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Outloud - We'll Rock You To Hell And Back Again

Outloud - We'll Rock You To Hell And Back Again
Stil: Melodic Hard Rock
VÖ: 28. August 2009
Zeit: 44:11
Label: Frontiers Records
Homepage: -

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Was kommt heraus, wenn man im Promozettel des Labels von Riots Fire Down Under, TNTs Tell No Tales, Skid Rows Debüt angereichert mit melodischen Momenten Foreigners im Zusammenhang mit vorliegendem Werk Outlouds liest? Als Altrocker und Freund aller dieser Zutaten erstmal ein sabbervolles Maul voll Wasser. Hat man den ersten Speichelfluss Richtung Magen gedrückt, gilt es in Ruhe und besonnen sich den elf Songs der Scheibe zu widmen, eingespielt von erfahrenen Musikern, doch dazu später mehr.

Vielleicht hat der ein oder andere das Video zum Appetizer "We Run" gesehen, der seitens der Plattenfirma in allen Webmagazinen hinreichend beworben wurde und Hunger auf die Scheibe machen sollte. Klang schon mal vielversprechend. Was bietet We'll Rock You To Hell And Back Again nun? Elf Songs, die sich alle zwischen drei und viereinhalb Minuten bewegen und zumindest in die Richtung Melodic Metal mit leichtem Hard Rock-Touch gehen. Riots Jahrhundertwerk möchte ich mal außen vorlassen und auch die Klasse der anderen Referenzen scheinen beim ersten Hören weit entfernt. Gönnt man der Platte Zeit zum Entfalten, dann wird das Grinsen jedoch mit jedem Umlauf breiter. Treffsichere Riffs, erdiger Groove und mit Chandler Mogel ein famoser Sänger, von dem ich bis dato nichts vernommen habe, bestimmen die Szene. Getrieben von den Initiatoren Bob Katsionis (Gitarre, Keyboards) und Mark Cross (Schlagzeug), die beide bei den griechischen Überfliegern Firewind musizieren, macht sich die songwriterische Klasse wie selbstverständlich bemerkbar. Egal ob der schnelle Opener "What I Need", das eingängige "We Run" oder die Powerballade "This Broken Heart" oder das akustische "Lovesigh", das mit einer famosen Gesangsleistung aufwartet und auch einem breiteren Publikum gefallen dürfte. Die Songs gehen gut und locker ins Ohr und lassen so schnell nicht mehr los. Zwischen Stampfer, Uptempo und Ballade wird über das ganze Album stets professionell variiert. Gemischt und gemastert von Produzentenkoryphäe Tommy Hansen (u.a. Helloween, Pretty Maids) kann in Sachen Sound ebenso nichts schief gehen. Internationaler Standard, der nicht ganz so poliert wurde wie ich zuerst angenommen habe.

Eine rundum gelungener Einstieg dieses Seitenablegers von Firewind, der alle Fans der Hauptband oder ähnlichen melometallischen Rockern vom Schlage Dream Evil, Axxis und Silent Force wie frisch geschnittenes Brot reinlaufen dürfte. Gute Laune und fröhliche Stimmung werden geschickt transportiert ohne aber die oben erwähnten Vergleichsmusikanten mit ihren Götterwerken zu erreichen. Spaß ist aber garantiert und das ist im Sommer Garant genug für Parties bei Grillfleisch und Bier. Mahlzeit und Prost!

Siebi

4 von 6 Punkten

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