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Re:Aktor - Zero Order (Re-Release)

Re:Aktor - Zero Order (Re-Release)
Stil: Industrial Electro Metal
VÖ: 05. Oktober 2009
Zeit: 41:34
Label: Metal Mind Productions
Homepage: -

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Ende des Jahres 2001 startete Gitarrist Nexion K. in Lissabon sein Nebenprojekt Re:Aktor. Zuerst eine One-Man-Show, beschloss er bald, eine vollwertige Band aus dem Projekt zu machen und warb auf einer Norwegen-Reise 2002 Drummer Ca-2 und als weiteren Gitarristen D-Void an. Als Sänger stieß bald R.A.D. dazu, der davor unter anderem bei der portugiesischen Band Ramp unterwegs war. Mit diesem Line-Up machten sich Re:Aktor daran, ihr Debüt Zero Order aufzunehmen das, zumindest unter diesem Namen, zugleich das einzige Werk der Band blieb. Erklärt das, weshalb beim Re-Release völlig auf Bonustracks verzichtet wird? Eine wenig reizvolle Wiederveröffentlichung, da das 2003 veröffentlichte Album im Internet derzeit für weniger als einen Euro gehandelt wird, Digipak und auf 2000 Stück limitierter Re-Release hin oder her. Wert ist Zero Order auf jeden Fall mehr als diese Pfennigbeträge, denn es ist eine knackige Thrash Metal-meets-Industrial-Melange, die einige Kracher enthält. Bereits "Damage Zone" wirbelt mächtig Staub auf und erinnert, wie so viele der Songs, an ein Gipfeltreffen von Pantera und Fear Factory mit kurzer Stippvisite von Sonic Mayhem. Spaciger Elektro paart sich mit fiesen Riffs und der Stimme von R.A.D. Diese erinnert einerseits an Phil Anselmo, eignet sich andererseits aber auch für Balladen wie "See" und passt sich vielen Gelegenheiten gut an. Dass R.A.D. die Band nach Zero Order verlassen hat, dürfte die Jungs schwer getroffen haben und ist wahrscheinlich einer der Gründe für die Beerdigung von Re:Aktor, die seit 2005 als Trio unter dem Namen Reaktor weiterexistieren.
Zero Order jedenfalls kracht, trotz der erwähnten Halbballade, gewaltig. Speziell "Stellarator" und "Sektor X-Lr8", sowie "Datascape Assembler" lassen die Fetzen so richtig fliegen und werfen die Frage auf, wozu die Band noch in der Lage gewesen wäre, hätte sie in der Urbesetzung einen Nachfolger aufgenommen. Was bleibt ist Zero Order, ein trotz kleinerer Längen gutes Album.

Fab

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