14 Headbänga online
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
08.11.2019 Annihilator
09.11.2019 Stormbringer Thrash Inferno 23
Reviews (10068)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Draugnim

Interview:
Blood Tsunami

Live-Bericht:
Sycronomica

Video:
Solefald
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Rauhnacht kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Rauhnacht - Urzeitgeist

Rauhnacht - Urzeitgeist
Stil: Black Metal
VÖ: 17. März 2014
Zeit: 56:20
Label: Hammerheart
Homepage: www.alpineblackmetal.at

buy, mail, print

Vier Jahre ist es nun schon wieder her, seit mich das Debüt Vorweltschweigen in seinen Bann zog. Nun, ein paar Jährchen und EPs später erblickt das Nachfolgewerk Urzeitgeist das dunkle Licht der Welt.
Gleich zu Beginn überrascht der Einstieg zu "Einsam Ist's Durch's Moor Zu Geh'n" mit einem doch recht flotten Anfang. Getragen von einer vordergründigen Keyboardmelodie, die sich jedoch bald verliert, gibt der Opener erst mal ordentlich Gas, ehe das Tempo wieder gedrosselt wird. Haben Rauhnacht nun das Uptempo für sich entdeckt? Mitnichten. Vielmehr wird auch auf dem zweiten Machwerk das Hauptaugenmerk auf die unteren Geschwindigkeitsregionen gelegt, doch zelebrieren Rauhnacht durchaus ein temporales Wechselspiel. Mit dem folgenden Titelsong betreten Rauhnacht gleich im Anschluss sehr treibendes Terrain. Doch auch hier wird gleichwohl das Tempo erst nach unten, dann nach oben korrigiert, ehe zum treibenden Rhythmus zurück gefunden wird, dem man sich nur schwerlich entziehen kann. Rauhnacht erschaffen hier ein Wechselbad der Gefühle: die ruhigen Passagen bringen einen ordentlich runter, während die groovenden Teile den Hörer gut nach vorne peitschen. Beim folgenden "Rauhnachtskind" kommen dann auch ordentliche Blastparts zum Zug, die sich mit den ruhigen, andächtigen Passagen die Klinke in die Hand geben. Wobei vor allem im Mittelteil des Zehnminüters den ruhigen Klängen das Gebiet überlassen wird. Das "Zeitentor" erhebt sich gegen Ende des Silberlings mächtig und erhaben im majestätischen Midtempo, ganz dem Kredo verschrieben "in der Ruhe liegt die Kraft", besser kann man es auch nicht vertonen.
Rauhnacht spielen nicht nur Songs, die zelebrieren sie regelrecht. Dabei wird der geneigte Hörer zu jeder Sekunde an die doch überlangen Songs gefesselt, so dass die Zeit wie im Flug vergeht. Kaum ist man in die Klangwelten eingetaucht schon ist das Stück schon wieder vorbei. Für Fans von Summoning, Falkenbach oder Bathory wärmstens zu empfehlen.

Ray

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de