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Necrophobic - Death To All

Necrophobic - Death To All
Stil: Black Death Heavy Metal
VÖ: 22. Mai 2009
Zeit: 44:50
Label: Regain Records
Homepage: www.necrophobic.net
MySpace: www.myspace.com/necrophobic

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Nicht zu fassen! Ganze drei Jahre sind seit Necrophobics Meisterstreich Hrimthursum schon wieder vergangen. Die Zeit verfliegt und man muss sehen, dass man hinterher kommt. Als ob das schwedische Black/Death-Urgestein ein wenig an Zeit wieder gut machen will, wird auf dem sechsten Longplayer richtig Gas gegeben. Entgegen der Botschaft, die der Titel Death To All überbringt, klingt das Material noch einen Tick schwärzer als auf dem Vorgänger.

Bestes Beispiel hierfür ist gleich der rasante Opener "Celebration Of The Goat" mit engem Bezug zum Cover-Artwork, das übrigens von Watains Sänger Erik Danielsson gezeichnet wurde. Und noch etwas wird dem Hörer an dieser Stelle in Erinnerung gerufen: trotz Highspeed-Gebolze und einem Höchstmaß an Brutalität schaffen es diese Überzeugungstäter immer wieder, eine tragfähige Brücke zu Harmonie und großer Melodik zu schlagen. So wartet die folgende Hymne "Revelation 666" doch glatt mit einem mehrminütigen Gitarrenpart auf, der dann tatsächlich einer kleinen Offenbarung gleichkommt und vom vorgehenden Vernichtungsschlag divergiert.

Nicht selten bekommt man bei den folgenden Stücken den Eindruck, dass Necrophobic mit Death To All ihr eigenes kleines Panzerdivision-Album abliefern wollten. Das macht zunächst auch richtig Spaß, ermattet aber spätestens nach dem fünften Stück zunehmend. Ganz klar - für sich alleine betrachtet ist jeder Song ein Killer. In Summe fehlt jedoch ein wenig die Abwechslung, woran auch die punktuell eingesetzten Chöre nicht viel ändern können. Zum Glück wird bei dem vergleichsweise ruhigen und sehr atmosphärischen "Wings Of Death" der Fuß ein Stück vom Gas genommen, ehe der Tacho auf der Zielgeraden wieder bis weit in den roten Bereich getrieben wird. Am Ende steht mit dem knapp neunminütigen Titeltrack ein wahres Metal-Monster in drei Akten und lässt den Durchhänger gegen Albummitte schnell in Vergessenheit geraten.

Dagger

5 von 6 Punkten

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