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Interview

English VersionInterview mit Omen (19.08.2004)

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Omen spielten auf dem Bang Your Head Festival einen furiosen Gig und konnten damit viele positive Reaktionen einfangen. Dafür bedankten sie sich beim Publikum überschwenglich mit allerhand Gimmicks. Und weil die Amis auf der Bühne so viel gute Laune verbreiteten, war es an der Zeit, bei Sänger Kevin Goocher anzuklopfen.

HH: Hi Kevin, wie geht's? Vor einigen Wochen habt ihr einen furiosen Gig auf den Bang Your Head Festival hingelegt! Herzlichen Glückwunsch dazu! Wie fühlt man sich, wenn man vor so großem Publikum spielt?

Kevin: Danke für die Glückwünsche. Das Bang Your Head Festival war großartig. Es war die bisher größte Show, die ich mit Omen gespielt habe und die Reaktionen des Publikums waren einfach riesig.

HH: Es sind ja inzwischen einige Tage vergangen, wie würdest du den Auftritt im Nachhinein mit dieser Distanz bewerten? Bist du zufrieden?

Kevin: Auf einer Skala von 1 (nicht so gut) bis 10 (großartig) würde ich die Show mit einer 13 bewerten! Omen sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

HH: Wie hat dir das BYH überhaupt getaugt?

Kevin: Das BHY ist sehr gut organisiert. Die Leute haben uns sehr gut behandelt und das Festival war eine großartige Erfahrung für uns.

HH: Ihr habt ja zweimal in Balingen gespielt, am Freitag im WOM Klub und dann einen Tag später auf der Festival Bühne. Wo habt ihr die besseren Reaktionen bekommen?

Kevin: Die Frage ist schwer zu beantworten. Bei beiden Auftritten hat das Publikum den Namen Omen in jeder Pause gesungen, es hat jeden Text mit mir mitgesungen (sogar die Texte der neuen Lieder) und hat uns jede Menge Energie gegeben. Der Unterschied war, dass wir im WOM die Menge direkt vor der Nase hatten, so dass wir nach ihr greifen und sie berühren konnten. Auf dem Festival war es nicht so intim und es gibt immer diese Absperrungen mit denen du zu kämpfen hast. Aber ich würde sagen, auf der großen Bühne haben wir die besseren Reaktionen erhalten, einfach deswegen, weil wir vor 5000 anstatt 1000 Leuten im WOM gespielt haben.

HH: Habt ihr euch auf dem Gelände unter die Fans gemischt?

Kevin: Oh ja, im Gegensatz zu vielen anderen Bands, die zu sehr Rock Stars sind, um sowas zu tun, mischen wir uns immer unter die Menge und versuchen, so viele Leute wie möglich zu treffen. Omen werden immer alle Erinnerungsstücke unterschreiben und Fotos machen. Wir lieben das!

HH: Welche Band hat dir am meisten gefallen?

Kevin: Mann! Das waren zu viele gute Bands, um sie alle aufzuzählen. Majesty treten immer Arsch. Death Angel waren cool. Ausserdem haben mir Angel, Queensryche, Lillian Axe (die gute Freunde von uns sind), Sebastian Bach und die Ruffians gefallen. Aber genauso Iced Earth, Testament und Blaze. Zu viele großartige Bands! Wenn ich aber ehrlich bin, hat Alice Cooper allen die Show gestolen. Ich bin ein großer Fan von ihm und es war eine Ehre für mich, auf der gleichen Bühne zu spielen.

HH: Euer Gitarrist Kenny hat nach dem Gig eine Gitarre an's Publikum verteilt. Warum hat er das getan?

Kevin: Omen versuchen immer alles bei einer Show zu geben. Das war unser größter Auftritt bisher und Kenny beschloss, eine von der Band signierte Gitarre in's Publikum zu werfen. Wir sind immer vorsichtig, wenn wir sowas machen. Bands wie Kiss werfen jeden Abend eine Gitarre in's Publikum während ihres Auftritts. Wir können uns das nur hin und wieder erlauben und diese Gelegenheit schien uns günstig. Zusätzlich verteilen wir Tonnen an Promo-Fotos, wofür du bei anderen Bands bezahlen musst und unser Schlagzeuger Rick hat ca. 20 Paar Omen Schlagzeugstöcke verteilt. Es ist unsere Art, Danke an unsere Fans zu sagen, die ihre hart verdienten Euros ausgeben, um uns spielen zu sehen!

HH: Wie waren eigentlich die Reaktionen auf euer aktuelles Album Eternal Black Dawn von Seiten der Presse und der Fans?

Kevin: Die Reaktionen waren meistens gut. Unsere Fans lieben es, vor allem weil es soundtechnisch sehr nahe an Battle Cry, Warning Of Danger und The Curse dran ist. Aber es gibt immer Journalisten, die eigentlich Death oder Nu Metal hören und dann schreiben, dass man unsere CD nicht kaufen soll, weil sie sich anhört, als ob sie in den 80ern aufgenommen worden wäre, blah, blah, blah... denen würde ich hier gerne sagen, dass das Album genau so klingen soll, ihr blöden Wichser! Wir sind eine Band, die nach den 80ern klingt und werden das auch immer sein!

HH: Wie sehen eure Plane für die nahe Zukunft aus? Neues Album? Weitere Touren? DVD oder ähnliches?

Kevin: Alles das und noch viel mehr... wir verhandeln gerade mit vielen Festivals für nächstes Jahr und arbeiten gerade an neuen Ideen für unser nächstes Studioalbum. Ausserdem werden wir unsere Konzerte in Europa mitschneiden und danach das Material sichten und eine Live-DVD herausbringen, vielleicht sogar zusammen mit einer Live-CD.

HH: Kommt ihr nach Europa für eine Klub-Tour?

Kevin: Hoffentlich! Das hängt alles von den Zahlen ab. Nach dem Erscheinen von Eternal Black Dawn wurden wir für nicht weniger als drei Touren verpflichtet, aber wie du wohl weißt, braucht es immer eine gewisse Menge Geld, um eine Tour zu realisieren. Vielleicht haben wir dieses Mal Glück.

HH: Dann danke ich dir für deine Zeit und viel Glück für die Zukunft. Die letzten Worte gehören dir!

Kevin: Danke für das Interview. Ich möchte noch sagen, dass wir alle treuen und engagierten Omen Fans sehr schätzen. Ihr bedeutet die Welt für uns! Ich kann's kaum erwarten wieder für euch spielen zu können. Stay heavy and stay hard! Für diejenigen, die das hier lesen und Omen noch nicht kennen, besucht unsere Homepage www.omenlegion.com und findet mehr über uns heraus!

Lord Obirah

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