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The Morning After - Legacy

The Morning After - Legacy
Stil: Modern Melodic Hard Rock
VÖ: 09. Dezember 2011
Zeit: 61:53
Label: Rising Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/themorningafterrock

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Auf ihrer MySpace-Seite prangt die Genre-Beschreibung "Glam Rock/Hardcore/Metal" und Bruce Dickinson wirft die Frage in die Runde: "Could they be the new Dragonforce...?" Da kann einer durchaus neugierig werden, wie The Morning After aus Essex, London und Southeast denn letztlich in Echtzeit klingen. Dem einen oder anderen könnten die Jungs jedoch auch von einem ihrer zahlreichen Festival-Auftritte (u. a. Download 2010) bereits bekannt sein oder er/sie ist in einem (angesagten) Metal Club über einen der Tracks vom Debut You Can't Hurt Steel gestolpert, denn innerhalb von wenigen Jährchen hat sich die Band vom Newcomer-Tipp zum etablierten Act entwickelt. Ein gewisser Hype um die Combo kann bestätigt werden.
Doch was für Mucke zocken die Engländer denn nun? Nehmen wir das neue Werk Legacy als Grundlage der Beurteilung, so können wir eine Beschreibung wagen, die sich in etwa so anhört: hier wird eine Art Modern Melodic Hard Rock mit British Metal-Zutaten, wie Twin-Guitar-Soli, versetzt, das Ganze mit dezenten Post-Hardcore-Backup-Vocals (was jedoch nur für eine Hand voll der Stücke gilt) angereichert und in richtig gute Arrangements verpackt. Sänger Sam hört sich bisweilen nach Arnel Pineda von Journey an, was insbesondere bei der (einzigen) gemäßigteren Nummer, dem locker getragenen "Seasons", zum Tragen kommt.
Die große Stärke des Albums liegt an der Tatsache, dass hier keine Ausreißer nach unten zu verzeichnen sind, und vor allem im hohen Ohrwurm-Faktor fast aller Tracks. Sei es der griffige Glamrocker "Nightmare Planet", der Opener "Into The Fire", in dem alle oben genannten Trademarks geschickt gebündelt werden, der 80er-Pop-Melodien in ein Modern Rock-Gewand packende Überflieger "Limit" oder "America", bei dem sogleich Querverbindungen zu Bands wie Autograph oder Night Ranger aufleuchten. Die beiden Letzteren und Lillian Axe, wie sie auf ihrem 88er Erstling klangen, können überhaupt als Referenz herhalten - jedoch, wie erwähnt, ergänzt um moderne Elemente und NWOBHM-Gitarren-Sequenzen wie es beispielsweise in "Powerdrive" oder "Rest In Pieces" nachzuhören ist. Mit diesem außerordentlich unterhaltsamen Stilmix, der in Machart, Produktion und Geschliffenheit sicherlich auf ein breit gefächertes Publikum schielt, dürfte es The Morning After nicht schwer fallen, die Erfolgsleiter weiter zu erklimmen. Die Nummern sind immer intelligent in Szene gesetzt, besitzen hohen Wiedererkennungswert und beschreiben oftmals Spannungsbögen wie die beiden richtig genialen "I Walk With Giants" und "These Hills Have Eyes", denen man anmerkt, dass hier einiges an Arbeit und Leidenschaft investiert wurde. Ein wenig poppig, klar, mich hat's jedoch ziemlich überzeugt.

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5 von 6 Punkten

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