann eher wieder eine Geschichte, eine Parabel kann man schon fast sagen.

Chris: Da geht's um einen Diplomaten, der von den Politikern seines Landes mit dem offiziellen Ziel, Frieden auszuhandeln, in irgendeine Botschaft geschickt wird. In Wahrheit bereiten sie nur Kriege vor. Ihn kotzt es als Extrem-Pazifist total an, was damit endet, dass er sich eine Privatarmee zulegt und die Welt mit Kriegen überzieht, damit endlich Frieden herrscht. Am Schluss beleibt er als einziger übrig und hat dann wirklich seinen Frieden.

Christoph: Zum Glück gibt's keinen Menschen auf der Welt, der so oder so ähnlich drauf ist.

Chris: Wenn du's dann genauer liest, merkst du schon, dass es Texte sind, die aus dem täglichen Zeitlunglesen entstehen. Mit Ausnahme vielleicht von "Murphys Way", das ist so ein klassischer "leb doch wie du willst und scheiss auf Konventionen"-Text. Aber "Napalm Mind" zum Beispiel ist Medienkritik, die auch aus einem Satz aus der Zeitung entstanden ist.

Christoph: "Zombie Queen" hat auch keinen Splattertext, da geht es um eine Person, die in Berlin sitzt und einen komischen Haarschnitt hat. Es ist eigentlich nicht abzusehen, dass wir irgendwann mal einen Splattertext machen. Wir machen zwar hier und da mal Splatternight, wo wir uns "Dawn Of The Dead" oder "Ein Zombie hing am Glockenseil" und so reinziehen, aber ich finde, in unserer Musik hat das nichts verloren.

Chris: Selbst wenn wir sowas mal schreiben sollten würde wahrscheinlich trotzdem irgendwas einfliessen, wo du dann merkst, dass es eigentlich um was ganz anderes geht.

Christoph: "Mary Bell" zum Beispiel.

Chris: Das ist beeinflusst von einer bekannten amerikanischen Band, die auch mal Konzeptalben über Serienkiller machen. Das war der Aufhänger. Unsere Vorliebe für Macabre, und die Zeitungsberichte die sich mit den Theorien befassen, dass George Bush die WTC-Anschläge gar nicht so schlecht in den Kram gepasst haben und er Bin Laden beauftragt hätte, sind hier zusammengefasst. Da stellt sich natürlich die Frage wie man auf die schwachsinnige Idee kommt, sowas miteinander zu verbinden und in Zusammenhang zu setzen (lacht). Das sind so Sachen, die du durch oberflächliches Anhören sicher nicht rausfinden wirst.

HH: Dann seid ihr im Prinzip eine politische Band.

Chris: Wir sind natürlich eine politische Band, aber es merkt keiner. (lacht)

Christoph: Wir sind jetzt aber keine Prediger oder so, Gott bewahre.

Chris: Das ist eben das, was ich vorhin gemeint habe, das ich einfach keinen Bock drauf habe, mich hinzustellen und zu sagen "tu das nicht, das ist nicht gut", sondern eben schon eine gewisse Meinung habe was gut und was scheisse ist, aber ich will's halt nicht so offensichtlich ausdrücken. Das ist mein Versuch, dass ich das vermittle, was man eben nicht sofort merkt. "Fuck The Police"-Texte und sowas find ich einfach nur platt, ausserdem war das schon tausendmal da und ist total durchgekaut.

HH: Ihr stellt an euch also einen gewissen Innovationsanspruch?

Christoph: Das vielleicht weniger, das kommt von alleine. Aber wir wollen nicht irgendwas, was schon tausendmal da war wieder aufwärmen.

Chris: Du wirst natürlich Zig sachen finden, die wir uns einfach irgendwo dreist geklaut haben, klar. Aber wir versuchen es immer so zu verpacken, dass es trotzdem einen Touch von Neu hat. Ob das uns jetzt immer gelingt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das Anfangsriff von "Sexy Lovely Woman" zum Beispiel. Ich habe da noch keinen gesehen, der da nicht sofort an Slayer gedacht hat, ist ja völlig klar. Wir klauen gern, aber wir drehen's dann wieder so, dass...

Christoph: Was heisst klauen? Wir lassen uns inspirieren. Aber mal ehrlich, heutzutage war fast alles schon da.

Chris: Wenn du dir zum Beispiel Bands wie Wintersun anhörst...

Christoph: (lacht)

Chris: Ich mein, ich hab mir das angehört und mir gedacht "verdammt, das ist die neue Children Of Bodom"

Christoph: Ich hasse Chlidren Of Bodom!

Chris: Es ist gut gemacht und alles, aber es ist einfach geklaut! Und es ist nicht mal geschickt geklaut!

Christoph: Okay, wem's gefällt, der soll das ruhig machen und soll sich's ruhig kaufen. Musik ist ein riesiger Gemüsegarten, und da kann sich jeder das rausholen, was er will. Das ist was sehr schönes, finde ich. Gerade das schafft der Underground. Der Mainstream, der denkt nicht, der konsumiert das, was ihm vorgegeben wird, und der Underground kann sich so richtig austoben. Und das ist was ganz ganz tolles.

HH: Das ist auch ein ganz tolles Schlusswort, find ich. Jetzt könnt ihr noch Propaganda, letzte Worte, Grüße ablassen wir ihr wollt...

Chris: Kauft die CD!

Christoph: Danke auch an dich für das Interview!

Chris: Erscheint natürlich auch zahlreich zu unseren Konzerten, weil wir uns ja doch jedes mal den Arsch aufreissen, und das merkt man glaub ich auch. Und kauft nicht so teures Merchandise. Das ist wichtig. Das ist auch so ein Punkt mit den Labels. Wenn eine Band ein Label hat, schiessen plötzlich die T-Shirtpreise in die Höhe, dass du nur noch blöd guckst oder dir denkst okay, und wieso können wir unser T-Shirt für zehn Euro verkaufen obwohl es farbig und beidseitig bedruckt ist und warum könen wir eine Metallbox für zehn Euro verkaufen? (lacht)

Christoph: Aber wie gesagt, danke nochmal, und schaut auf unsere Homepage www.rapturemunich.de

Chris: Da kommt momentan auch immer mehr dazu!

HH: Und sie ist hübsch gemacht.

Chris: Das stimmt. Das hat ein Semiprofi gemacht, der zum Beispiel auch für die Malevolent Creation-Seite verantwortlich ist. Auf unserer Page stehen jetzt zwei Lieder von der neuen und zwei von der Nebula zum Download bereit. Schaut mal rein.

Erinc

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